ᐅ Baukosten von verschiedenen Hausformen
Erstellt am: 05.04.16 11:23
Curly05.04.16 11:23
Hallo,
wir waren vor ein paar Tagen in einer Musterhausausstellung zum Schauen. Dort haben wir von zwei Beratern gesagt bekommen, dass eine Stadtvilla mit Walmdach einiges teurer (25-30000 Euro) als ein zweigeschossiges Haus mit Satteldach und ca. 30 Grad Dachneigung wäre.
Wie ist das bei einem 2,5 geschossigen Haus, im Vergleich mit zwei Geschossen bei gleicher Wohnfläche. Was ist teurer, mehr Grundfläche des Hauses, verteilt auf zwei Stockwerke oder die selbe Grundfläche verteilt auf 3 Ebenen?
LG
Sabine
wir waren vor ein paar Tagen in einer Musterhausausstellung zum Schauen. Dort haben wir von zwei Beratern gesagt bekommen, dass eine Stadtvilla mit Walmdach einiges teurer (25-30000 Euro) als ein zweigeschossiges Haus mit Satteldach und ca. 30 Grad Dachneigung wäre.
Wie ist das bei einem 2,5 geschossigen Haus, im Vergleich mit zwei Geschossen bei gleicher Wohnfläche. Was ist teurer, mehr Grundfläche des Hauses, verteilt auf zwei Stockwerke oder die selbe Grundfläche verteilt auf 3 Ebenen?
LG
Sabine
Bauexperte05.04.16 11:44
Hallo Sabine,
Wie vor schon beschrieben, verteilt sich die _vollständig_ ausgebaute Fläche auf 2 Vollgeschosse + Spitzboden (hier muß immer geklärt werden, ob dies lt. geltendem Bebauungsplan erlaubt ist), ist der Preisunterschied Stadtvilla ./. Einfamilienhaus marginal. Zielt Deine Frage auf Fertighausanbieter ab, ist es durchaus nicht ungewöhnlich, dass die Stadtvilla im direkten Vergleich teurer ist. Das begründet sich schlicht durch das Produktionsverfahren des Fertighauses.
Grüße, Bauexperte
Curly schrieb:Das ist im Massivhausbau solange richtig, wie der Spitzboden im Satteldachhaus _nicht_ ausgebaut ist; also _nur_ die Standardtreppe, wie die Leitungen in den Spitzboden geführt werden. Danach eröffnet sich reine Ablagefläche, kein Wohnraum.
Dort haben wir von zwei Beratern gesagt bekommen, dass eine Stadtvilla mit Walmdach einiges teurer (25-30000 Euro) als ein zweigeschossiges Haus mit Satteldach und ca. 30 Grad Dachneigung wäre.
Curly schrieb:Baurechtlich gibt es nur I-, II- oder Mehrgeschosse; Du schreibst also von einem II-Geschosser.
Wie ist das bei einem 2,5 geschossigen Haus, im Vergleich mit zwei Geschossen bei gleicher Wohnfläche. Was ist teurer, mehr Grundfläche des Hauses, verteilt auf zwei Stockwerke oder die selbe Grundfläche verteilt auf 3 Ebenen?
Wie vor schon beschrieben, verteilt sich die _vollständig_ ausgebaute Fläche auf 2 Vollgeschosse + Spitzboden (hier muß immer geklärt werden, ob dies lt. geltendem Bebauungsplan erlaubt ist), ist der Preisunterschied Stadtvilla ./. Einfamilienhaus marginal. Zielt Deine Frage auf Fertighausanbieter ab, ist es durchaus nicht ungewöhnlich, dass die Stadtvilla im direkten Vergleich teurer ist. Das begründet sich schlicht durch das Produktionsverfahren des Fertighauses.
Grüße, Bauexperte
Curly05.04.16 11:47
ich meine mit einem 2,5 geschossigen Haus ein Haus mit zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss ohne Kniestock. Hat dieses einen anderen Baupreis (bei gleicher Wohnfläche), wie ein Zweigeschossiges ohne Dachgeschoss?
LG
Sabine
LG
Sabine
Bauexperte05.04.16 11:50
Curly schrieb:
ich meine mit einem 2,5 geschossigen Haus ein Haus mit zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss ohne Kniestock. Das habe ich schon verstanden; dabei handelt es sich um einen II-Geschosser.An meiner obigen Antwort ändert sich daher nix.
Grüße, Bauexperte
Curly05.04.16 11:55
das heißt die Kosten würden sich nicht ändern wenn man in die Höhe baut?
LG
Sabine
LG
Sabine
Bauexperte05.04.16 12:11
Curly schrieb:
das heißt die Kosten würden sich nicht ändern wenn man in die Höhe baut?"Wenn" die äußere Architektur gleich ist - also 4 glatte Wände ohne Versprünge - + "wenn" die Grundfläche gesamt gleich ist + "wenn" das II-geschossige Einfamilienhaus ein _komplett_ ausgebautes Dachgeschoss aufweist, dann ist der Unterschied Stadtvilla mit WD zu Einfamilienhaus mit SD marginal. Ein WD ist eine teure Angelegenheit.Insgesamt ist es müßig, dies final erklären zu wollen, weil auch meine obige Aussage davon abhängt, daß wirklich alles - bis auf die Dachform, 1:1 identisch ist; wann wäre es das schon? Dann kommt es weiters auf den Anbieter und dessen Kalkulation an. Dem Grunde nach mußt Du beide Hausformen anbieten lassen, dann weißt Du sicher um deren Kosten bei _einem_ Anbieter. Du darfst nicht davon ausgehen, daß jedes Angebot 1:1 auf einen anderen Anbieter übertragbar ist!
Grüße, Bauexperte
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