ᐅ Bauunternehmen in Hamburg für Einfamilienhaus/DH - Erfahrungen und Ausstattungsligen
Erstellt am: 28.10.25 00:07
G
guub_bautnordanney schrieb:Die Suche im Forum hat mir ein bisschen geholfen (z.B. "Bauen auf vorhandenem Grundstück in Hamburg" oder "Baufirmen aus Schleswig-Holstein", beide schon etwas in die Jahre gekommen und wenig weitergeführt).
Stell doch einfach mal einen neuen Thread mit der Frage "günstige Hausbauunternehmen in Hamburg und Umgebung ein" bzw. suche im Forum.
Aber während ich mich fleißig durch verschiedene Threads lese, bin ich auch auf das hier gestoßen:
Papierturm schrieb:Ich finde den Begriff "Ausstattungsliga" nicht ganz optimal, es geht ja schon auch irgendwie um Preis und auch um Preis-Leistungs-Verhältnis, um Marken-Namen usw. Aber mir fällt nichts besseres ein. Und ich bin auch zu wenig damit vertraut, um einzuschätzen, was da alles dranhängt.
Hausanbieter haben gewissermaßen "Ausstattungsligen". Das reicht vom Dacia über den Golf bis zum Lamborghini. Sobald man bei einem Anbieter aus dessen Liga heraus will, kostet es meist mehr als direkt in der passenden Liga zu suchen.
Weder sind die "Oberklasse"-Anbieter sonderlich gut darin ihr Leistungsumfang abzuspecken, noch sind die "Unterklasse"-Anbieter sonderlich gut darin aufzumustern.
Insbesondere, wenn man die Anbieter nicht einschätzen kann, ist das ein gefährlicher Zustand.
Da ich ja schon bekannt dafür bin, Diskussionen über Generelles anzuzetteln (für Vielleser: ich melde mich schon noch irgendwann im anderen Thread zurück), dachte ich, frage ich aber lieber gleich etwas allgemeiner. Da haben dann vielleicht ein paar Leute mehr etwas davon.
Welche Bauunternehmen kommen für das Bauen in Hamburg (nörlich der Elbe) in Frage? Und in welcher "Ausstattungsliga" spielen die jeweils?
Ich denke vor allem an GÜs.
Zusatzfrage: Welche der Firmen würden es wohl gut/gerne mitmachen, wenn man zu ihnen mit einer Planung von einem Architekten aus Leistungsphase 5 kommt?
Ich hätte mich gerne daran versucht, die Unternehmen den Ligen zuzuteilen. Aber dafür fehlt mir einfach der Durchblick bei den Ligen.
- Team Massivhaus (Regional Hamburg, SH, MV, z.T. NDS)
- Town & Country
- Elbe-Haus
- Roth Massivhaus
- Breyer und Seck
- Eco System Haus
- Viebrockhaus
- Haus Compagnie
- Blohm Bau
- Virtus Haus (SH, aber auch Hamburg)
- Metis Haus
- Stollhaus
- Generalbau Peters
- Ö-Haus
- KSW Massivhaus
- Kalksandstein Bau Tornesch
- Kraft&Pahlke
- . . .
guub_baut schrieb:
nörlich der Elbe)Stillhorn liegt auch nördlich der Elbe. Meinst Du das nördliche Hamburg, dann kann man regionale BUs in SH mal schauen.Ansonsten fällt mir Schlüter Bauregie (Harsefeld?) ein, die fahren auch Hamburg an. Effinger Bau auch. Ggf auch Holzer, Zimmereien.
Scanhaus baut auch in Hamburg.
Papierturm schrieb:
Es ist schon ein wenig wie bei Autos, da gibt es ja zum Beispiel auch extrem ähnliche Autos vom gleichen Hersteller mit teils sehr unterschiedlicher Preisgestaltung.Anbieter mit einer Mehrmarkenstrategie wie VAG mit Seat/Skoda/VW/Audi/Porsche sind in der Häuserbranche nur schwach verbreitet.MachsSelbst schrieb:
Mit den Autovergleichen wird gerne übertrieben. Weder ist Viebrockhaus ein Porsche, noch Town & Country ein Dacia. Dacia verbaut Technik aus den 80ern (Wandlerautomaten, hydraulische Servolenkung), das trifft auf die Ausstattung eines Town & Country Hauses nicht zu, die ist auf normalen Standard gesehen state of the art.
Und ein Porsche, das sind wohl eher die individuell geplanten Architektenhäuser, wie von diesem einen User mit dem 80m³ Zisternentank im Garten und kein Viebrockhaus aus dem Kalatog, nur weil die Villeroy & Boch Waschbecken haben, statt VigourZu hinken ist eine Haupteigenschaft von Auto-Haus-Markenvergleichen, aber die Autos (real und Traumauto) der Baufamilien helfen dennoch bei der Einschätzung, welche Anbieter man gar nicht in Betracht zu ziehen braucht. Auch wenn jemand Staff, Gail oder Dornbracht kennt aber sich lieber bei C&A einkleidet als bei D&G, sagt das etwas über ihn aus. Die bescheidene Hütte von @rick2018 würde Viebrockhaus nicht ins Programm aufnehmen: allein mit den Fensterscheiben käme ein GU nie in eine attraktive Rabattstaffel, weil die bei den anderen Modellen zu selten bemustert würden. Aber man kann schon klar sagen, daß Viebrockhaus Privatversicherte fokussiert und Bien-Zenker einen hohen Anteil an dienstwagenberechtigten angestellten Akademikern in der Kundschaft hat.nordanney schrieb:
Sind mir auch zu viele Anbieter, um wirklich zu kategorisieren.Papierturm schrieb:
Mit den vielen lokalen Baufirmen kenne ich mich nicht aus.Eine solche Kategorisierung ist - nicht nur, weil sie die inhabergeführten regionalen Bauunternehmen übersieht - auch eher unterhaltsam als nützlich. Dennoch freut mich zu lesen, daß die KI inzwischen auf dem Weg ist, mehr als nur eine Glaskugel für Glückskeks-Wetterprognosen zu sein. Allerdings produziert sie auch noch einige Unschärfen, die dem Laien kaum bis nicht auffallen (und vor allem bewertet sie offenbar den Aspekt der Quellenangaben ihrer Aussagen als gering, sodaß man schwer nachprüfen kann, wo sie Wissen und wo doch eher Nachgeplappertes zum Besten gibt). Roth zum Beispiel gehört der Baumeister Kooperation an, die mit "Franchiser" falsch bezeichnet wäre.guub_baut schrieb:
Für uns steckt halt auch die Frage nach kfw40+ mit drin (Sonst wird das mit der Finanzierung ja schwierig.). Da ist dann die Frage, ob man nicht gleich ein Unternehmen suchen sollte, was in der entsprechenden Liga spielt. Sonst kommt beim Aufmustern nacher die böse Überraschung. Oder?Das Aufmustern beim Discounter und das Herausnehmen beim Nobelanbieter sind wirtschaftlich annähernd ähnlich ineffektiv. Eine größtmögliche Kongruenz zwischen Projekt- und Standard-Bauleistungsbeschreibung trägt wesentlich zur Kundenzufriedenheit mit dem letztendlichen Preis-Leistungsverhätnis bei. Viele Anbieter haben ein System mit mehreren Ausstattungsstufen (MB: Classic / Sportline / Elegance o. dergl.) und/oder Paketen. Die edleren Effizienzhaus-Fettstufen "lohnen" zweitens grundsätzlich fast nie, und erstens ist eine Finanzierung mit einer Subvention als einer tragenden Säule strukturell immer ungesund und insofern "keine gute erste Wahl". Wie gut die Hausanbieter auf die Regierungskaspereien (EH 40+, QNG) parieren können/wollen, ist nicht linear nach "Ligen" gestaffelt. Einen EH 40 Wandaufbau muß kein Anbieter erst aus einem angestaubten Giftschrank holen, und für die Geldschneiderei sind Fliesengrößen und -dekorauswahlen erheblich beliebter als das bißchen mehr Biosiegel-Dämmstoff.Wenn ein Förderprogrammtrallala-Fackelzug benötigt würde, um sich die Bude überhaupt leisten zu können, dann spare lieber an Größe und Spirenzchen bzw. bringe Eigenleistungen (nicht Einzelvergaben !) ein.
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