ᐅ BAFA: Luft-Wasser-Wärmepumpe vs. SW-Wärmepumpe kombinieren Förderung
Erstellt am: 19.10.15 14:26
D
daytona
Hallo zusammen,
wir planen ein Kfw70 Haus mit Fußbodenheizung und LW-WP. Nun habe, sofern ich es richtig interpretiere, gesehen das man auch mit der BAFA Förderung kombinieren kann und so einen Zuschuss von:
1.300€ bei LW-WP
4.000€ bei SW-WP (ohne Erdsonde) erhalten kann.
Fläche auf dem Grundstück für Kollektor oder Graben hätte ich genug.
Die Frage ist nun, ob es sich lohnt die Fördermittel für SW-WP mitzunehmen und dafür in eine effiziente WP (Jahresarbeitszahl) zu investieren? Hat jemand Erfahrung zum Ablauf und zur Auszahlung der Mittel?
wir planen ein Kfw70 Haus mit Fußbodenheizung und LW-WP. Nun habe, sofern ich es richtig interpretiere, gesehen das man auch mit der BAFA Förderung kombinieren kann und so einen Zuschuss von:
1.300€ bei LW-WP
4.000€ bei SW-WP (ohne Erdsonde) erhalten kann.
Fläche auf dem Grundstück für Kollektor oder Graben hätte ich genug.
Die Frage ist nun, ob es sich lohnt die Fördermittel für SW-WP mitzunehmen und dafür in eine effiziente WP (Jahresarbeitszahl) zu investieren? Hat jemand Erfahrung zum Ablauf und zur Auszahlung der Mittel?
S
Sebastian7919.10.15 18:54Für knapp 8 Scheine habe ich eine 140m-Bohrung - die Förderung soll ja auch nur einen Anreiz darstellen.
Bzgl. der laufenden Unterhaltskosten bist Du bei einer Sole-Wärmepumpe immer auf der besseren Seite. Trotzdem ist die Amortisation natürlich elend lang...
Mir war das egal, Hauptsache etwas ökologisch und die monatlichen Kosten niedrig.
Bzgl. der laufenden Unterhaltskosten bist Du bei einer Sole-Wärmepumpe immer auf der besseren Seite. Trotzdem ist die Amortisation natürlich elend lang...
Mir war das egal, Hauptsache etwas ökologisch und die monatlichen Kosten niedrig.
Eine Sole-Wärmepumpe kann man mit Flachkollektoren oder mit einer Bohrung realisieren.
Da bei mir keine Bohrungen genehmigt werden (Karstgebiet) war nur Flachkollektor möglich, und der auch nur unter Auflagen mit Geologischer Begleitung etc..
@daytona
Über Erfahrungen kann ich dir leider noch nicht berichten, da wir erst nächste Woche die Bodenplatte gießen
Ich habe mich aber intensiv damit auseinandergesetzt. Knackige Minusgrad werden oft angeführt, stellen aber kein Problem dar.
Ich gehe mal von meiner Pumpe aus, Logatherm WPL 8 AR. Die arbeitet bis -20 Grad AT und hat da noch eine Leistung von knapp 6 KW. Dazu kommt der Heizstab mit 9KW (Bivalent aber nur 6KW), das bedeutet eine reale Heizleistung von 12KW@-20 Grad.
Kälter als -20 Grad wird es extrem selten. Ich habe dazu die historischen Wetterdaten des DWD analysiert. In den letzten 67 Jahren war die Tagestiefsttemp. an 59 Tagen weniger als -20. Das ist aber immer noch kein Problem, nur weil es Nachts mal 3h kälter ist und die Wärmepumpe von 12KW auf 9KW zurückfällt. Und nur an 2 Tagen in 67 Jahren war das Tagesmittel unter -20.
Wir sind auf 550m und in einer als kalt und schneereich bezeichneten Gegend.
Dazu kommt, dass es bei so kalten Temperaturen grundsätzlich keine Bewölkung gibt. D.h., es fallen tagsüber auch solare Gewinne an, die nicht zu vernachlässigen sind. Bei einer Heizlastermittlung werden die nicht berücksichtigt, in der Realität sind die aber da.
Da bei mir keine Bohrungen genehmigt werden (Karstgebiet) war nur Flachkollektor möglich, und der auch nur unter Auflagen mit Geologischer Begleitung etc..
@daytona
Über Erfahrungen kann ich dir leider noch nicht berichten, da wir erst nächste Woche die Bodenplatte gießen
Ich habe mich aber intensiv damit auseinandergesetzt. Knackige Minusgrad werden oft angeführt, stellen aber kein Problem dar.
Ich gehe mal von meiner Pumpe aus, Logatherm WPL 8 AR. Die arbeitet bis -20 Grad AT und hat da noch eine Leistung von knapp 6 KW. Dazu kommt der Heizstab mit 9KW (Bivalent aber nur 6KW), das bedeutet eine reale Heizleistung von 12KW@-20 Grad.
Kälter als -20 Grad wird es extrem selten. Ich habe dazu die historischen Wetterdaten des DWD analysiert. In den letzten 67 Jahren war die Tagestiefsttemp. an 59 Tagen weniger als -20. Das ist aber immer noch kein Problem, nur weil es Nachts mal 3h kälter ist und die Wärmepumpe von 12KW auf 9KW zurückfällt. Und nur an 2 Tagen in 67 Jahren war das Tagesmittel unter -20.
Wir sind auf 550m und in einer als kalt und schneereich bezeichneten Gegend.
Dazu kommt, dass es bei so kalten Temperaturen grundsätzlich keine Bewölkung gibt. D.h., es fallen tagsüber auch solare Gewinne an, die nicht zu vernachlässigen sind. Bei einer Heizlastermittlung werden die nicht berücksichtigt, in der Realität sind die aber da.
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