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ᐅ Bodengutachten - Grenzwerte für Arsen und Schwermetalle


Erstellt am: 25.11.15 00:12

dobabau25.11.15 00:12
Hallo zusammen,

wir stehen relativ kurz von dem Kauf unseres zukünftigen Baugrundstücks in einem Neubaugebiet der Gemeinde. Nun habe ich mir das bereits erstellt Bodengutachten zuschicken lassen und bin nach dessen Lektüre etwas verunsichert. Im Anhang "chemische Analyse" werden deutliche Überschreitungen für Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Nickel, Thallium und Zink ausgewiesen.


Laboranalyse-Tabelle mit Feststoffanalyse und Spurenlementen wie Blei, Arsen und Cadmium


Im Bebauungsplan steht außerdem auch, dass im Bereich des Kinderspielplatzes wegen den dort geltenden Grenzwerten für Arsen der Boden ausgetauscht werden soll. In unserem Garten sollen auch unsere Kinder spielen und ich möchte Gemüse anpflanzen...

Das Areal ist übrigens sehr natürlich (keine Industrie o.Ä, kleines Dorf), ich kann nicht Nachvollziehen wo da Schadstoffe herkommen sollten.

Was denkt Ihr - wie sollen wir damit umgehen? Kennt jemand eine Quelle in der ich die Grenzwerte nachlesen kann?

Vielen Dank für eure Antworten!!
T2115025.11.15 07:48
Hi! Google doch einmal:
Zuordnungswerte für Boden gem. LAGA

Recht schnell findest Du eine Tabelle. Zuordnungswerte im Feststoff und Zuordnungswerte im Eluat.

Für Arsen ist angegeben, dass Dein Wert 31 mg/kg dann LAGA Z 1.1 entspricht. Das ist die Stufe oberhalb LAGA Z 0 (der besten Klasse).

Dein Blei-Wert im Boden: Wäre LAGA Z0.

Ich gehe jetzt nicht alle Werte durch.

Mach Dir erst mal selbst ein Bild und sehe nach, ob ein Wert drastisch zu hoch ist.
Natürlich ist LAGA Z0 super, aber Z1.1 geht auch noch. Der Ersteller des Gutachtens ist sicher auch bekannt und könnte befragt werden.

Jeder Boden enthält gewisse Mengen an Verunreinigungen. Auch auf dem Dorf. Wie und wann die Stoffe da rein gekommen sein könnten, kann ich nicht sagen.

LG Thorsten
ypg25.11.15 07:50
Und noch mal erwähnenswert: dieses Gutachten von der Gemeinde ersetzt nicht Das Bodengrundgutachten für Eurer eigenes Grundstück.
Susannchen25.11.15 11:09
Mir ging es einmal fast genauso, um ein Haar hätte ich ein Grundstück gekauft, welches von der Stadt als unbedenklich beschrieben wurde. Das von mir in Auftrag gegebene Bodengutachten ergab ganz ähnliche Werte wie bei Dir, es handelte sich ebenfalls um eine eher dörfliche Lage. Ich forschte nach und des Rätsels Lösung war ein längst stillgelegtes, in der Nähe befindliches Bergwerk, in welchem Blei und Zink abgebaut worden waren. Die dafür notwendigen Chemikalien sowie die Reste des Abbaus waren durch Regenwasser sowie Schicht- und Hangwasser etc. in die Umgebung eingesickert. Als ich das zuständige Bauamt auf diese Ergebnisse ansprach, empfahl man mir (natürlich "nur zur Sicherheit") mindestens 50 cm der obersten Bodenschicht durch neuen Mutterboden ersetzen zu lassen, dort keinen Nutzgarten anzulegen und kleine Kinder am besten nicht im Garten spielen zu lassen. Super, oder? Ich habe das Grundstück dann trotz der Traumlage und des günstigen Preises nicht gekauft. Vielleicht schaust Du Dir mal eine Karte der Umgebung etwas genauer an, möglicherweise findest Du dort ebenfalls ein altes Bergwerk.

Viel Glück und viele Grüße

Susannchen
T2115025.11.15 11:38
Susannchen schrieb:

Super, oder? Ich habe das Grundstück dann trotz der Traumlage und des günstigen Preises nicht gekauft. Vielleicht schaust Du Dir mal eine Karte der Umgebung etwas genauer an, möglicherweise findest Du dort ebenfalls ein altes Bergwerk.

Viel Glück und viele Grüße

Susannchen

Hi,

1. Eine gute und plausible Erklärung. Hier zu Lande lauert fast allenthalben ein altes Bergwerk. Bei uns auch. Ein altes Bergbau-Werkzeug, sicher über 100 Jahre alt, habe ich bei unseren Boden-Arbeiten auch geborgen...ich werde es bei Zeiten mal etwas restaurieren und als "Skulptur" in den Garten stellen. Mein Tiefbauer wusste seinerzeit die Bezeichnung für das Ding, ich habs vergessen.

2. Meine persönliche Meinung ist: Ich würde ein Grundstück nicht erwerben, wenn der Boden nicht absolut frei von Schadstoffen ist. Schließlich steht das Haus darauf, in dem man lange wohnen mag.

3. Der Boden hier bei uns war LAGA Z0. Ich gehe aber davon aus, dass dem so war, weil hier vor etwa 45 Jahren 4 sehr große Hoch-Haus-Anlagen gebaut wurden und dazu seinerzeit bereits ein umfangreicher Boden-Tausch vorgenommen worden sein muss (genauer gesagt, siehe Punkt 4: Vorgenommen wurde). Das Neubau-Gebiet hier ist entstanden, weil die Hochhäuser im Rahmen der Stadtentwicklung alle abgerissen worden sind. Das, was heute mein Grundstück ist, war früher der Spielplatz eines der Hochhäuser.

4. Durchaus mal in den Lagen, für die man sich interessiert, auch die Anwohner fragen. Speziell ältere Bewohner kennen sich teilweise extrem gut mit der dortigen Vergangenheit aus.
Ich persönlich war nicht zu feige, einfach mal bei fremden Leuten in der Umgebung zu klingeln und ein paar Fragen zu stellen. Keiner (!) hat mir die Tür vor der Nase zugeschlagen, alle haben Auskünfte gegeben wenn sie konnten und mir weiter geholfen.
T2115025.11.15 11:51
PS: Über den Grundstücks-Verkäufer, der wirklich sauber und authentisch in allen Punkten agiert hat, bekam ich sogar später noch ein Gutachten von (irgendeinem, verborgen in den vielen Ordnern) Bergbau-Amt aus Arnsberg. Auf vielen Seiten wurde hier die ehemalige Bergbau-Situation geschildert und dargestellt. Vermutlich hat dieses Amt für fast alle Regionen in NRW solche Unterlagen. Ob das allerdings was kostet, weiß ich nicht. Mir wurde die Unterlage kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Relevant war die Information deshalb für mich seinerzeit, weil ich dann wusste, dass unter dem Haus kein legaler und auch kein illegaler Stollen liegt. Irgendwie schon wichtig, so hin und wieder fällt ja schon mal ein Haus oder Garage in NRW/Ruhrgebiet plötzlich mal eben in ein sich plötzlich auftuendes Loch hinein. Trotz entsprechend dann immer interessanter Bericht-Erstattung: Auf sowas hat keiner Lust.
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