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ᐅ Bankkredit für Hauskauf in Elternzeit finanzieren


Erstellt am: 12.10.17 14:07

Fritzi12312.10.17 14:07
Hallo zusammen,

ich frage mich aktuell, ob und wie mir eine Bank einen Hauskauf finanzieren würde. Kurz zur Situation:

Mein Mann und ich sind mit dem zweiten Kind schwanger. Wir wohnen im Raum München und es ist einfach unmöglich eine bezahlbare Wohnung für unsere Kleine Familie zu finden. Wir zahlen bereits > 1000 Euro für 80 qm und finden keine Wohnung unter 1500 Euro, wenn wir akzeptabel mit 2 Kindern wohnen wollen. München halt.

Ich komme gebürtig aus Norddeutschland und wir liebäugeln bereits seit längerem wieder in die Gegend zurückzuziehen. Dies wollen wir nun zu Beginn der Elternzeit machen. Wohnungen/Mietshäuser finden wir dort für 500 kalt und haben nebenbei noch genug Grün um uns herum, so das auch die Kinder genug rauskommen. Sobald ich dann im Norden einen Job habe, dachten wir wir kaufen ein Haus.

Nun frage ich mich: Können wir nicht direkt ins Eigenheim ziehen? In eine kleine Ortschaft, in welcher vier größere Städte und auch entsprechend Arbeitgeber für mich gut zu erreichen wären.

Ein vernünftiges Haus kostet dort ca 150000, Eigenkapital bringen wir 30 % mit, damit wäre die Kreditrate nicht höher der Miete. Nebenkosten liegen sicher höher, aber alles in allem liegen wir weit unter 1500 € im Monat
Es gibt ja auch noch meinen Mann, der ist jedoch selbstständig und hat ein unregelmäßiges Einkommen von ca 1000 Netto. Daher würde ich den Kredit aufnehmen.

Geht sowas? Hat da jemand Erfahrungen?

Aktuell Gehalt:
Ich: 3000 Netto
Mann: ca. 800-1000
Elterngeld wird sein: 1800

Viele Grüße und besten Dank,
Fritzi
Evolith12.10.17 15:15
Ich verstehe es also richtig und ihr wollt gebraucht kaufen und nicht bauen?

Also ich war damals im letzten Monat meiner Elternzeit. Und trotz Schreiben von meinem AG, dass ich wieder voll einsteige, wurde uns geraten, den einen Monat noch zu warten.
Bei uns bin ich auch die Hauptverdienerin und da tun sich die Banken verständlicherweise schwer.

Ob euch das Geld so reichen wird, könnt nur ihr beurteilen. Ob euch die Qualität einer 150k-Immobilie reicht, ebenfalls.
Ansonsten würde ich euch den Rat geben, den Hauskauf so schnell wie möglich anzugehen, dass die Bank gar nicht merkt, dass du schwanger bist.
Fritzi12312.10.17 15:33
Richtig verstanden. Unsere Idee ist ja auch, das ich mir im zweiten Jahr der Elternzeit vor Ort einen neuen Arbeitgeber suche (da ich ein Jahr Zeit habe und ein wenig Erspartes noch als Puffer da ist, mache ich mir da keine Sorgen, ich habe eine sehr gute Ausbildung und einen guten Lebenslauf).
Das wird der Bank aber auch klar sein, wenn mein Arbeitgeber 800 km entfernt von der Immobilie ansässig ist.

Was ist wenn wir es als Renditeobjekt kaufen und im ersten Jahr einziehen, geht das vllt?
Sind dort die Zinsen höher, weißt du das bzw jemand anderes?
Zaba1212.10.17 15:56
Fritzi123 schrieb:

Was ist wenn wir es als Renditeobjekt kaufen und im ersten Jahr einziehen, geht das vllt?
Sind dort die Zinsen höher, weißt du das bzw jemand anderes?

Das wird nicht funktionieren. Hier geht es nicht um den "schlechteren Zins". Mit einem Netto von (1800€ + 800€ - ich nehme hier bewusst die niedrigsten Werte) 2600€ - 1000€ Warmmiete - 1400 Lebenshaltungskosten (pauschal) könnt Ihr bei der Bank kein Anlageobjekt anfragen. Die finanziellen Anforderungen auch ein "pseudo" Anlageobjekt finanzieren zu wollen, sind viel höher als für Eigenbedarf.

Sinnvoller wäre es Kind bekommen, aus der Elternzeit rausgehen, Job suchen, kurz mieten oder bei Verwandten unterkommen, Probezeit (hier kommt das nächste Problem) überstehen, Haus suchen, Finanzieren.
Bieber081512.10.17 16:13
Man könnte natürlich mit dem heutigen Netto (3800 Euro/Monat) anfragen. Das ist in Relation zu Einfamilienhäusern zwar nicht üppig, aber bei unterstellten 30 % Eigenkapital (bereits nach Abzug der Nebenkosten?) wäre es vermutlich trotzdem eine solide Finanzierung.

Dann muss man nur eine Bank finden, die 800 km weit weg finanziert. (Es wäre einfacher, eine Bank vor Ort zu finden, aber man wohnt ja noch nicht da ...).

Abgesehen davon, bliebe die Frage, ob man dieses Risiko wirklich eingehen will. Und auch bei der Suche nach dem neuen Job könnte sich die Immobilie als Hindernis erweisen (oder man nimmt langes Pendeln in Kauf).

Ich würde zuerst die berufliche Situation festigen. Dann kaufen/bauen.

Außerdem: Ist das Einkommen aus selbständigen Tätigkeit wohnsitzunabhängig? Oder sind die Kunden in München?
Fritzi12312.10.17 16:28
Das Einkommen meines Mannes ist wohnsitzunabhängig. Seine Kunden sind überall, er arbeitet online.
Aber ihr habt recht, lieber vor Ort zur Miete wohnen, Job suchen und dann schauen.
Ich gehe dennoch einmal zur Bank und frage nach, aber die Bauchschmerzen sind am Ende einfach zu groß. Und wenn man dann am Ende doch das Traumhaus findet für 10 % höhere Kosten, ist es auch blöd.

Danke für eure Antworten!!
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