ᐅ Bodenplatte mit Streifefundament und Frostschürze
Erstellt am: 08.02.19 21:48
Christian K.08.02.19 21:48
Hallo Freunde des Häuslebaus,
bisher ging ich immer davon aus, dass man eine Bodenplatte mit einer Einschalung dämmt. Sprich einfach eine Schale aus XPS hingelegt und Bodenplatte reingegossen. Klar, sehr einfach erklärt.
Unser Bauleiter schlägt nun eine Frostschürze vor. Das bedeutet, das Mauerwerk und die Bodenplatte werden mit x cm Dämmmaterial gedämmt und das Streifenfundament bekommt eine 5cm Dämmung. Unterhalb der Bodenplatte wird nicht gedämmt, da das Streifenfundament mit der Frostschürze es nicht erfordert UND die Dämmung von Wänden, Dach etc. mehr bringt als von der Bodenplatte. Man könnte es Dämmen, aber würde mehr Kosten.
Was denkt ihr? Wir müssen schon auf die Kosten achten und wenn es nicht nur ein nice to have ist, hätten wir keine Problem damit, aber ich muss auch gestehen, dass wir hier wenig Informationen (Erfahrung ja gar nicht) haben.
so long...
bisher ging ich immer davon aus, dass man eine Bodenplatte mit einer Einschalung dämmt. Sprich einfach eine Schale aus XPS hingelegt und Bodenplatte reingegossen. Klar, sehr einfach erklärt.
Unser Bauleiter schlägt nun eine Frostschürze vor. Das bedeutet, das Mauerwerk und die Bodenplatte werden mit x cm Dämmmaterial gedämmt und das Streifenfundament bekommt eine 5cm Dämmung. Unterhalb der Bodenplatte wird nicht gedämmt, da das Streifenfundament mit der Frostschürze es nicht erfordert UND die Dämmung von Wänden, Dach etc. mehr bringt als von der Bodenplatte. Man könnte es Dämmen, aber würde mehr Kosten.
Was denkt ihr? Wir müssen schon auf die Kosten achten und wenn es nicht nur ein nice to have ist, hätten wir keine Problem damit, aber ich muss auch gestehen, dass wir hier wenig Informationen (Erfahrung ja gar nicht) haben.
so long...
Nordlys08.02.19 22:22
Hm, der klassische Aufbau im Norden, Fundamentstreifen aus Beton, 80 tief, mit Stahlkern, dazwischen Bodenplatte aus Beton, Stahl bewehrt. Auf den Streifen die tragenden Wände. Dann mauert man die Wände. Nach deren Fertigstellung bekommt der Betonboden ne Bitumenpappschicht, mit Lötlampe eingeschweisst, als Feuchtesperre von unten. Darauf legt jetzt der Elektriker seine Leitungen, der Sanitär die Wasserleitung etc. Nun kommt Dämmung, in Form von einer Art Styrofoam, also Styropor, nur nicht so bröselig. Man kann darauf laufen. Auf diese legtt der Sanitär die Fhz Schlangen. Nun Estrich drüber, warmer Boden fertig. So in SH der Standard im Fundamentbau. Soll es so gemacht werden? Das wäre ok und ausreichend. Man muss nicht Dämmung schon auf das Erdreich legen. Karsten
Dr Hix08.02.19 22:48
Nordlys schrieb:
dazwischen Bodenplatte aus Beton, Stahl bewehrt. Auf den Streifen die tragenden Wände.Kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass heutzutage noch irgendwo so gebaut wird. Die Wände wären doch 1A Wärmebrücken?! Oder habe ich dich falsch verstanden?
Grundsätzlich sollte aber die Dämmung unter der Bodenplatte mittels XPS auch nicht sehr viel mehr kosten, als die gleiche Dämmwirkung anschließen mit EPS unterm Estrich zu erreichen.
Was ich in dem Zusammenhang ganz interessant finde ist die Verwendung von Schaumglasschotter. Dazu vielleicht mal googeln.
Nordlys08.02.19 22:59
Doch Hix. Hier in SH nahezu alle Häuser genau so und nicht anders. Das geht gut. Wir frieren nicht.
Dr Hix08.02.19 23:06
Wirklich ohne Dämmung an irgendeinem erdberührten Teil?
Natürlich friert der Bewohner deswegen nicht, aber bauphysikalischer Harrakiri bleibt es dennoch...und das eben ohne Not. Was soll der "Vorteil" dieser Bauweise sein?
Natürlich friert der Bewohner deswegen nicht, aber bauphysikalischer Harrakiri bleibt es dennoch...und das eben ohne Not. Was soll der "Vorteil" dieser Bauweise sein?
Nordlys09.02.19 09:40
Jo. Ich hab hier, glaub mir, in den letzten drei Jahren zig Bodenplatten entstehen gesehen. Zweimal kam ne Schwedenplatte zum Einsatz, sonst immer so, wie ich schrieb, egal welcher GU.
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