ᐅ Baupreise Massivanbieter (zwischen Landsberg und Augsburg)
Erstellt am: 10.11.17 20:23
S
Stagenberger
Derzeit habe ich ein Haus gemietet, bezahle dafür 1200 Euro Kaltmiete. Daher die Idee: Warum nicht bauen? Ich habe ein sehr sicheres berufliches Auskommen und verdiene ca. 3500 Euro netto. Da wäre ich bereit, gerne bis zu 1500 Euro in einen Kredit zu stecken für Hauskauf oder Hausbau.
Ich bin 35 Jahre alt und habe nun vor ein paar Wochen ein Grundstück günstig kaufen können. (Region Schwaben, südlich von Augsburg).
Nachdem ich zunächst Angebote von bekannten Fertighausanbietern bekommen habe und diese zwischen 230 und 270T betragen (120m2, Keller, kein KFW 55, inkl. Baunebenkosten von 40T), bin ich nun in den letzten Wochen verstärkt auf die regionalen Massivanbieter zugegangen. Doch der Preisschock ließ nicht lange auf sich warten...
Ohne Baunebenkosten komme ich auf Preise zwischen 300 und 340T Euro, mit auf 340 bis 370T). Das sind aber keine besonderes schmucken Häuser, sondern gerade mal die Standardausführungen. Das entspricht Preisen zwischen 2500 und 2800 Euro pro m2. (???)
Ich lese jetzt schon ein paar hier Wochen mit, mir erscheinen die Preise hoch. Die Massivhausanbieter berufen sich alle auf die üblichen Aussagen (bessere Qualität, regionale Baupreise, Handwerker aus der Region statt osteuropäischer Kulturbereicherung...). Trotzdem finde ich es hart, für ein 0815 Haus fast 400 T Euro bezahlen. Der Unterschied zwischen dem billigsten Fertighaus und dem teuersten Massivhaus sind 140T Euro!
Wie schätzt ihr das ein? Das kann doch nicht wahr sein? Oder bezahle ich eben für die Boomregion hier Apothekenpreise?
Falls jemand einen Tipp für ein Angebot aus der Region hat, immer her damit.
(Falls ich die Namen der Fertighausanbieter reinschreiben darf, nenne ich sie hier auch gerne oder notfall per PM).
Ich bin 35 Jahre alt und habe nun vor ein paar Wochen ein Grundstück günstig kaufen können. (Region Schwaben, südlich von Augsburg).
Nachdem ich zunächst Angebote von bekannten Fertighausanbietern bekommen habe und diese zwischen 230 und 270T betragen (120m2, Keller, kein KFW 55, inkl. Baunebenkosten von 40T), bin ich nun in den letzten Wochen verstärkt auf die regionalen Massivanbieter zugegangen. Doch der Preisschock ließ nicht lange auf sich warten...
Ohne Baunebenkosten komme ich auf Preise zwischen 300 und 340T Euro, mit auf 340 bis 370T). Das sind aber keine besonderes schmucken Häuser, sondern gerade mal die Standardausführungen. Das entspricht Preisen zwischen 2500 und 2800 Euro pro m2. (???)
Ich lese jetzt schon ein paar hier Wochen mit, mir erscheinen die Preise hoch. Die Massivhausanbieter berufen sich alle auf die üblichen Aussagen (bessere Qualität, regionale Baupreise, Handwerker aus der Region statt osteuropäischer Kulturbereicherung...). Trotzdem finde ich es hart, für ein 0815 Haus fast 400 T Euro bezahlen. Der Unterschied zwischen dem billigsten Fertighaus und dem teuersten Massivhaus sind 140T Euro!
Wie schätzt ihr das ein? Das kann doch nicht wahr sein? Oder bezahle ich eben für die Boomregion hier Apothekenpreise?
Falls jemand einen Tipp für ein Angebot aus der Region hat, immer her damit.
(Falls ich die Namen der Fertighausanbieter reinschreiben darf, nenne ich sie hier auch gerne oder notfall per PM).
Stagenberger schrieb:
Wenn ich aber lese, dass manche hier im Forum schon schreiben, dass sie mit 1800 bis 2000 Euro pro m2 planen , finde ich "meine" Massivpreise eben schon echt hammerhart, die bis 2800 Euro raufgehen...für stinknormale nicht-Premium-Häuser.
Gut, an den Preisen kann ich eh nichts ändern, die verlangen was sie verlangen, für mich aber trotzdem sehr überraschend.ich glaube du rechnest die 2800 Euro inkl. deinem Keller. Die 1800 - 2000 Euro Baukosten sind ohne Keller. Bei den Fertighausanbietern sind vielleicht keine Erdarbeiten dabei. Normalerweise sind Fertighäuser aus Holz sogar etwas teurer als Steinhäuser. Du solltest die Bau- u. Leistungsbeschreibung also sehr genau lesen.
LG
Sabine
Schau doch mal bei "Stadt und Land" rein, da findest du ein ordentliches Massivhaus auch in der Preisregion die du von den Fertighausanbietern bekommen hast. Aber auch hier gilt - auf die Homepagepreise kannst du nochmal einiges draufrechnen.
Wir haben mit denen gebaut. Kein Luxus, aber sehr gut zum Leben. Und es waren ohne Ausnahme kleine, deutsche Handwerksbetriebe tätig.
Wir haben mit denen gebaut. Kein Luxus, aber sehr gut zum Leben. Und es waren ohne Ausnahme kleine, deutsche Handwerksbetriebe tätig.
S
Stagenberger19.11.17 17:51@ Sabine: In der Tat habe ich den Keller mit in den Baupreis hineingerechnet.
@ Markus 2703: Stadt und Land habe ich gefunden, scheinen mir aber nur in und um Berlin tätig zu sein.
@ YPG: Keller weglassen wäre immer noch eine Alternative im Notfall.
Ich werde jetzt mal weiter Angebote sammeln, und dann bei der letzten Auswahl noch einen Experten (Bausachverständigen / Architekten) beauftragen, der die Bauleistungsbeschreibung genau durchgeht.
Außerdem schreibe ich hier im Forum dann sicher auch noch was dazu.
@ Markus 2703: Stadt und Land habe ich gefunden, scheinen mir aber nur in und um Berlin tätig zu sein.
@ YPG: Keller weglassen wäre immer noch eine Alternative im Notfall.
Ich werde jetzt mal weiter Angebote sammeln, und dann bei der letzten Auswahl noch einen Experten (Bausachverständigen / Architekten) beauftragen, der die Bauleistungsbeschreibung genau durchgeht.
Außerdem schreibe ich hier im Forum dann sicher auch noch was dazu.
markus2703 schrieb:
Schau doch mal bei "Stadt und Land" rein, da findest du ein ordentliches Massivhaus auch in der Preisregion die du von den Fertighausanbietern bekommen hast.
Wir haben mit denen gebaut. Kein Luxus, aber sehr gut zum Leben. Und es waren ohne Ausnahme kleine, deutsche Handwerksbetriebe tätig.Das Zitat kann ich zumindest im Großraum Nürnberg so nicht unterschreiben. Ganz im Gegenteil: nur das Nötigste, absurd hohe Aufschläge für irgendwelche tollen „Pakete“ (Multimedia, Bauherrenservice, Sicherheitspaket), Totalausfall hinsichtlich Kommunikation und Lösungsfindungswillen bei Problemen,..., und alle möglichen Sprachen auf der Baustelle, nur kein Deutsch. Von der „Bauleistungsbeschreibung“ ganz zu schweigen. Gott sei Dank hatten wir die Bauleistungsbeschreibung von einem Sachverständigen prüfen lassen, da waren so einige Fallen drin.Sicherlich nicht auf das gesamte Bundesgebiet zu verallgemeinern, weil es ein Franchise ist, aber ich würde mich fragen warum der genannte Anbieter denn so deutlich unter dem anbieten kann, was lokale Massivbauunternehmen anbieten? Irgendwo wird da gespart, und sicher nicht am eigenen Gewinn.
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