ᐅ Bungalow - 2 Etagen mit großem / 3 Etagen mit kleinem Grundriss?
Erstellt am: 01.03.16 12:42
D
Darkwarrior
Guten Tag zusammen,
ich wollte mich gerne im Forum mal erkundigen, ob jemand in meiner derzeit Lage schon mal Erfahrungswerte gesammelt hat bzw. Ideen oder Anregungen hat.
Wir stehen gerade vor folgendem Sachverhalt: Wir wohnen in einem Einfamilienhaus (Bungalow-Bauweise) und möchten für unsere Eltern auf dem Grundstück nebenan (gehört uns bereits und ist als Bauland ausgewiesen) einen Anbau errichten. Damit eine einheitliche Objekt der gesamten Immobilie gewahrt bleibt, kommt hier eigentlich auch nur Bungalow-Bauweise in Frage - mit einem Satteldach sähe es sehr komisch aus, da sonst ein großes Gebäude zwei unterschiedliche Dachtypen hätte.
Wir liegen an einem Berghang, womit unser jetziges Haus "nur" ein Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss hat, wobei zur Straßen- und Hangseite hin das Erdreich ist (also keine Fenster - Kellerräume) während zur anderen Seite hin normale Wohnräume im Untergeschoss sind.
Sozusagen parallel dazu soll der Anbau entstehen und wir sind jetzt in einer extrem frühen Planungsphase, d.h. wir "spinnen" jetzt gerade herum was man theoretisch machen könnte, um die Ideen im Anschluss auf Realisierbarkeit zu prüfen.
Dabei denken wir jetzt gerade an folgendes:
Wir könnten dem Anbau einen Grundriss von 10x13 Metern geben (ergäbe im Obergeschoss 130m² Wohnraum unbeachtlich von Wänden etc.) und im Untergeschoss hätten wir einige Kellerräume sowie zur Hangseite hin ebenfalls Wohnraum - man würde wohl so bei knapp etwa 180m² bis 190m² Wohnfläche herauskommen.
Der Grundriss ist damit relativ groß, das heißt, ich nehme an, dass das Flachdach in dieser Größe sehr teuer wird und auch der Keller wird sehr groß. Daher kam mir folgende Alternative in den Sinn:
Man baut mit einem kleineren Grundriss wie z.B. 10x8 Meter, baut dafür aber ein Obergeschoss oben darauf. Dann würden Ober- und Erdgeschoss etwa 160m² Wohnraum bieten (wieder vereinfacht ohne Mauern etc.) und das Untergeschoss würde wohl so etwa 40m² bringen - man käme also Pi mal Daumen auch bei knapp unter 200m² heraus im Ergebnis. Allerdings wird der Keller kleiner und auch das Flachdach wird viel kleiner (80m² Dach anstatt 130m² !!).
Natürlich besprechen wir all unsere Ideen in den nächsten Monaten noch mit einem Architekten, aber mich würde jetzt schon mal ein Bauchgefühl interessieren, was für Kostenimplikationen das hat, denn es kommt zwar ein kleineres Stockwerk hinzu, dafür glaube ich, das man beim Keller und dem Dach einiges sparen kann.
In diesem Sinne meine Frage: Was sind eure Gedanken dazu? Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch hierzu sehr freuen!
PS: Baukosten sind zwar kaum abschätzbar, aber wir planen (nur für den Bau, ohne Grundstück) aktuell mal etwa 275.000 ein auf Basis 1.400 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter für eine normale, nicht luxuriöse Ausstattung. Kleinigkeiten können wir evtl. aus Eigenleistung auch selber machen. Auch hier wäre ein Kommentar nett, wenn jemand denkt, dass ich auf dem völlig falschen Ast mit dieser Hausnummer unterwegs bin.
ich wollte mich gerne im Forum mal erkundigen, ob jemand in meiner derzeit Lage schon mal Erfahrungswerte gesammelt hat bzw. Ideen oder Anregungen hat.
Wir stehen gerade vor folgendem Sachverhalt: Wir wohnen in einem Einfamilienhaus (Bungalow-Bauweise) und möchten für unsere Eltern auf dem Grundstück nebenan (gehört uns bereits und ist als Bauland ausgewiesen) einen Anbau errichten. Damit eine einheitliche Objekt der gesamten Immobilie gewahrt bleibt, kommt hier eigentlich auch nur Bungalow-Bauweise in Frage - mit einem Satteldach sähe es sehr komisch aus, da sonst ein großes Gebäude zwei unterschiedliche Dachtypen hätte.
Wir liegen an einem Berghang, womit unser jetziges Haus "nur" ein Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss hat, wobei zur Straßen- und Hangseite hin das Erdreich ist (also keine Fenster - Kellerräume) während zur anderen Seite hin normale Wohnräume im Untergeschoss sind.
Sozusagen parallel dazu soll der Anbau entstehen und wir sind jetzt in einer extrem frühen Planungsphase, d.h. wir "spinnen" jetzt gerade herum was man theoretisch machen könnte, um die Ideen im Anschluss auf Realisierbarkeit zu prüfen.
Dabei denken wir jetzt gerade an folgendes:
Wir könnten dem Anbau einen Grundriss von 10x13 Metern geben (ergäbe im Obergeschoss 130m² Wohnraum unbeachtlich von Wänden etc.) und im Untergeschoss hätten wir einige Kellerräume sowie zur Hangseite hin ebenfalls Wohnraum - man würde wohl so bei knapp etwa 180m² bis 190m² Wohnfläche herauskommen.
Der Grundriss ist damit relativ groß, das heißt, ich nehme an, dass das Flachdach in dieser Größe sehr teuer wird und auch der Keller wird sehr groß. Daher kam mir folgende Alternative in den Sinn:
Man baut mit einem kleineren Grundriss wie z.B. 10x8 Meter, baut dafür aber ein Obergeschoss oben darauf. Dann würden Ober- und Erdgeschoss etwa 160m² Wohnraum bieten (wieder vereinfacht ohne Mauern etc.) und das Untergeschoss würde wohl so etwa 40m² bringen - man käme also Pi mal Daumen auch bei knapp unter 200m² heraus im Ergebnis. Allerdings wird der Keller kleiner und auch das Flachdach wird viel kleiner (80m² Dach anstatt 130m² !!).
Natürlich besprechen wir all unsere Ideen in den nächsten Monaten noch mit einem Architekten, aber mich würde jetzt schon mal ein Bauchgefühl interessieren, was für Kostenimplikationen das hat, denn es kommt zwar ein kleineres Stockwerk hinzu, dafür glaube ich, das man beim Keller und dem Dach einiges sparen kann.
In diesem Sinne meine Frage: Was sind eure Gedanken dazu? Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch hierzu sehr freuen!
PS: Baukosten sind zwar kaum abschätzbar, aber wir planen (nur für den Bau, ohne Grundstück) aktuell mal etwa 275.000 ein auf Basis 1.400 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter für eine normale, nicht luxuriöse Ausstattung. Kleinigkeiten können wir evtl. aus Eigenleistung auch selber machen. Auch hier wäre ein Kommentar nett, wenn jemand denkt, dass ich auf dem völlig falschen Ast mit dieser Hausnummer unterwegs bin.
Was denke ich auch ne Rolle spielt kriegt ihr die 275.000€ noch finanziert, wenn denn die Baukosten Rechnung grob gestimmt hat, dafür kenne ich mich persönlich aber zu wenig damit aus.
Ist euer Bungalow denn schon abbezahlt. Zahlen deine Eltern euch dann Miete oder direkt selber das Haus ab?
Was passiert wenn sie evtl nicht mehr da sind ist es weiterhin finanzierbar.
Sind viele Punkte aber sollten alle berücksichtigt werden...
Lg
Ist euer Bungalow denn schon abbezahlt. Zahlen deine Eltern euch dann Miete oder direkt selber das Haus ab?
Was passiert wenn sie evtl nicht mehr da sind ist es weiterhin finanzierbar.
Sind viele Punkte aber sollten alle berücksichtigt werden...
Lg
D
Darkwarrior01.03.16 23:01Die Eltern verkaufen ihr Haus und bringen den Erlös in den Neubau ein, so dass wir wohl nur einen 100er von der Bank brauchen. Die Einkommenssituation ist bei uns gut durch eine Doppeltätigkeit als leitender Angestellter im Finanzwesen sowie freiberufliche Tätigkeit - daher ist Finanzplanung und Finanzrisikofähigkeit gegeben.
D
Darkwarrior01.03.16 23:12Das ist der Grund, warum wir es in der Tat auch jetzt machen wollen. Wir gehen davon aus, im jetzigen Zinsniveau einerseits einen recht guten Verkaufspreis für das alte Haus zu bekommen und andererseits können wir aufgrund des großen Eigenkapital-Schecks der Eltern eine Realfinanzierung bewerkstelligen, die dann für 10 Jahre im besten Fall bei 1.2% daher kommt. Wir müssen mal schauen, wie es im Sommer weiter geht, aufgrund der aggressiven EZB Politik und der Unsicherheit der Märkte, die die Zinsen derzeit noch tiefer in den Keller drückt, gehen wir aber davon aus, dass der Zeitpunkt sehr gut für eine Neufinanzierung ist.
Ich glaube zwar langsam, dass die Tiefstzinsen das "neue Normal" sind, aber man weiß ja nicht, obs nicht in drei Jahren doch mal wieder anders kommt...
Ich glaube zwar langsam, dass die Tiefstzinsen das "neue Normal" sind, aber man weiß ja nicht, obs nicht in drei Jahren doch mal wieder anders kommt...
Jap denke das jetzt zu machen ist nicht verkehrt. Ich persönlich bin zwar auch der Meinung das sich die nächsten 4/5 Jahre zinsmäßig wenig tut bzw er abwärts geht. Aber man weiß es halt nie deswegen auch mein persönlicher Rat immer
- Neu Bauen sofort (Neufinanzierung)
- Neu-Vertrag für alt Finanzierung entweder direkt mit maximaler Laufzeit, oder 5 Jahre um danach noch mal bis zum Ende festzuschreiben, weil ich wie gesagt nicht davon ausgehe das die Zinsen groß steigen werden, aber evtl sinken sie nochmall aber das is halt Spekulation und immer individuell dann zu klären.
Lg
- Neu Bauen sofort (Neufinanzierung)
- Neu-Vertrag für alt Finanzierung entweder direkt mit maximaler Laufzeit, oder 5 Jahre um danach noch mal bis zum Ende festzuschreiben, weil ich wie gesagt nicht davon ausgehe das die Zinsen groß steigen werden, aber evtl sinken sie nochmall aber das is halt Spekulation und immer individuell dann zu klären.
Lg
P
Peanuts7404.03.16 12:18Die Mauern "zu vernachlässigen" ist recht gewagt finde ich.
Also unser Haus hat eine Grundfläche (incl. Mauern) von ca. 90m² und bei offener Bauweise haben wir im EG dennoch "nur" 70m² tatsächliche Wohnfläche. Der Rest geht ab für Treppe und Mauern (außen 36,5 innen 17,5 cm)
Das nur mal zur Info, sprich 20% kann man gut und gerne abziehen...
Also unser Haus hat eine Grundfläche (incl. Mauern) von ca. 90m² und bei offener Bauweise haben wir im EG dennoch "nur" 70m² tatsächliche Wohnfläche. Der Rest geht ab für Treppe und Mauern (außen 36,5 innen 17,5 cm)
Das nur mal zur Info, sprich 20% kann man gut und gerne abziehen...
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