Meine Freundin (bald Frau und ja sie weiß auch davon ) und ich sind beide im öffentlichen Dienst angestellt. Bislang sind noch keine Kinder da aber zukunftsorientiert sollten es 2 vllt auch 3 werden. Ein kleines bisschen hängt das ja immer vom Geld ab und demnach hängts auch direkt mit dem Häuschen zusammen abgesehen von der Zimmeranzahl.... aber nun mal von vorne.
Wir haben bereits ein Grundstück gekauft. Es liegt in Fredersdorf (15370) in der nähe von Berlin (30-45 min bis Zentrum). Größe beträgt 840 qm und Grundflächenzahl soll wohl 0,25 sein... "soll wohl sein", weil bei umliegenden Immobilien man dabei ins grübeln kommen könnte. Soweit so gut ist dies ein Grundstück im gewachsenem Wohngebiet also kein reines Baufeld. Das Grundstück ist Bauträgerfrei. Kaufpreis waren 85.000 € obwohl der Bodenrichtwert von 70 €/m² spricht. Dementsprechend sah dann auch die Finanzierung aus. 59.000 € Immobilienkredit, 1.000 € Eigenkapital und 25.000 € privat Kredit mit Sondertilgungsrecht. Jetzt nicht in mütterlichen Rat verfallen bitte. Wir wussten was wir tun. Daher auch der kleine Hinweis für euch mit "Sondertilgungsrecht". Auch der Preis war für unser befinden zwar hoch aber gerechtfertigt und ganz wichtig bezahlbar. Es ist vorher als Wochenendgrundstück genutzt worden. Darauf befindlich ein sehr gut erhaltener Bungalow von 30 qm mit Teilunterkellerung und weiteren 30 qm ... geschlossener Vorbau? Wintergarten? Flurähnlicher Vorbau mit Wintergartencharakter??? Es lässt sich schwer beschreiben. Auf jeden Fall trocken, windgeschützt, ungedämt, verschlossen und gefliest. Der Bungalow als solches ist gedämmt und hat doppelt verglaste Fenster. Auf jeden Fall kein für meine Begriffe handelsüblicher DDR Bungalow. Der Bungalow befindet sich im vorderen Drittel des Grundstücks. Abwasser ist angeschlossen am Bungalow und Trinkwasser befindet sich derzeit in der Auftragserteilungsphase. Strom und Telefon liegen dann natürlich auch schon an. Lediglich Gas ist "nur" straßenseitig erschlossen. Dann zum Grundstück selber ist es pflanzentechnisch vielseitig und gepflegt. Zaun, Hecken, Teich... das ganze Programm eben vorhanden. Die Maße des Grundstücks 18 m x 47 m grob.
Nun zum eigentlichen. Wissen möchte ich gerne wie ihr einschätzt wo die Reise bei uns in etwa hingehen könnte und ob sich das deckt mit unseren (Wunsch-)Vorstellungen. Der Wunsch ist in solchen Sachen ja oftmals auch ein negativer Indikator. Deswegen die Meinung unbeteiligter Dritte mit Erfahrungsreportoire kann dabei helfen bin ich der Meinung.
Ich probiere so viel wie möglich Einblick zu geben. Meckert aber nicht gleich rum wenn ich was vergesse. Wenn ich kann schieße ich es nach.
Wir zwei sind im öffentlichen Dienst abgesichert (Nein keine Beamten, ganz normale Angestellte sind wir). Netto sind das 3.700 € bei uns gemeinsam. Perspektivisch geht die Reise kurzfristig auf 4.000 €. Derzeit zahlen wir 400 €/ mtl. für das Grundstück - schnellstmöglichste Tilgung derzeit anvisiert. Zur Seite packen kann jeder von uns derzeit 600-700 € mtl. Eine monatliche Rate später sollte sein 1.000 € - 1.200 € zzgl. Nebenkosten.
Zum Haus bzw. den Vorstellungen dazu: Es soll eine Stadtvilla werden mit 120 - 130 qm. Die umbaute Fläche KANN eine Größe von bis zu 10 x 10 mit Einhaltung der Grenzbebauung betragen. Später lade ich dazu auch eine Skizze mal hoch - technisch gerade nicht möglich.
Gebaut werden soll mit einem Stein... am liebsten Kalksandstein. Unsere Wünsche sind Fußbodenheizung, Kochinsel, Smarthome, Kamin, begehbarer kleiderschrank, Keller. Verzichtbar sind Keller und Kochinsel. In Eigenleistung wären möglich: Kellerabdichtung, Gas-Wasser-Installation, Elektroinstallation, Fussböden und Malerarbeiten durch entsprechendes familiäres Personal. Nebenkosten durch die Aufnahme bestehender Leitungen im Grundstück sollten sich in Grenzen halten. Geplant ist zum Beispiel den Trinkwasseranschluss, der im Keller des Bungalows verlegt werden soll, hinter der Wasseruhr wieder raus zu legen und in 1,30 m tiefe Frostfrei in den hinteren Teil des Grundstücks verlegen.
Fragen:
1. Fehlen Angaben für alle nachstehenden Fragen?
2. Ist unser Vorhaben bislang soweit realistisch oder schauen wir zu sehr durch die rosarote Brille?
3. Was ist eine sinnvolle Herangehensweise alles weitere bautechnisch zu planen?
4. Was könnte ein möglicher Zeitrahmen sein/ mit was muss man grob rechnen?
Sorry falls es sich jetzt zum Schluss abgehackt liest, ist das leider grade hier meinen Umständen des ungeplanten Etappenschreibens geschuldet.
Wir haben bereits ein Grundstück gekauft. Es liegt in Fredersdorf (15370) in der nähe von Berlin (30-45 min bis Zentrum). Größe beträgt 840 qm und Grundflächenzahl soll wohl 0,25 sein... "soll wohl sein", weil bei umliegenden Immobilien man dabei ins grübeln kommen könnte. Soweit so gut ist dies ein Grundstück im gewachsenem Wohngebiet also kein reines Baufeld. Das Grundstück ist Bauträgerfrei. Kaufpreis waren 85.000 € obwohl der Bodenrichtwert von 70 €/m² spricht. Dementsprechend sah dann auch die Finanzierung aus. 59.000 € Immobilienkredit, 1.000 € Eigenkapital und 25.000 € privat Kredit mit Sondertilgungsrecht. Jetzt nicht in mütterlichen Rat verfallen bitte. Wir wussten was wir tun. Daher auch der kleine Hinweis für euch mit "Sondertilgungsrecht". Auch der Preis war für unser befinden zwar hoch aber gerechtfertigt und ganz wichtig bezahlbar. Es ist vorher als Wochenendgrundstück genutzt worden. Darauf befindlich ein sehr gut erhaltener Bungalow von 30 qm mit Teilunterkellerung und weiteren 30 qm ... geschlossener Vorbau? Wintergarten? Flurähnlicher Vorbau mit Wintergartencharakter??? Es lässt sich schwer beschreiben. Auf jeden Fall trocken, windgeschützt, ungedämt, verschlossen und gefliest. Der Bungalow als solches ist gedämmt und hat doppelt verglaste Fenster. Auf jeden Fall kein für meine Begriffe handelsüblicher DDR Bungalow. Der Bungalow befindet sich im vorderen Drittel des Grundstücks. Abwasser ist angeschlossen am Bungalow und Trinkwasser befindet sich derzeit in der Auftragserteilungsphase. Strom und Telefon liegen dann natürlich auch schon an. Lediglich Gas ist "nur" straßenseitig erschlossen. Dann zum Grundstück selber ist es pflanzentechnisch vielseitig und gepflegt. Zaun, Hecken, Teich... das ganze Programm eben vorhanden. Die Maße des Grundstücks 18 m x 47 m grob.
Nun zum eigentlichen. Wissen möchte ich gerne wie ihr einschätzt wo die Reise bei uns in etwa hingehen könnte und ob sich das deckt mit unseren (Wunsch-)Vorstellungen. Der Wunsch ist in solchen Sachen ja oftmals auch ein negativer Indikator. Deswegen die Meinung unbeteiligter Dritte mit Erfahrungsreportoire kann dabei helfen bin ich der Meinung.
Ich probiere so viel wie möglich Einblick zu geben. Meckert aber nicht gleich rum wenn ich was vergesse. Wenn ich kann schieße ich es nach.
Wir zwei sind im öffentlichen Dienst abgesichert (Nein keine Beamten, ganz normale Angestellte sind wir). Netto sind das 3.700 € bei uns gemeinsam. Perspektivisch geht die Reise kurzfristig auf 4.000 €. Derzeit zahlen wir 400 €/ mtl. für das Grundstück - schnellstmöglichste Tilgung derzeit anvisiert. Zur Seite packen kann jeder von uns derzeit 600-700 € mtl. Eine monatliche Rate später sollte sein 1.000 € - 1.200 € zzgl. Nebenkosten.
Zum Haus bzw. den Vorstellungen dazu: Es soll eine Stadtvilla werden mit 120 - 130 qm. Die umbaute Fläche KANN eine Größe von bis zu 10 x 10 mit Einhaltung der Grenzbebauung betragen. Später lade ich dazu auch eine Skizze mal hoch - technisch gerade nicht möglich.
Gebaut werden soll mit einem Stein... am liebsten Kalksandstein. Unsere Wünsche sind Fußbodenheizung, Kochinsel, Smarthome, Kamin, begehbarer kleiderschrank, Keller. Verzichtbar sind Keller und Kochinsel. In Eigenleistung wären möglich: Kellerabdichtung, Gas-Wasser-Installation, Elektroinstallation, Fussböden und Malerarbeiten durch entsprechendes familiäres Personal. Nebenkosten durch die Aufnahme bestehender Leitungen im Grundstück sollten sich in Grenzen halten. Geplant ist zum Beispiel den Trinkwasseranschluss, der im Keller des Bungalows verlegt werden soll, hinter der Wasseruhr wieder raus zu legen und in 1,30 m tiefe Frostfrei in den hinteren Teil des Grundstücks verlegen.
Fragen:
1. Fehlen Angaben für alle nachstehenden Fragen?
2. Ist unser Vorhaben bislang soweit realistisch oder schauen wir zu sehr durch die rosarote Brille?
3. Was ist eine sinnvolle Herangehensweise alles weitere bautechnisch zu planen?
4. Was könnte ein möglicher Zeitrahmen sein/ mit was muss man grob rechnen?
Sorry falls es sich jetzt zum Schluss abgehackt liest, ist das leider grade hier meinen Umständen des ungeplanten Etappenschreibens geschuldet.
Beule schrieb:
Der Bungalow als solches ist gedämmt und hat doppelt verglaste Fenster. Auf jeden Fall kein für meine Begriffe handelsüblicher DDR Bungalow. Nur eine kleine Seiteninfo: Das klingt mir durchaus nach einem handelsüblichen DDR Bungalow. Ich habe mit meinen Eltern in ca. 1984 einen Bungalow B34 aus einem handelsüblichen Bausatz aufgebaut. Die Außenwandelement sind ca. 10cm dick, mit Hartfaserplatte beplankt und Styropor ausgeschäumt. Die Fenster hatten Thermoverglasung und sind heute noch in gutem Zustand. Für die Decke waren Dämmmatten aus Glaswolle im Bausatz.Vorsicht, beim damals erhältlichen Topmodell "Party" waren die Außenplatten aus Asbestzementplatten.
Viele Grüße
Michael
miho schrieb:
Nur eine kleine Seiteninfo: Das klingt mir durchaus nach einem handelsüblichen DDR Bungalow. Ich habe mit meinen Eltern in ca. 1984 einen Bungalow B34 aus einem handelsüblichen Bausatz aufgebaut. Die Außenwandelement sind ca. 10cm dick, mit Hartfaserplatte beplankt und Styropor ausgeschäumt. Die Fenster hatten Thermoverglasung und sind heute noch in gutem Zustand. Für die Decke waren Dämmmatten aus Glaswolle im Bausatz.
Vorsicht, beim damals erhältlichen Topmodell "Party" waren die Außenplatten aus Asbestzementplatten.
Viele Grüße
Michael Danke Michael. Das hatte mich nämlich auch schon immer interessiert was Asbest betrifft. Was das mit dem "DDR-Bungalow" betrifft hab ich mich (vllt wie des öfteren vorkommend) hinlänglich falsch ausgedrückt. Ja, es ist ein DDR Bungalow klar. Er kommt mir nur nicht wie einer rüber. Mein Subjektiver Eindruck aus gesehenen ist, dass diese DDR-Bungalows sehr wenig bis gar nicht gedämmt waren. Der Zustand von dem auf meinem Grundstück überzeugt einen schon fast dauerhaft drin wohnen zu können... in der Theorie versteht sich.
War das mit dem Topmodell "Party" ein Verkaufsschlager früher? Hast du eine Ahnung wie ich rausfinden kann ob Asbest vorhanden ist ohne ein Loch bohren zu müssen? Also gibt es äußerliche Erkennungsmerkmal oder irgendwas, was darauf hindeuten kann? Danke schon mal
B
Bauexperte27.11.15 12:09Beule schrieb:
Die Luftbilder zeigen den jetzigen Zustand. Wenn Du dieses Bild von Tante Gurgel entnommen hast, muß ich es löschen.Äußere Dich bitte, woher die Luftaufnahme stammt.
Danke + Grüße, Bauexperte
Beule schrieb:
Danke Michael. Das hatte mich nämlich auch schon immer interessiert was Asbest betrifft. Was das mit dem "DDR-Bungalow" betrifft hab ich mich (vllt wie des öfteren vorkommend) hinlänglich falsch ausgedrückt. Ja, es ist ein DDR Bungalow klar. Er kommt mir nur nicht wie einer rüber. Mein Subjektiver Eindruck aus gesehenen ist, dass diese DDR-Bungalows sehr wenig bis gar nicht gedämmt waren. Der Zustand von dem auf meinem Grundstück überzeugt einen schon fast dauerhaft drin wohnen zu können... in der Theorie versteht sich.Meine Mutter nutzt den Bungalow heute noch zumindest außerhalb des Winters. Es gibt aber in der Nähe genug Leute, die in solchen, mittlerweile oft etwas erweiterten, Bungalows wirklich wohnen.Beule schrieb:
War das mit dem TopModelll "Party" ein Verkaufsschlager früher? Hast du eine Ahnung wie ich rausfinden kann ob Asbest vorhanden ist ohne ein Loch bohren zu müssen? Also gibt es äußerliche Erkennungsmerkmal oder irgendwas, was darauf hindeuten kann? Danke schon malOb das Modell Party ein Verkaufsschlager war, kann ich nicht sagen. Häufiger sah man jedenfalls die kleineren Modellle aus der Reihe der Gartenlauben (Bezeichnung GL xx) bzw. auch noch Bungalows (Bezeichnung Bxx), wobei xx für die Zahl der umbauten Quadratmeter stand. Da konnte man mit verschiedenen Anzahlen an Wandelementen im Rastermaß 1,20m und Dachbindern leicht verschiedene Größen realisieren. Die Reihen unterschieden sich im IIRC Wandaufbau. Bungalows hatten vermutlich mehr Dämmung. Ob es überhaupt ein Bungalow aus solch einer Serie ist, erkennst Du üblicherwiese an den hölzernen Deckleisten über den Stößen der Wandelemente. Hast Du vielleicht Fotos? Ansonsten würde ich mal schauen, ob die Wände dem Rastermaß entsprechen.
Hinsichtlich Asbest kann ich keine Aussage treffen. Ich habe gerade mal bisschen nach den Typen gesucht. Die konnte man wohl auch per Genex (Geschenke für D-Mark in die DDR) kaufen. Laut Katalogbeschreibung hatten die Bungalows da auch schon Gipskarton innen und Asbest außen. Bei der Inlandsware meiner Eltern war es ziemlich sicher Hartfaserplatte. Das kann auch noch je nach Modellljahr verschieden gewesen sein. Google mal nach Bildern, da findest Du einige zum Vergleich.
Viel Erfolg
Michael
B
Bauexperte27.11.15 14:11Beule schrieb:
Quelle: xxx.bb-Viewer.geobasis-bb.de/Danke.Wie Du vlt. bemerkt hast, habe ich das Luftbild gelöscht. Auf der Seite wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Luftaufnahmen *nur* zur privaten Nutzung verwendet werden dürfen.
Edit: bitte vermeide generell links; sie sind lt. Forenregeln nicht bedingt erlaubt und daher von uns - mit wenigen Ausnahmen, bspw. KfW, zu löschen.
Grüße, Bauexperte
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