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ᐅ Bewertung Q2 Putz: Schlechte Arbeit oder normal?


Erstellt am: 23.11.23 21:26

Buchsbaum24.11.23 09:45
Matze8474 schrieb:

Vereinbart war folgendes:
Matze8474 schrieb:

1. Lage Kalk-Zement-Leichtputz abgezogen


Ich verstehe nicht so ganz. An der Wand befindet sich offensichtlich Gips Putz. Vereinbart war Kalk Zement Putz.
Die Ausführung würde ich als Mangelhaft bezeichnen. In aller Regel werden im Innenbereich Putzschienen auf dem Mauerwerk aufgebracht um eine glatte Fläche abzuziehen. Davon sieht man nichts.

Es ist völlig wurscht was für eine Qualität vereinbart wurde. Diese Arbeit entspricht nicht den Anforderungen an einen Innenputz. In keinster Weise. Aber auch die osteuropäischen Subunternehmen haben mittlerweile akute Personalprobleme und extremen Preisdruck. Da wundern dann solche Ergebnisse nicht wirklich. Wobei es natürlich auch sehr gut funktionierende und gut arbeitende Firmen aus diesem Herkunftsgebiet gibt.

Ich halte nichts von Gips Putz generell. Er nimmt Gerüche viel mehr auf und zieht immer Feuchtigkeit ein. Die Schimmelneigung ist gegenüber einem Kalk Zement Putz deutlich höher. Warum Gipsputz? Weil es für den Verputzer schneller und einfacher geht. Und man kann den Gipsputz besser bearbeiten. Abschleifen etc.

Kalk Zement Putz benötigt deutlich länger zum trocknen und zum bearbeiten.
KarstenausNRW24.11.23 10:12
Buchsbaum schrieb:

Ich verstehe nicht so ganz. An der Wand befindet sich offensichtlich Gips Putz. Vereinbart war Kalk Zement Putz.
Das verstehe ich auch nicht. Denn gerade im Eingangsposting wird von Gipsputz geschrieben.

Oder wurde - auch das ist ja üblich - um eine glatte Oberfläche zu erhalten, mit Gipsputz/-spachtel gearbeitet?
Buchsbaum schrieb:

Ich halte nichts von Gips Putz generell. Er nimmt Gerüche viel mehr auf und zieht immer Feuchtigkeit ein. Die Schimmelneigung ist gegenüber einem Kalk Zement Putz deutlich höher. Warum Gipsputz? Weil es für den Verputzer schneller und einfacher geht. Und man kann den Gipsputz besser bearbeiten. Abschleifen etc.
Kalkzementputz hat - außer im Badbereich - ausschließlich Nachteile im Neubau.
- deutlich teurer
- schwieriger zu verarbeiten
- Gips hat eine glattere und ansprechendere Oberfläche (außer, man mag die etwas rauere Variante Kalkzement)
- Schimmelthema ist im Neubau gar keins mehr
- Reparaturen bei Gipsputz einfacher
- Gipsputz ist ebenfalls diffusionsoffen

Hab doch einen Vorteil gefunden: Ist härte und damit bei Stößen unempfindlicher.

Als Fazit - und so wird es in der Praxis auch überwiegend gemacht - kann man sagen, dass sich Kalkzementputz nicht lohnt.
Buchsbaum24.11.23 11:35
KarstenausNRW schrieb:

Kalkzementputz hat - außer im Badbereich - ausschließlich Nachteile im Neubau.
- deutlich teurer
- schwieriger zu verarbeiten
- Gips hat eine glattere und ansprechendere Oberfläche (außer, man mag die etwas rauere Variante Kalkzement)
- Schimmelthema ist im Neubau gar keins mehr
- Reparaturen bei Gipsputz einfacher
- Gipsputz ist ebenfalls diffusionsoffen

Hab doch einen Vorteil gefunden: Ist härte und damit bei Stößen unempfindlicher.


Schimmel ist bei vielen Neubauten ein Thema. und da hat der Gipsputz auch seinen Anteil. Gipsputz ist nicht härter als ein Kalk Zement Putz.
Ganz im Gegenteil.

Ja, Kalk Zement Putz ist teurer und schwieriger zu verarbeiten. Das kann nicht jeder.

Das Problem ist, Gips zieht die Feuchtigkeit an, ist hygroskopisch.
Durch Feuchteeinwirkung wird die Festigkeit im Gipsputz so zerstört, dass auch der Trockenvorgang nichts mehr verbessern kann.

Einmal feucht, ist er kaputt. Genauso nimmt er Gerüche auf. Das Haus fängt an zu stinken. Das habe ich selbst erlebt.
Ein Kalk Zement Putz macht sowas alles nicht.
jrth215124.11.23 11:44
Das geht niemals als Q2 durch. Q2 sollte zumindest eben und gut genug für mindestens Raufasertapete sein, aber du hast da ja richtige Berge. Von der Qualität erinnert mich das eher an die Innenwände in unserem Bauernhausmuseum, als an einen Neubau.
KarstenausNRW24.11.23 12:08
Buchsbaum schrieb:

Schimmel ist bei vielen Neubauten ein Thema. und da hat der Gipsputz auch seinen Anteil.
Nö. Stimmt nicht. Sorry.
Buchsbaum schrieb:

Gipsputz ist nicht härter als ein Kalk Zement Putz.
Ganz im Gegenteil.
Jep. Habe ich aber auch so geschrieben.
Buchsbaum schrieb:

Das Problem ist, Gips zieht die Feuchtigkeit an, ist hygroskopisch.
Durch Feuchteeinwirkung wird die Festigkeit im Gipsputz so zerstört, dass auch der Trockenvorgang nichts mehr verbessern kann.
Ja, Gips ist hygroskopisch. Nein, im Neubau ist das kein Problem. Deshalb wird ja auch überwiegend Gipsputz verbaut, weil er (bis auf Feuchträume) absolut unproblematisch ist.
Buchsbaum schrieb:

Genauso nimmt er Gerüche auf. Das Haus fängt an zu stinken. Das habe ich selbst erlebt.
In was für Häusern hältst Du Dich auf, dass diese stinken? Im normalen Haushalt ist kein Unterschied zwischen den Putzvarianten.

Noch einmal: Der Gipsputz ist ein langer bewährter Standard, der überwiegend verbaut wird. Da ist nichts schlechtes dran. Bis auf Feuchträume gibt es keine vernünftigen Gründe (ein "hab schon selbst ein stinkendes Haus" kannst Du nicht auf alle Häuser übertragen - vielleicht hätte es aufgrund der Nutzung bei anderen Putzen auch gestunken), keinen Gipsputz zu verbauen.
Buchsbaum24.11.23 12:27
Die klimatischen Verhältnisse in heutigen modernen Neubauhäusern sind doch eine Katastrophe. Ich fühle mich darin nicht wohl.
Ich habe auch schon von einigen gehört, dass sie gesundheitliche Probleme bekommen haben.

Das wird hier natürlich niemand zugeben, aber es ist so. Nicht umsonst baut man heute noch extra Lüftungsanlagen in die Häuser ein. Es gibt keine natürliche Lüftung in den heute meist hermetisch abgeriegelten Häusern. Wenn dann noch Gipslatten oder Gipsputz hinzu kommen, dann gibt es auch keine natürliche Feuchtigkeitsregulierung mehr.

Ein Haus muss atmen können. Das ist seit hunderten Jahren so. Heutige Häuser sind mit Sperrfolien, Dichtbändern, Dichtungsmassen, Silikon
und Bauschaumorgien komplett dicht im Namen des Klimaschutzes. Tut mir leid, aber das ist die Realität.

Einen Blower Door Test will ich doch gar nicht an meinem Haus haben.
Und dann jammern wenn die Baupreise explodieren.

In meiner Region wurden seit 1800 in spezieller Weise Lehmhäuser gebaut. die stehen heute noch , meist zwischen 200 und 150 Jahre alt.
1m dicke Wände mit natürlicher Bewitterung außen. Im Winter warm, im Sommer kühl mit einer natürlichen Regulierung. Die dicken Lehmwände nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Keine Probleme mit Schimmel oder ähnlichen.
Die Außenwände sind ein Biotop für Insekten. Absolut gesundes Wohnen ohne Schadstoffe. Natur Pur! Billigst gebaut.


Wenn ich heute so ein Haus abreiße, dann bleibt nichts davon übrig. Ton Ziegel, Holzbalken und den Lehm ziehe ich im Garten breit.
Der Lehm kam damals aus der örtlichen Lehmgrube, noch ein bisschen Kuhmist und Stroh rein, fertig war das Baumaterial.

Da gab es noch keinen CO² Abdruck und den ganzen Quatsch. Ökologisch völlig unbedenklich und klimaneutral. Wie gesagt, wir reden hier von vor 200 Jahren.

Mal sehen was aus den ganzen Styropor Kästen der Neuzeit wird. Da nisten sich höchstens ein paar Mäuse ein.
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