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ᐅ Ausschreibungssoftware zum überschaubaren Preis


Erstellt am: 20.08.19 13:48

hampshire21.08.19 17:26
Die digitale Ausschreibung ist ein guter Weg vergleichbare Angebote hereinzuholen. Wichtig ist, dass das Ausgabeformat durch die angeschriebenen Betriebe gut einlesbar ist. Ich würde GAEB als Ausgabeformat wählen. Der Preis der Software wird bestimmt von den Eingabemöglichkeiten und dem Eingabekomfort. Praktisch ist es, wenn die Software bereits über Leistungstexte verfügt oder diese importieren kann. Diese Leistungstexte kosten natürlich auch Geld. Schließlich sollen Menschen von guter Arbeit auch leben können.
Du fragtest nach einer billigen Lösung - suche nach Software mit GAEB Ausgabe. Nach meiner doch recht einschlägigen Erfahrung mit Software für das Bauhandwerk denke ich, dass eine billige Software mehr Arbeit macht als eine ausgereifte und naturgemäß teurere, denn Du wirst mit den einfachen Programmen immer wieder an Grenzen der Abbildbarkeit Deines Vorhabens stoßen. Ab 3000€ bekommst Du etwas Vernünftiges.
Das ist auch der Grund weshalb ich, obwohl ich solche Software günstiger bekomme und die Vergabe an das Handwerk selbst machte, auf so eine Software verzichtet habe.
WilhelmRo schrieb:

Bei uns läuft das recht dreist - wir lassen uns ein Angebot machen (gerne auch mit persönlichem Treffen und Durchsprache, wie wir was haben wollen), streichen alle Preise, und schicken das dann als Anfrage weiter mit den jeweiligen Informationen (Baumappe etc.)
Das finde ich einen schlechten - und wenig zielführenden Stil. Der Handwerker, der den Zuschlag bekommt hat im Hinterkopf, dass Du die Arbeit von Kollegen nicht wertschätzt - bei Problemen, die immer bei einem Hausbau auftauchen wird die Gesprächsathmosphäre daher mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von Offenheit, sondern Misstrauen geprägt sein. Von dieser Methode rate ich ab.
11ant21.08.19 20:07
hampshire schrieb:

Praktisch ist es, wenn die Software bereits über Leistungstexte verfügt oder diese importieren kann.
Der Laie mag zunächst (berechtigt) denken, das Selbsterstellen solcher Texte sei ja schon einige Erfahrung erfordernd (und die Hoffnungen an derlei Software sind wohl nicht selten auch der Art, sie möge schön professionell wirkende Texte generieren, wenn man selber nur generelle Materialsorten und Maße eingäbe). Aber noch mehr Erfahrung braucht es, aus solchen Texten Spuren eines Sponsorings herauszustreichen: da gibt es nämlich Leistungsmerkmale, die entweder tatsächliches Alleinstellungsmerkmal eines Herstellers sind oder zumindest nur dort so heißen. Im Ergebnis steht dann im Text zwar natürlich nie offen "Hersteller A", aber die "superkalifragilistische Sensorsteuerung" gibt es nur dort, und Installateure die nur Technik vom Hersteller B verbauen oder dort zumindest signifikant bessere Einkaufskonditionen haben (z.B. bei Heizkesseln gar nicht so selten), sind damit praktisch rausgekegelt.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
MayrCh21.08.19 21:12
alexisan schrieb:

Welche Programme sind für ein einfaches Einfamilienhaus zu empfehlen?
Excel.

Wie 11ant schon schön beschrieben hat, ist die Schwierigkeit nicht das grafische Frontend, in dem die Ausschreibungstexte zu den Einzelpos. zusammengezogen werden, um dann ne GAEB auszuspucken. Eine neutrale Ausschreibung ohne Produktvorgabe bekommst du aus dem FF mit ausschreiben.de und Konsorten nämlich nicht hin, da die Hersteller hier nur Positionen einstellen, die direkt aufs jeweilige EigenProdukt abzielen oder dies gar fordern.

Einzelbauvorhaben kannst du mit Excel+GAEB-Schnittstelle (<100€ für kommerzielle Nutzung) ausschreiben. Ich hab im Job so schon Millionenprojekte ausgeschrieben. ORCA AVA wäre hier zwar sicherlich komfortabler, aber Excel kriegt den Job schon done, grad bei einem einmaligen Einzelbauvorhaben. Die Einzelpositionen müssen passen, die zaubert dir aber auch deine AVA nicht her.
hampshire21.08.19 22:28
11ant schrieb:

Aber noch mehr Erfahrung braucht es, aus solchen Texten Spuren eines Sponsorings herauszustreichen
Das stimmt - dagegen hilft z.B. Das Standardleistungsbuch Bau (StLB-Daten) oder die Sammlung von Sirados. Natürlich kosten diese.
Excel Export nach GAEB geht, ist aber nicht wirklich etwas für Laien.

Eine Alternative zur Ausschreibung ist es, die Fach- und Lösungskompetenz des Handwerksunternehmens mit einzubinden. So haben wir das gelöst. Unser Architekt hat einen Megajob gemacht und das kommt auch daher, dass er sich nicht als allwissend aufgespielt, sondern Achtung vor der Kompetenz der Gewerke und deren Fachleute hat. In der Planung haben wir diese zu Rate gezogen und auf diese Weise eine Reihe von hervorragend zu uns passenden Lösungen bekommen, die nicht im Rahmen des Standard-Denkens liegen. Du kaufst keinen Preis oder Rabatt, sondern ein Gehläuse für Dein Leben.
WilhelmRo22.08.19 08:34
hampshire schrieb:

Das finde ich einen schlechten - und wenig zielführenden Stil. Der Handwerker, der den Zuschlag bekommt hat im Hinterkopf, dass Du die Arbeit von Kollegen nicht wertschätzt
Sorry aber - so ein Quatsch.
1. Heißt das du nimmst immer das erst beste Angebot? Nicht dass noch jemand denkt, du schätzt dessen Arbeit nicht? Wir haben tupfengleiche Angebote mit Preisunterschieden von 25%.
2. Bei Küchen das gleiche. Hier wurden wir sogar gebeten "Wenn Sie wo anders ein besseres Angebot bekommen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns die Möglichkeit geben, ein Gegenangebot zu machen."
3. Das sind keine kleine Kinder, die weinen wenn wir dann doch absagen.
4. Habe ich immer noch die Möglichkeit mich im Notfall für den teureren zu entscheiden, der mir den besseren persönlichen Eindruck gemacht hat.
hampshire22.08.19 09:27

„Sorry“ angenommen

Zu1.: Nein, ich nehme nicht das erst beste Angebot. Dieser Umkehrschluss ist nicht logisch.
Zu2.: Küchenverkauf ist extrem rabattorientiert um Kaufentscheidungen herbeizuführen. Der „Spruch“, man möge doch versuchen ein preiswerteres Angebot zu finden ist für mich als Verkaufstrainer sehr durchsichtig. Ein Übertragen dieses Prinzips der enormen Rabatteinpreisung auf die Handwerkerwelt ist windschief.
Zu 3.: Das sind Geschäftsleute. In der derzeitig hervorragenden Konjunkturlage werden Dir die besten Betriebe erst gar nicht antworten. Die haben keine Lust auf solche Spiele.
Zu 4.: Klar hast Du die Auswahl. Doch nur aus dem Kreis der auf diese Methode antwortenden. Die besten sind nicht dabei.

Ein Angebot zu erstellen ist ein Aufwand von Stunden, der nur bei Abschluss bezahlt wird. Das ist in Ordnung und üblich. Angebote unterliegen in der Regel auch einer Vertraulichkeit. Diese erstreckt sich natürlich nicht nur auf die Preise. Diese ungefragt zu brechen ist schlechter Stil. Die Versuchung ist groß, da der Nutzen groß erscheint. Die Versuchung ist groß, weil Andere das auch machen. Es bleibt schlechter Stil.
Die besten Betriebe suchen sich derzeit die Kunden aus. Warum soll ein guter Handwerksunternehmer sich mit jemandem beschäftigen, der bereits in der Anfrage dokumentiert, dass er zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit nicht bereit ist?
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