Hallo zusammen, wird sind quasi ganz am Anfang der Suche nach einem Eigenheim und haben uns heute das erste Objekt bzw. das zu bebauende Grundstück angeschaut.
Mich würde eure Einschätzung zu folgendem Objekt interessieren:
Doppelhaushälfte in Planung, 132m2
Grundstück 263m2
KFW70 Standard
5 Zimmer
Satteldach
Privatstraße mit 20 Doppelhaushälfte und 26 Wohnungen und einer Burg. Laut Exposé alles ein wenig exklusiver.
Angelegte Terrasse
Im Rhein-Erft-Kreis (Elsdorf)
Aktuelle Bodenrichtwerte lt. Boris: 180 EUR qm --> Grundstückswert 48.000 EUR. Wie realistisch die Bodenrichtwerte sind, weiß ich nicht. Ein paar Straßen weiter werden von der Gemeinde Grundstücke zu Preisen von 320€/m2 verkauft. In meinem Fall wären das dann 84.000 EUR.
Die Doppelhaushälfte soll 480.000 kosten. Die Garage mit Überlänge 30.000. Außenanlagen 19.500. Komplett schlüsselfertig 27.500. Das macht einen Gesamtpreis in Höhe von 557.000 EUR.
Das ist für den Rhein-Erft-Kreis erstmal ein nicht unnormaler Gesamtpreis. Mir kommt nur der Grundstückspreis im Vergleich zum Hauspreis etwas hoch vor. Zwei befreundete Paare zahlen für ähnliche Objekte 50.000-80.000 weniger obwohl bei deren Objekt der Bodenrichtwert doppelt so hoch ist.
Weiterhin verwundert mich, dass das Projekt schon seit August 2020 angeboten wird, jedoch erst 3 von 20 Doppelhaushälfte verkauft sind. Normalerweise sind solche Objekte innerhalb kürzester Zeit verkauft.
Wenn ich das Grundstück herausrechne, kostet die Doppelhaushälfte komplett fertig knapp 475.000 EUR. Ist es realistisch dafür eine Doppelhaushälfte oder evtl. sogar ein Einfamilienhaus günstiger auf ein separates Grundstück zu bauen?
Wie schätzt ihr das ein? Könnt ihr den wenigen Angaben überhaupt etwas anfangen? Ist der Preis angesichts der besseren Ausstattung gerechtfertig oder wegen des geringeren Bodenrichtwertes eher nicht?
Ist es eigentlich üblich weniger als den geforderten Preis zu bieten? Aufgrund der Tatsache, dass die Doppelhaushälfte anscheinend nicht schnell verkauft werden.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Arne
Mich würde eure Einschätzung zu folgendem Objekt interessieren:
Doppelhaushälfte in Planung, 132m2
Grundstück 263m2
KFW70 Standard
5 Zimmer
Satteldach
Privatstraße mit 20 Doppelhaushälfte und 26 Wohnungen und einer Burg. Laut Exposé alles ein wenig exklusiver.
Angelegte Terrasse
Im Rhein-Erft-Kreis (Elsdorf)
Aktuelle Bodenrichtwerte lt. Boris: 180 EUR qm --> Grundstückswert 48.000 EUR. Wie realistisch die Bodenrichtwerte sind, weiß ich nicht. Ein paar Straßen weiter werden von der Gemeinde Grundstücke zu Preisen von 320€/m2 verkauft. In meinem Fall wären das dann 84.000 EUR.
Die Doppelhaushälfte soll 480.000 kosten. Die Garage mit Überlänge 30.000. Außenanlagen 19.500. Komplett schlüsselfertig 27.500. Das macht einen Gesamtpreis in Höhe von 557.000 EUR.
Das ist für den Rhein-Erft-Kreis erstmal ein nicht unnormaler Gesamtpreis. Mir kommt nur der Grundstückspreis im Vergleich zum Hauspreis etwas hoch vor. Zwei befreundete Paare zahlen für ähnliche Objekte 50.000-80.000 weniger obwohl bei deren Objekt der Bodenrichtwert doppelt so hoch ist.
Weiterhin verwundert mich, dass das Projekt schon seit August 2020 angeboten wird, jedoch erst 3 von 20 Doppelhaushälfte verkauft sind. Normalerweise sind solche Objekte innerhalb kürzester Zeit verkauft.
Wenn ich das Grundstück herausrechne, kostet die Doppelhaushälfte komplett fertig knapp 475.000 EUR. Ist es realistisch dafür eine Doppelhaushälfte oder evtl. sogar ein Einfamilienhaus günstiger auf ein separates Grundstück zu bauen?
Wie schätzt ihr das ein? Könnt ihr den wenigen Angaben überhaupt etwas anfangen? Ist der Preis angesichts der besseren Ausstattung gerechtfertig oder wegen des geringeren Bodenrichtwertes eher nicht?
Ist es eigentlich üblich weniger als den geforderten Preis zu bieten? Aufgrund der Tatsache, dass die Doppelhaushälfte anscheinend nicht schnell verkauft werden.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Arne
Arne1984 schrieb:
Das verwundert mich ja. Der Markt ist leer, aber diese Doppelhaushälfte sind seit August 2020 verfügbar und erst 3/20 verkauft. Das macht mich stutzig.Hmm.. gebe ich Elsdorf ein, dann werden mir weitere andere Immobilien angeboten, die eventuell für andere interssanter sind (von mir jetzt nicht näher angeschaut), auch vom Preis her?!Dann spielt ja auch die Infra eine Rolle... 40 Km nach Köln mögen für einige dann doch zu weit sein...
Bei mir wird angezeigt, dass 50% vermarktet sind.
Ich weiß auch nicht: was heißt bei Dir verfügbar? Werden sie seit Aug/2020 angeboten? Das sagt ja nichts. Die sind erst projektiert, oder? Also noch nicht im Bau? Dann können Interessenten natürlich noch umschwenken auf schon im Bau befindliche Objekte auf dem Markt, die schneller zu beziehen sind.
Vlt ist auch ein "kleiner Mangel" im Vertrag versteckt?
Ich finde sie hübsch, mag auch solche Konzepte von Quartiers, auch wenn man ggf Einschränkungen hat, da Zusammenleben eine größere Rolle spielt als der Einfamilien-Charakter! Das muss man mögen 🙂
hanghaus2000 schrieb:
Gibt es zu dem Angebot auch Grundrisse? Welches Haus steht denn noch zur Verfügung und welches ist Eure Wahl. Die werben mit 50% verkauft.man man man... jetzt muss ich auch noch was schreiben, sonst error...H
hanghaus200006.05.21 11:35Verwaltungskosten sind schon mal ca 1% der Miete. Geschaetzte Miete 1500 * 1% also 150 Euro. Die 20 Euro wuerde ich mir vertraglich zusichern lassen. Oder das ist nur der Gaertner.
H
hanghaus200006.05.21 11:39Danke @ypg. Ich wollte nicht erst das Expose' anfordern.
N
NatureSys06.05.21 11:421 Prozent sind aber nur 15 Euro
H
hanghaus200006.05.21 11:57NatureSys schrieb:
1 Prozent sind aber nur 15 EuroIch versinke gerade im Erdboden. 🤨Ähnliche Themen