ᐅ Bauantrag - Verzögerung durch Klage des Nachbarn - Erfahrungen?
Erstellt am: 12.10.18 10:21
C
Cassiopeia01
Guten Morgen zusammen,
hatte jemand vielleicht eine ähnliche Situation? Wir haben unseren Bauantrag eingereicht und vom Bauamt auch schon telefonisch die Information erhalten, dass der Bauantrag genehmigt wird. Allerdings will unser Nachbar den Bau verhindern (was wir auch schon wussten). Er möchte bis zum obersten Gericht gehen. Leider ist mit ihm auch nicht wirklich zu sprechen. Unser Bau wird in 2. Reihe sein mit herrlicher Aussicht und leider kommt für uns auch aus Kostengründen kein anderes Grundstück in Frage. Wir halten uns auch streng an alle Vorschriften und die Gründe des Nachbars sind eher der Natur "meine Sicht (wobei er hinter seinem Haus sein eigenes Grundstück hat und hier nicht gebaut wird) und seine Solaranlage auf seinem Schuppen die im Jahr vielleicht (wenn überhaupt) ein paar Cent weniger einbringen würde.
Leider ist es auch nicht möglich normal mit ihm zu reden und das Thema so zu beheben.
Hatte jemand eine ähnliche Erfahrung? Und wenn ja wie lange ging das am Ende bei euch?
Wir werden noch einen Termin mit einem Anwalt vereinbaren aber dennoch plagt mich die Frage: Angenommen er verzögert nun unseren Bau um 1-3 Jahre (ich habe gehört, dass es sehr lange gehen kann wenn es vor Gericht geht) und am Ende dürfen wir dann doch bauen, könnten wir dann die Mehrkosten (durch Bereitstellungszinsen, Mehrkosten Hausanbieter etc.) von ihm fordern? Ich befürchte nein, aber es wäre Interessant zu hören wie das bei euch war?
Vielen herzlichen Dank von einem etwas verzweifelten Bauherren...
hatte jemand vielleicht eine ähnliche Situation? Wir haben unseren Bauantrag eingereicht und vom Bauamt auch schon telefonisch die Information erhalten, dass der Bauantrag genehmigt wird. Allerdings will unser Nachbar den Bau verhindern (was wir auch schon wussten). Er möchte bis zum obersten Gericht gehen. Leider ist mit ihm auch nicht wirklich zu sprechen. Unser Bau wird in 2. Reihe sein mit herrlicher Aussicht und leider kommt für uns auch aus Kostengründen kein anderes Grundstück in Frage. Wir halten uns auch streng an alle Vorschriften und die Gründe des Nachbars sind eher der Natur "meine Sicht (wobei er hinter seinem Haus sein eigenes Grundstück hat und hier nicht gebaut wird) und seine Solaranlage auf seinem Schuppen die im Jahr vielleicht (wenn überhaupt) ein paar Cent weniger einbringen würde.
Leider ist es auch nicht möglich normal mit ihm zu reden und das Thema so zu beheben.
Hatte jemand eine ähnliche Erfahrung? Und wenn ja wie lange ging das am Ende bei euch?
Wir werden noch einen Termin mit einem Anwalt vereinbaren aber dennoch plagt mich die Frage: Angenommen er verzögert nun unseren Bau um 1-3 Jahre (ich habe gehört, dass es sehr lange gehen kann wenn es vor Gericht geht) und am Ende dürfen wir dann doch bauen, könnten wir dann die Mehrkosten (durch Bereitstellungszinsen, Mehrkosten Hausanbieter etc.) von ihm fordern? Ich befürchte nein, aber es wäre Interessant zu hören wie das bei euch war?
Vielen herzlichen Dank von einem etwas verzweifelten Bauherren...
Na ja, das Amt ist nicht Rom ex cathedra. Jeder Bürger, der betroffen ist, kann Amtsentscheidungen vorm Verwaltungsgericht anfechten. Ich hoffe, Ihr habt alles wasserdicht und verstosst gegen keine Vorschrift. ich hoffe auch, Euer Amt hat seine Hausaufgaben gemacht. Dann müsste sein Anwalt eigentlich ihm raten, es nicht zu versuchen.
M
Matthew0312.10.18 13:06Richtig, nicht immer gleich den Teufel an die Wand malen. Wenn alles konform ist kann nicht viel passieren.
Hier war die Situation ähnlich, alles genehmigt, Nachbarin hat Einspruch eingelegt, da alles rechtskonform war wurde abgewiesen.
Auch wir wussten vorher ganz genau was passiert wenn unser Antrag raus ist, wer zickt, warum, etc...
Und klar, es kann immer wieder zu Streitigkeiten kommen, das kann es aber überall und auch mit Personen die zu Beginn freundlich schienen...
Wir haben seither Ruhe, machen in diese Richtung (gegenüberliegende Straßenseite, Norden) dicht und gut ist.
Hier war die Situation ähnlich, alles genehmigt, Nachbarin hat Einspruch eingelegt, da alles rechtskonform war wurde abgewiesen.
Auch wir wussten vorher ganz genau was passiert wenn unser Antrag raus ist, wer zickt, warum, etc...
Und klar, es kann immer wieder zu Streitigkeiten kommen, das kann es aber überall und auch mit Personen die zu Beginn freundlich schienen...
Wir haben seither Ruhe, machen in diese Richtung (gegenüberliegende Straßenseite, Norden) dicht und gut ist.
M
Mottenhausen12.10.18 13:20Mit:
wird er nicht weit kommen. Was genau möchte er denn als formale Begründung vorbringen? Das wäre erst mal interessant zu wissen. Gleich aufgeben würde ich nicht, weil das ist seine Taktik.
Vielleicht hat er auch gar keine Vorstellung, was ein Anwalt mittlerweile so kostet und das er das erst mal bezahlen können muss. Normale Rechtsschutzversicherungen beinhalten solche Fälle in der Regel nicht sondern nur Verkehr / Job / Kauf/Verkauf von Produkten.
Cassiopeia01 schrieb:
die Gründe des Nachbars sind eher der Natur "meine Sicht (wobei er hinter seinem Haus sein eigenes Grundstück hat und hier nicht gebaut wird) und seine Solaranlage auf seinem Schuppen die im Jahr vielleicht (wenn überhaupt) ein paar Cent weniger einbringen würde.
wird er nicht weit kommen. Was genau möchte er denn als formale Begründung vorbringen? Das wäre erst mal interessant zu wissen. Gleich aufgeben würde ich nicht, weil das ist seine Taktik.
Vielleicht hat er auch gar keine Vorstellung, was ein Anwalt mittlerweile so kostet und das er das erst mal bezahlen können muss. Normale Rechtsschutzversicherungen beinhalten solche Fälle in der Regel nicht sondern nur Verkehr / Job / Kauf/Verkauf von Produkten.
naja es scheint ja zu funktionieren, wenn die TE nun schon muffensausen hat.
bevor überhaupt irgendwas passiert, muss der Nachbar überhaupt erst mal irgendwas irgendwo einreichen. bislang hat er ja nur gedroht und eventuell geblufft. nen Anwalt einzuschalten macht derzeit 0 Sinn, da er nichts zu prüfen hat.
wie alle schon richtig sagten, ist es natürlich entscheident, das ihr euch an alles und jeden Mist haltet. das Haus lieber 5cm weiter weg von der grenze als zu dicht usw... solche Leute finden da schon was und laufen nachts gerne auch mal auf euren Grundstück rum. am besten schon mal stolperfallen aufstellen (zb löcher, welche einfach vorkommen während der Bauzeit ^^ )
bevor überhaupt irgendwas passiert, muss der Nachbar überhaupt erst mal irgendwas irgendwo einreichen. bislang hat er ja nur gedroht und eventuell geblufft. nen Anwalt einzuschalten macht derzeit 0 Sinn, da er nichts zu prüfen hat.
wie alle schon richtig sagten, ist es natürlich entscheident, das ihr euch an alles und jeden Mist haltet. das Haus lieber 5cm weiter weg von der grenze als zu dicht usw... solche Leute finden da schon was und laufen nachts gerne auch mal auf euren Grundstück rum. am besten schon mal stolperfallen aufstellen (zb löcher, welche einfach vorkommen während der Bauzeit ^^ )
Payday schrieb:
am besten schon mal stolperfallen aufstellen (zb löcher, welche einfach vorkommen während der Bauzeit ^^ )Dann aber auf eine 1000%ig korrekte, den Vorschriften entsprechende Baustellensicherung achten. Welche einem, wenn er sich etwas bricht, sicherlich auch nichts bringen wird, da die Löcher o.ä. offensichtlich trotzdem nicht korrekt abgesichert wurden.