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ᐅ Baumwurzeln vs XPS-Kellerdämmung

Erstellt am: 15.07.22 11:38
O
OWLer
Hallo zusammen,

Unser Garten wurde soweit vom Garten-Landschaftsbauer angelegt und alles Gefälle angefüllt. Jetzt haben wir eine braune staubige Wüste.

Wir haben bei uns in „normalen“ Sommern zwar eine Menge Regen, haben allerdings auf Sand gebaut. Das Wasser was regnet, läuft schnell ab und es ist in den Sommern eher trocken. Im Prinzip sieht es hier so aus, wie das was für Tesla in Grünheide weggeholt wurde. Daher wollten wir uns bezüglich Bepflanzung eher mediterran Ausrichten und möglichst auf Bewässerung verzichten.

Ich hätte an der Südseite vom Klinkerhaus gerne einen Feigenbaum, dem ich die Fassadenwärme in den Abendstunden gerne noch gönnen möchte. Nach ein bisschen Recherchieren, hätte ich vermutet, dass 1m Pflanzabstand für die Feige noch OK ist. Näher sollte wegen der Wärmenutzung besser sein. Das Thema Verschattung ist natürlich in den immer heißeren Sommern auch wichtig.

Meine Kernfrage ist jetzt aber, was die Wurzeln mit meiner Kelleraußendämmung machen. Durch die WU-Wand werden sie nicht kommen, undicht wird das Haus also nie durch Wurzeln werden.

Muss ich mir bei einem Feigenbaum da wohl Sorgen um die Dämmung machen, oder reicht 1m?

Wenn man in Frankreich, oder selbst der Pfalz etc Mal rumgeht, sieht man Feigenbäume ja aus allen Ecken und Ritzen wachsen. Deren Häuser stehen auch alle noch.

Einfach machen oder Vorkehrungen treffen?

Anhang noch einmal Bild Rohbau und Bild nach Garten-Landschaftsbau. Abstand vom Lichthof ebenfalls 1m, wie zur Außenwand.

Bauplatz am Haus: niedrige Steinmauer, aufgerollte Dachbahn auf Metallgitter, Flasche daneben.


Baustelle: Fundamentwand mit pinken Dämmplatten, Lüftungsschacht, und Vibrationsplatte am Boden
Tolentino15.07.22 13:22
Naja nicht knacken, aber an ungünstiger Stelle anheben, bestimmt. Bestenfalls hast du dann nur kein durchgehendes Gefälle, schlimmstenfalls hebt's dir ein Rohr aus der Muffe und das versickert dann halt einfach so im Boden.
OWLer15.07.22 13:26
Auch das ist bei Regenwasser jetzt nicht das größte Drama und auch relativ leicht erreichbar, dass man es dir den Fall der Fälle reparieren könnte. Dann wäre wohl aber der schöne Baum hin, aber dann könnte man es gleich mit Wurzelsperre richtig machen.
K a t j a15.07.22 14:06
Axolotl-neu schrieb:

Eine Feige wächst allerdings nur als Strauch oder Kleinbaum und wir nicht größer als 4m (kann natürlich auch geschnitten und kleiner gehalten werden). Also kein echtes Problem.
Bin kein Feigenexperte. Wie gesagt, meist gibt es irgendwann Ärger und der Baum muss sterben.
Axolotl-neu schrieb:

Bedeutet aber dann, dass in die meisten Gärten keine Bäume stehen dürften, wenn man Deine Abstände zugrunde legt 😉. Selbst auf meinen kann 1.100qm hätte ich dann nur eine Stelle für einen Baum.
Merkwürdig. Offenbar hast Du zu viel gebaut. 😉
K a t j a15.07.22 14:08
OWLer schrieb:

Auch das ist bei Regenwasser jetzt nicht das größte Drama und auch relativ leicht erreichbar, dass man es dir den Fall der Fälle reparieren könnte. Dann wäre wohl aber der schöne Baum hin, aber dann könnte man es gleich mit Wurzelsperre richtig machen.
Schon mal nen ausgewachsenen Baum inkl. Wurzel aus dem Boden geholt? Vielleicht bin ich einfach zu schwächlich aber ich fluche schon bei den Setzlingen, die ich für die Baumpflanzaktionen aus diversen Gärten hole und vor dem Tod rette.
W
WilderSueden
15.07.22 14:10
Als grobe Orientierung würde ich Hausabstand = Grenzabstand nehmen. Sprich die Eiche muss (hier) 8m von der Grenze weg und sollte dann auch 8m vom Haus haben. Die Zwergfelsenbirne darf auch einen Meter neben das Haus.
Wobei natürlich dann spannend ist, wie man Spalierobst einstuft, denn das soll ja direkt an die Wand 😉
K a t j a15.07.22 14:12
WilderSueden schrieb:

Als grobe Orientierung würde ich Hausabstand = Grenzabstand nehmen. Sprich die Eiche muss (hier) 8m von der Grenze weg ...
Wie jetzt, Ihr habt Abstandsregeln für einzelne Baumsorten?