Cat. 7 Netzwerk von Haupthaus zu Anbau unter der Erde

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Wenn die Versorgung der beiden Gebäude über L1/L2/L3/PEN erfolgt, können unterschiedlich gute Erdungen verschiedener Gebäude zu Potentialunterschieden zwischen den Gebäuden führen. Diese können sich dann über die Schirmung vom Netzwerkkabel ausgleichen, was beim Anfassen der Geräte blöd sein kann oder dir gleich das ganze Gerät zerschießt. Ich bin kein Elektriker, sondern nur Tastendrücker und Ausdenker, aber aus diesen Gründen schafft man entweder einen Potentialausgleich (dickes Kabel zwischen den Gebäuden) oder man macht es gleich galvanisch getrennt, d.h. über eine kurze Glasfaser-Strecke. Hängt das zweite Gebäude aber z.B. einfach über ein fünfadriges Kabel am Haupthaus, gibt es dahingehend weniger Probleme.
 
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Hängt das zweite Gebäude aber z.B. einfach über ein fünfadriges Kabel am Haupthaus, gibt es dahingehend weniger Probleme.
Super, Danke für die Aufklärung. Ist aber echt ein Anbau im kleineren Sinne und wird deshalb vom Haupthaus mitversorgt.

Was für ein fünfadriges Kabel wäre das und was gäbe es da zu beachten? Nur zum Planen, anschließen werd ich das nicht selbst.

Lg
 
Ich hatte seinerzeit mal bei Youtube ein Video aus USA gesehen, bei dem der Ersteller ursprünglich auch zwei nebeneinanderliegende Häuser (seine Eltern und er selbst mit Familie) vernetzt hatte. Irgendwann ist der Blitz in den dazwischenstehenden Baum eingeschlagen und hat in beiden Häusern größere Schäden an den Netzwerkkomponenten angerichtet. Danach ist er auf LWL gewechselt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde zumindest mal drüber nachdenken, die beiden Gebäude mit Glasfasern zu vernetzen und dann entsprechend einen Switch zur Verteilung im Gebäude zu nutzen. Ja, ist teurer, vor allem bei 40 oder mehr GBit auf dem Trunk, aber sicherer ist es auch.
 
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