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ᐅ Bauvorhaben Einfamilienhaus, Pultdach - Feedback und Einschätzung


Erstellt am: 04.07.2019 10:15

Ralf_1980 04.07.2019 10:15
Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit hier im Forum gepostet und mir ein Feedback zu einem Bauvorhaben eingeholt.
Nun ist es so, dass sich die Rahmenbedingungen etwas geändert haben, wir das damalige Vorhaben nicht umgesetzt haben und ein neues Vorhaben starten möchten.
Es wäre klasse, wenn ich erneut eure Einschätzung bekommen könnte hinsichtlich der nachfolgenden Situation.

Allgemeine Situation und Einkommen
  • Ehepaar, beide 39 Jahre, verheiratet
  • Sohn, 4 Jahre, weitere Kinder sind nicht geplant; der Sohn geht in die Kita
  • Er ist angestellt, unbefristet, seit ca. 8 Jahren im Unternehmen, leitender Angestellter, Nettoeinkommen bei Steuerklasse 4 ca. 4.000 Euro pro Monat. In der Tendenz wird es hier keine weiteren Anstiege mehr geben, aber Inflationsausgleiche pro Jahr. Zudem kommen hier ca. 400 Euro aus selbstständiger Tätigkeit hinzu. Diese sind nicht garantiert, aber wahrscheinlich und in den letzten gut 5 Jahren regelmäßig geflossen
  • Sie promoviert aktuell, hat einen Minijob und verdient ca. 450 Euro pro Monat. Das wird noch ca. 4 Jahre dauern. Anschließend wird hier eine Teilzeitstelle angestrebt. Das Einkommen dürfte sich dann auf ca. 1.500 netto belaufen bei Steuerklasse 4
  • Zudem gibt es monatlich ca. 200 Euro Kindergeld
  • Falls die selbstständigen Einnahmen von ca. 400 Euro / Monat bei Ihm kurzfristig wegfallen würden, könnte sie kurzfristig (innerhalb von 3 Monaten) wohl auf 20 Stunden / Monat aufstocken, und ca. 1.100 Euro netto generieren

Vermögenssituation
  • An Eigenkapital haben wir in Cash ca. 110K auf dem Tagesgeldkonto
  • Außerdem haben wir noch 2 Bausparverträge mit ca. insgesamt 10K
  • Wir haben 2 Autos, 7 Jahre alt (ca. 8-10K) und 2 Jahre alt (ca. 10K)
  • Weiteres Vermögen haben wir nicht, aber dafür haben wir wirklich auch keinerlei Schulden
  • Die 110K haben wir in den letzten 6 Jahren angespart, wobei das Einkommen eher in den letzten 3 Jahren gut gestiegen ist
  • In der Regel sparen wir ca. 1 – 2 K pro Monat, aber wie gesagt, das erst seit gut 5 Jahren

Aktuelle Kosten / Monat
  • Miete Warm mit Stellplatzen ca. 800 Euro
  • Versicherungen ca. 300 Euro im
  • Handy / DSL ca. 50 Euro
  • 80 Euro Strom
  • 15 Euro GEZ
  • 400 Euro Tanken
  • 100 Euro
  • Kosten für Lebensmittel, Kleindung, Urlaub, aber die kann ich schwer beziffern. Wir haben einen normalen Lebenswandel, machen einen großen und einen kleinen Urlaub pro Jahr, gehen gerne mal Essen, aber machen unseren Großeinkauf am Wochenende im Aldi
  • Immobilie
  • Kauf eines Grundstücks geplant, ca. 600 qm²
  • Preis ca. 150 Euro / qm², mit Nebenkosten also ca. 100K für das Grundstück, voll erschlossen
  • Gegend ist im Westerwald, solide Infrastruktur, schnelle Anbindung an die Autobahn, Industriegebiet mit sehr großer Auswahl ca. 5 Autominuten
  • Bodenrichtwert sind 100 Euro, aber es gibt einfach keine, insbesondere keine schönen Grundstücke mehr in der Gegend, sodass ich sehr sicher bin, dass das Grundstück direkt gekauft würde (wir haben es durch viel Vitamin B als erster angeboten bekommen)
  • Geplant ist ein Massivhaus mit Pultdach, ca. 150 qm², mittlere Ausstattung, Kosten all in ca. 350K
  • Eigenleistung ist keine geplant
  • Es kämen noch ca. 50K hinzu für die Innenausstattung, also Küche, diverse möbel, Malerarbeiten

Kapitalbedarf, Kredit, Tilgung
  • Gesamtbedarf bei ca. 500K
  • Geplante Tilgung ca. 1200 / Monat
  • Geplante Sondertilgung pro Jahr 10K

So, ich hoffe, ich habe keine maßgeblichen oder wichtigen Infos vergessen oder zu ungenau wiedergegeben. Falls doch, bitte einfach nachfragen.

Es wäre klasse wenn ich eine (gerne auch kritische) Einschätzung bekommen könnte.
Vielen Dank und besten Grüße

Benutzer19 04.07.2019 10:34
Moin, wieso hast Du Steuerklasse 4? Wegen Elterngeld ja nicht.
Steuerklasse 3 würde doch deutlich mehr Sinn machen bei eurer Einkommensverteilung. Oder sonst 4/4 mit Faktor.

Ralf_1980 04.07.2019 11:04
Wir sind (aktuell) unterjährig nicht auf das Geld angewiesen. Es schlummert quasi bei 0,1 % Zinsen auf dem Tagesgeldkonto. Dafür mag ich gerne die satte Erstattung, die ich jedes Jahr bekomme im Rahmen der Einkommensteuererklärung erhalte.


Außerdem leiste ich keine Vorauszahlungen auf meine Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit. Die dort anfallenden Steuern können somit gut verrechnet werden.

Wenn ich in Klasse 3 wechsle und weiterhin keine Vorauszahlungen leiste, habe ich zwar unterjährig ein deutliches Plus, befürchte aber, dass ich Nachzahlungen leisten muss.


Wenn ich ein Darlehen tilgen müsste, würde ich vermutlich dennoch in Klasse 3 wechseln wegen der Liquidität.

Benutzer19 04.07.2019 11:14
Naja, ich schenke dem Staat nicht gerne Geld. Aber vielleicht wäre ja 4/4 mit Faktor etwas für euch, weil dort unterm Strich eine 0 mit der Steuererklärung rauskommen sollte.

guckuck2 04.07.2019 11:18
Steuerklassen haben nichts mit Verschenken zu tun. Letztlich ist das nur ein Zahlungsmodus.
Im übrigen verzinst der Staat die eigene Steuerschuld gegenüber den Bürgern ganz ausgezeichnet.

Tassimat 04.07.2019 11:23
Das mit der Steuerklasse ist erst mal egal.
Einkommen und Eigenkapital ist auch erst mal gut.

Jetzt kommt das aber
Sorgen mache ich mir wegen dem Alter ein bisschen. Renteneintritt ist in unter 27-28 Jahren, abzgl.. tatsächlichem Tilgungsbeginn nach der Bauphase. Die Tilgungsrate von 1200€ entspräche 2,88% Tilgung. Mit der Sondertilgung ginge es auf vor der Rente, falls dir das überhaupt wichtig ist.

Wie sicher ist die Selbstständigkeit mit weiteren Kindern aufrecht zu erhalten? Wie einfach kann deine Frau eine Teilzeitstelle finden, wenn Sie jetzt schon keine hat, aber weitere Kinder erst noch kommen (ich weiß, ist provokant formuliert aber nicht böse gemeint)?
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