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ᐅ Belastung durch Dämmung im Kampa Haus Bj 1990


Erstellt am: 14.09.18 16:41

Loket14.09.18 16:41
Hallo zusammen,

Ich bin seit Tagen am grübeln und brauche Rat. Wir haben die Möglichkeit ein Kampa Fertighaus Baujahr 1990 zu kaufen auf einem sehr schönen Grundstück mit super Lage. Das KAMPA HAUS sieht innen sehr gepflegt aus. Ein muffiger Geruch konnte nicht fest gestellt werden. Wände und Decken sehen auf den ersten Blick gut aus. Fenster 3fach verglast. Mit Gas Heizung und massiv Keller.

Nun liest man sehr viel darüber, dass die alte Steinwolle krebserregend ist. Im Kampa Haus sind ja sowohl Decken als auch Innen- und Außenwände mit sehr viel Dämmung versehen. Sollte man sich da Sorgen machen gerade weil auch in den atmungsaktiven Innenwänden Dämmung verbaut ist? Laut Baubiologen setzen sich diese sogar im Haus Staub ab. Mir wurde empfohlen, Steckdosen Löcher abzudecken. Es ist die einzige Sorge die uns noch vom Kauf dieses Kampa Hauses abhält. Hat jemand Rat?
apokolok14.09.18 17:13
Erstens ist Steinwolle im eingebauten Zustand in keinem Fall bedenklich. Bei der Bearbeitung (schneiden usw.) kann es zu Reizungen kommen, entsprechend sollten dabei Schutzmassnahmen (Atemmaske, lange Kleidung, Handschuhe) getroffen werden. Wenn hier also mal was gemacht werden soll lass es machen oder treffe entsprechende Vorkehrungen.
Das mit den Dosen kannst getrost vergessen.
Auch mit anderen Schadstoffen ist bei BJ 1990 eher nicht zu rechnen, da war das allermeiste schon reguliert.
Einzig Eternit war damals noch erlaubt soweit ich weiß. Wenn das nicht am Dach oder der Fassade liegt sehe ich das Haus von der Schadstoffseite erst mal weitgehend problemfrei.
jan7614.09.18 19:11
Haben auch ein Kampa Fertighaus aus den frühen 90ern.
Dein Baubiologe scheint tatsächlich seinen Beruf so zu deuten, dass er evt. irgendetwas finden muss, um sein Geld wert zu sein?

Die Dämmung ist in der Wand und nicht unterm Kopfkissen. Die Steckdosen wurden damals auch so eingebaut, dass sie keinen Luftaustausch mit außen erlauben, also z.B. durch korrektes Verkleben mit einer Dampfbremsfolie.

Fenster sind 3-fach also neuer? Da kann man natürlich theoretisch was falsch machen, aber das ist bei Massivbau nicht anders.
Ich würde mit einem Sachverständigen durchgehen, wenn man sich selbst nicht sehr gut auskennt und gut ist.
jan7614.09.18 19:14
Loket schrieb:
weil auch in den atmungsaktiven Innenwänden Dämmung verbaut ist?

Wände können (gottseidank) nicht atmen. Wer 2018 immer noch solch einen Stuß erzählt gehört nicht mehr beauftragt!
11ant14.09.18 20:51
Manchmal habe ich das Gefühl, vor Beitragseröffnung Forensuchen zu benutzen, wäre "unmodern": der Thread

https://www.hausbau-forum.de/threads/kampa-Fertighaus-aus-1978-doch-muffiger-Geruch.28756/

von von vor wenigen Tagen geht um ein sehr ähnliches Thema.
Loket14.09.18 21:06
Vielen Dank für die Antworten.

Ehrlich gesagt habe ich mit 3 Biologen telefoniert. Zwei aus der Gegend und einem ehemaliger Kampa Mitarbeiter. 1 Biologe meinte, dass man quasi mit allem rechnen müsste, von Schimmel bis hin zu Formaldehyd. Der zweite meinte dass er selber in einem Fertighaus Baujahr 1989 wohnt. Man müsse mit Formaldehyd rechnen, mit den zu der Zeit verbotenen Holzschutzmitteln, also PCP, Lindan und DDT, nicht. Dieser Baubiologe meinte auch, dass sich die Fasern der Wolle im Hausstaub freisetzen können. Der dritte Biologe, der ehemalige Kampa Mitarbeiter, war der kompetenteste. Er konnte mir genau sagen was verbaut wurde. Er meinte die oben genannten Holzschutzmittel definitiv nicht. Die Mineralwolle sei Steinwolle. Ihm würde es reichen, wenn man die Löcher der Steckdosen zu machen würde aber das müsse jeder für sich selber entscheiden. Er hat viele Messungen von Kampa Fertighäusern aus den 90ern durchgeführt und konnte quasi nie eine starke Belastung feststellen. Er kann aber nicht sagen, ob die verwendete Steinwolle schon biologisch war.

Ist das denn mit der Steinwolle tatsächlich so, dass diese nur beim Bearbeiten Fasern freisetzt? Wurde zu der damaligen Zeit überhaupt schon biologisch abbaubare Steinwolle benutzt?

Eine Schadstoffanalyse wollen wir auf jeden Fall vorher noch durchführen. Wir haben ein kleines Baby und wollen daher zu 100% sicher gehen, dass gesundheitlich nichts durch verwendete Giftstoffe schief gehen kann.

Gibt es denn sonst noch Dinge bei alten Kampa Häusern die typisch für solche Bauten sind und auf die man unbedingt achten sollte?
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