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ᐅ Bodengutachten - Wie ist das Gutachten zu werten?


Erstellt am: 02.02.18 09:13

Nordlys02.02.18 20:20
Erstens, wenn der BU sagt, das geht geht es. 10 tausend sind Geld, aber ja noch erträglich. Sparste eben bisschen bei Küche und Klobecken.
Aber. Der Boden ist auch sonst nicht unproblematisch. Du musst gut drainieren, dieser Boden ist fast null versickerungsfähig. Die Baufahrzeuge werden ihn noch zusätzlich verdichten. Also, Ringdrainage ums Haus ist must. Ich würde es, da Stauwasser zu erwarten ist, nicht mit Keller bauen. Lieber ohne und mit dieser Schürze. Das Haus sollte etwas höher als das Land liegen, damit bei Starkregen kein Wasser von der Terrasse aus eindringt. Carsten
Alex8502.02.18 20:28
Tweener schrieb:
Wenn der gesamte Mutterboden abgetragen ist und darauf ein Sand-Kies-Bett errichtet wird, kann ich davon ausgehen, dass mein Haus entsprechenden Halt hat?

Der Mutterboden muss eh weg, darauf lässt sich nicht gründen. Aber den wird man, wenn nicht gerade kontaminiert, auch wieder los. Spannender sind doch die Schichten darunter. Die mag ich nicht bewerten aber auffällig ist, dass die beiden Bohrungen recht verschiedene Ergebnisse zu Tage gefördert haben.

Aber ja, bauen wirst du da natürlich können. Es geht nur um den Preis der Erdarbeiten. Du machst ein Bodengutachten für dein konkretes Vorhaben, darin ist eine Gründungsempfehlung enthalten. Die nutzt der Statiker und Architekt für die weitere Planung. Die beteiligten Profis haften für die Lösung.