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ᐅ Baufinanzierung - Wird das Bankdarlehen / Baukredit verhandelt?


Erstellt am: 19.06.14 18:42

SirTomek19.06.14 18:42
Hallo Zusammen,

ich hätte einige prinzipielle Fragen zur Baufinanzierung. Ich würde das gerne an einem konkreten Beispiel illustrieren:

Finanzierungsbedarf: 360.000 €

Finanzierungsbausteine:
  • Bank-Darlehen: 260.000 € (15 Jahre, 3,17 %, 2,5 % Tilgung, Restschuld: 136.000 €)
  • KFW 124: 50.000 € (10 Jahre, 2,4 %, 1,91 % Tilgung, Restschuld: 40.000 €)
  • KfW 153: 50.000 € (10 Jahre, 1,9 %, 2,59 % Tilgung, Restschuld: 37.000 €)
Die Punkte 2 & 3 sind ja fix, d.h. dort ist kein Verhandlungsspielraum vorhanden. Wie sieht das aber bei dem Bankdarlehen aus? Ich lese oft davon, dass oft bei Baukrediten verhandelt wird. Kann ich mir das wie im Autohaus vorstellen? Habe auf dem Gebiet leider keine Erfahrung . Das obige Finanzierungsbeispiel ist das Ergebnis von einem Interhyp-Berater.

Darüber hinaus würde mich interessieren wie Ihr die Dauer der Zinsbindung beurteilt? Auch dort gehen die Meinungen ja signifikant auseinander... Ein Berater hatte uns ans Herz gelegt die Zinsbindung auf 10 Jahre zu begrenzen, um durch den niedrigeren Zinssatz schnell zu tilgen. Andere schlagen dagegen direkt 20 oder mehr Jahre vor. Wobei ich auch immer wieder zu hören bekomme, dass die Zinsen perspektivisch wieder steigen müssen... Da ist wohl guter Rat teuer. Trotzdem würde ich mich über eure Meinung freuen!

Beste Grüße,
Thomas
backbone2319.06.14 19:11
Der Aufschlag beim Zinssatz zu einer 15-jährigen Zinsbindung im Vergleich zu 10 Jahren fällt meist recht hoch aus. Der Sprung zu 20 Jahren ist dann oft deutlich kleiner. Ich würde also sagen entweder 10 Jahre oder direkt 20. Kommt aber natürlich auf die Angebote darauf die du bekommst.

Bei der Ing-Diba ist der Aufschlag 0,60% ... das lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Im Vergleich zu 15 Jahren Zinsbindung fährst du mit 10 Jahren + 5 Jahre Zinsbindung bei der Anschlussfinanzierung besser, selbst wenn sich der Zinssatz bei der Anschlussfinanzierung verdoppelt (trotz besserer Konditionen).
emer19.06.14 19:14
Ich habe in Teilen handeln können. Bei einem Teil des des Darlehens der auf 10 Jahre fix ist. Von 2,63% eff. auf 2,50% eff. Da spielten aber andere Dinge auch eine rolle. Z.B. Gehaltskonto zum Darlehensgeber umziehen, Versicherungen...

Ob das rechnerisch lohnt ist dann im Detail zu betrachten. Bei uns wars der Fall.

Habt ihr nicht viel Eigenkapital?
Deinen Zins hab ich vor nem halben schon festgeschrieben bekommen für 20 Jahre 3,2% eff. Und dabei war das noch 6 Monate Fowrard. (Ab nächsten Monat wird unser Darlehen frei und Anfang des Jahres haben wir die Verträge gemacht.)

Wir finanzieren aber auch bei einem lokalen Institut, da wo man sich also noch persönlich die Hand schütteln kann.
SirTomek19.06.14 19:33
Danke für die Antworten!

Unser Eigenkapital liegt bei 40.000 €. Evtl. liegt das daran? Also bzgl. des Zinssatzes des Bank-Darlehens.
HilfeHilfe19.06.14 20:26
Hallo

naja gut das sind 10 % bzw, die Baunebenkosten. Also viel verhandeln wirst du da nicht können. Eher noch einen Vermittler konsultieren und hoffen das er eine Bank anfragt die bessere Konditionen hat
Bauherren201420.06.14 09:55
Ob Du verhandeln kannst, ist sicher von der Bank und auch von Deiner Bonität abhängig. Bei nur wenig Eigenkapital sieht es sicher eher schlechter aus. Aber einen Versuch ist es sicher wert. Ob was geht, wirst Du ja dann sehen.

Was die Zinsbindung angeht, gibt es ja die unterschiedlichsten Meinungen. Ich denke, auch hier ist es immer davon abhängig, wie Deine Finanzierung aufgebaut ist und Deine Bonität aussieht. Wer eher auf Kante finanziert oder nicht so viel Spielraum hat, der ist natürlich mit einer längeren Zinsbindung gut beraten. Wer aber durchaus noch Reserven hat, mit der ein oder anderen Sondertilgung rechnet etc. und dem es nicht so weh tun würde, wenn der Zins dann doch etwas steigt, für den ist auch eine kürzere Zinsbindung durchaus überlegenswert. Ich bin nicht so ein Freund von Aussagen wie: "Bei dem Zinsniveau sollte man die Zinsbindung so lange wie möglich machen.", denn ich denke, es ist immer von der persönlichen Situation abhängig.

Wir haben uns am Ende für einen Mittelweg mit 15 Jahren Zinsbindung entschieden. Mit 10 Jahren müssten wir wohl auch keine Bauchschmerzen haben, aber da ich (als Frau ) ein sehr großes Sicherheitsbedürfnis habe, waren für uns die 15 Jahre ein guter Kompromiss. Damit man wirklich ruhig schlafen kann, geht das aber nur, wenn eben entsprechende Reserven vorhanden sind.
Am Ende muss es aber natürlich jeder für sich entscheiden, wie viel Risiko er bereit ist, einzugehen.
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