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ᐅ Baufinanzierung ohne Eigenkapital, dafür anderweitigen Verbindlichkeiten


Erstellt am: 23.12.2016 22:44

kbt09 27.12.2016 11:30
Weil aus 2100 Brutto je nach Kirchenmitgliedschaft und Zusatzbeitrag Krankenkasse "nur" so ungefähr 1420 Euro Netto werden. Bei allein 200 Euro Dieselkosten für den Arbeitsweg muss man ja dann auch noch Rücklage für das Auto und dessen Wartung an sich rechnen. Abtragen der schon bestehenden Schulden, dann so Sachen wie Versicherungen, Strom, Miete, Lebensmittel usw.
Das ist nicht unbedingt die Idealvoraussetzung für den Hausbau.

interessent2 27.12.2016 11:52
Das ist richtig. Netto habe ich knapp 1500€. Mehr wäre auch drin (z.B. Samstags), dann wäre ich bei gut 1600€. Ab März gibt es ein paar Euro mehr (Lohnerhöhung), alles weitere werde ich mit dem AG so besprechen.

Miete bezahle ich 400€. Strom 50€ (habe die Abschlagszahlung bewusst höher angesetzt. Effektiv liegt mein Verbrauch bei gut 30€).

Die Belastung aus Studienzeit trage ich mit monatlich 150€ ab.

Ansonsten führe ich ein recht sparsames (nicht geiziges) Leben.
Die Dinge, welche ich mache, sind nicht wirklich kostenintensiv. Und daran wird sich auch nichts andern.

Normalerweise habe ich derzeit am Ende des Monats immer noch ein paar Euro übrig. Diesen Monat kam halt die KFZ-Steuer von knapp 400€. Deshalb bleibt nichts übrig.

Rein faktisch, für ein Kreditinstitut wohl nicht ausschlaggebend, ist es doch gleich ob Miete oder Rate. Abgebucht werden am 1. des Monats die x€.
Ob diese x€ nun an Frau Schmitz gehen oder an die Bank Müller.

Und große Investitionen wären, nach einer Sanierung, zunächst auch nicht zu befürchten.
Vorausgesetzt, wie oben geschrieben, man hat einen Fachmann ein oder zwei Augen auf die Immobilie werfen lassen.

tomtom79 27.12.2016 12:06
Wie sparsam du lebst interessiert die Bank leider nicht.

sie hat ihre Lebenshaltungskosten als Formel.

Bei einem 2 Personenhaushalt glaube ich lag es bei 1200 Euro im Monat ohne Kredit kosten und andere Verbindlichkeiten.

Bei einem Haus kommen pro m2 ca 2.5euro Nebenkosten hinzu.

Ich vermute ohne ein Bürge der für dich mithaftet wird das nichts werden.

Curly 27.12.2016 12:25
wenn du ein sanierungsbedürftiges Haus kaufst, dann kann man vorher die anfallenden Kosten kaum genau abschätzen. Mit dem niedrigen Nettogehalt hast du aber keine Möglichkeiten nebenbei noch etwas vom Gehalt für die Sanierung zu benutzen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man mit 30000 Euro Sanierungsgeld besonders weit kommt. Frag doch einfach mal bei den Banken nach, dann weißt du was aus deren Sicht möglich ist.

LG
Sabine

jtm80 27.12.2016 12:34
Um dir mal einen kleinen Anhaltspunkt zu geben: Bei einer mir beruflich gut bekannten Bank wird - wie schon schrieb - mit Pauschalen und Formeln eine vereinfachte Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellt. Damit kann der Entscheider zügig abschätzen, ob es Sinn macht, sich tiefer mit dem Fall zu beschäftigen.

Eine (vereinfachte!) Rechnung wäre dann auf Basis der von dir genannten Zahlen (1.500€ netto, 80 qm Wunsch-Wohnfläche, Objekt älteren Baujahrs)

Nebenkosten 240€ (3€/qm bei Altbau, darin gehen dann Strom, Grundsteuer, Wasser, Müllabfuhr, etc. etc. etc. auf)
Lebenshaltung 700€ (Mindestansatz, selbst wenn du weniger ausgibst)
PKW 200€ (Mindestansatz)
Sachversicherungen 50€ (Mindestansatz)
Ratenbelastungen 150€ (wie von dir angegeben aus früherem Studium und nein, sowas kann/sollte nicht mit einer Baufinanzierung umgeschuldet werden)

Damit sind bis hierhin von deinen 1.500€ netto bereits 1.340€ weg und das vor jeder Baufinanzierungsrate, Lebensversicherungen, Sparraten, etc.

Sorry, wenn ich das so klar sage, aber mit 1.500€ ist deine Bonität deutlich unterdurchschnittlich - insbesondere seit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie, aber auch schon davor.

ypg 27.12.2016 13:36
interessent2 schrieb:
Das ist richtig. Netto habe ich knapp 1500€.

Dann bleibt meine Aussage in #4. Sorry!
Erklärungen haben hier meine Mitstreiter genug gepostet.
strommietesanierungnebenkostenrechnung