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ᐅ Angebot Einfamilienhaus 135qm, 28857 Syke-Barrien

Erstellt am: 08.01.19 14:35
M
Menelaos
Hallo zusammen,

nachdem ich das Forum bereits gut für Informationen rund um Heiztechnik nutzen konnte, möchte ich gerne auch bei unserem Angebot die Erfahrung von Euch heranziehen.

Das zu bebauende Grundstück ist 745qm² groß und kostet uns 112.700€ inkl. sämtlicher Erschließung.

Das Grundstück ist an einen Bauträger aus der nahen Umgebung gebunden. Das führt sicherlich zu höheren Preisangaben, da kein Konkurrenzdruck besteht. Auch das ist ein Grund, warum ich das Angebot einstellen möchte. Wir haben in der Familie ein erfahrenes Mitglied, das selbst lange in der Baubranche tätig war. Laut seiner Aussage ist das Angebot sehr/zu teuer und es werden zu wenig Details beschrieben. Bei dem Angebot handelt es sich allerdings auch nicht um die Hundertstelplanung o.ä.

Auf der Baubeschreibung steht als Titel Baubeschreibung "Wohnwert 2018". Ich weiß nicht, ob das etwas zu bedeuten hat und im Nachhinein gesagt wird, Fertigstellung ist erst 2019 oder 2020 und dementsprechend wird ein höherer Betrag fällig.

Meine Idee ist es, natürlich alle offenen Fragen zu klären und dann den Preis zu verhandeln, der bei 270.000€ für das Haus für 135qm² liegt. Macht genau 2000€ pro qm². Teuer, aber für mich okay, wenn die Qualität stimmt. Dafür möchte ich dann aber die komplette Angebotspalette, die im bestehenden Angebot teilweise nicht im Preis enthalten ist. Ich komme mit allem, was im Angebot steht auf 297.000€. Sollte der Bauträger die 270.000€ akzeptieren, werden wir uns handelseinig. Sollte die Reaktion für uns negativ ausfallen, wird es wohl nichts.

Anbei findet Ihr das Angebot und die Beschreibung, teilweise mit Kommentaren und Fragen von mir.

Ich hoffe, das mit den Bildern vom Angebot klappt bei jedem.

Seite aus Baukostenauszug mit Energiekosten und Installationspositionen


Preisübersicht für Erdarbeiten beim Wohnhausbau mit Positionen Bezeichnungen und Preisen


Kostennachweis Bauaufwendungen mit Dacheindeckung, Fenstern und Rollläden


Dokument mit Kostenaufstellung für Doppelcarportanlage und Bauleistungen


Handschriftliche Notizen auf Bau-Dokumentseite mit Gesamtsumme


Kopie eines Baudokuments mit Estrich-, Fliesen-, Heizungs- und Sanitärtexten


Seite eines Bauunterlagen-Dokuments mit Tischlerarbeiten, Treppen und Dachdeckerarbeiten


Dokument mit Liste von Elektroarbeiten im Wohnhaus, Küche, WC, Diele und Flur


Bauunterlagen mit Checkliste und handschriftlichen Notizen auf Papier


Dokumentseite zum Bauantrag mit Rohbau- und Erdarbeiten Notizen
Z
Zaba12
08.01.19 16:10
Das wird das Amt herzlich wenig interessieren, das ihr das Grundstück einzeln kauft. Wenn ihr über den GU an das Grundstück gekommen seid und nicht von privat oder von der Gemeinde kauft, dürft ihr die Grunderwerbsteuer komplett zahlen.

Also lasst Euch nicht verschaukeln. Das Risiko trägt ihr, nicht der GU.

Glaub mir Du bist nicht der erste der das hier so schreibt und hinterher heult.

Kannst ja mal googeln.
M
Menelaos
08.01.19 16:24
Okay, danke Euch erstmal für die Kommentare.

Der GU hat es uns so verkauft, dass er mal mit dem Immobilienmakler spricht, da er ihn kennt und wir das Grundstück einzeln erwerben, damit wir weniger grunderwerbsteuer zahlen.
M
Menelaos
08.01.19 17:19
Zaba12 schrieb:


2000€ pro qm ist sicherlich für "heute" ok, aber ich sehe tatsächlich keine Position in diesem Angebot die dies rechtfertigt.

Du sagst also, dass die Baubeschreibung nicht zu "2000€ pro qm²" passt, weil qualitativ zu wenig kommt, richtig?
Z
Zaba12
08.01.19 18:43
Menelaos schrieb:
Du sagst also, dass die Baubeschreibung nicht zu "2000€ pro qm²" passt, weil qualitativ zu wenig kommt, richtig?
Ich sag es mal so, wenn ich die 30k€ für die 64m L-Steine, den KfW 55 WU-Keller, das Doppel-Carport vom Zimmermann, die angedachten 20k€ für die Außenanlage, die Hausanschlüsse, den Schiedel Kamin, den Erdwärmetauscher aus den 420k€ (ohne Grundstück) ausrechne, habe ich immer noch mehr Haus bzw. Technik/ Materialien/ Ausstattung als das was im Angebot steht.

In dem ganzen Spass sind auch die ganzen Erdarbeiten, Abfuhr und Deponie drin. Also das was wirklich Geld kostet und bei dir nur unter „Grasnarbe“ abschieben läuft! Aber nicht drin ist, da noch kein Baugrundgutachten vorhanden ist. Sowas kann der GU Dir auch nicht pauschal anbieten, da hier ein relativ hohes finanzielles Risiko liegt.
B
boxandroof
08.01.19 20:00
Menelaos schrieb:
Der GU hat es uns so verkauft, dass er mal mit dem Immobilienmakler spricht, da er ihn kennt und wir das Grundstück einzeln erwerben, damit wir weniger grunderwerbsteuer zahlen.
Kein guter Start.

Die Preise diktiert der Bauträger. Es geht hier in der Gegend mit einem ordentlichen GU sicher günstiger, aber alles hängt am Grundstück.
Ich würde mir weniger Gedanken darüber machen ob Du ihn im Preis drücken kannst, sondern ob er der richtige Partner für den Bau ist. Hole Dir am besten schon vor Vertragsabschluss einen eigenen fähigen Baugutachter, besser kannst Du Dein Geld nicht investieren.
Y
ypg
09.01.19 07:13
Menelaos schrieb:
Für das vorgelegte Angebot möchte er 270.000€ inkl MwSt. Es sind einige Positionen dabei, die einen Aufpreis haben, wie z.B. Photovoltaikanlage, bodentiefe Dusche, KfW55-Bau usw. Diese Leistungen möchte ich inkl. haben bei dem aufgerufenen Preis.

Das Angebotsschreiben erinnert mich an unseres.
Es wird ein Standardhaus angepriesen, zusätzlich und aufpreisig sind einige Posten - welche, entscheidet der Bauherr.
So wird mit einem GU gebaut.

Die Preise sind fair und akzeptabel. Wie ich sehe, ist sogar ein Doppelcarport dabei.
Wenn Du im Bad die Wände raumhoch haben möchtest, dann wirst Du wohl auch einen entsprechenden Aufpreis zahlen müssen.
Usw.

Und wenn Du das Angebot nicht fair hältst, dann geh zu nem anderen. Der GU wird seine Auftragsbücher voll haben, ob mit Dir oder einem anderen. Sorry... das Grundstück ist gebunden... dann such weiter. Da bist Du wohl in der falschen Verhandlungsebene mit Deinen Forderungen.

Wer hat denn da seine Handschrift hinterlassen? Du? Da sind ja schon witzige Kommentare bei 😉
Als ob der GU etwas dazu kann, dass Dehnungsfugen reißen, weil der Estrich sich setzt. Alternative wäre, dass Ihr das Haus ein Jahr trocknen lässt.
Oder die Luftwechselrate: die ist abhängig und gekoppelt mit Energieeinsparverordnung- oder Kfw55-Haus.

Die Kfw55 und die Photovoltaik sowie E.P. sind noch nicht dazugerechnet.

Wie auch immer: friss die Preise oder such weiter. Wenn man Dir auf 3-4 tsd entgegenkommt, ist das gut.
Interessant wird das ja erst, wenn das Bodengutachten vorliegt. Das ist laut Angebot Dir überlassen, der GU wird sich ohne Gutachten immer rausreden können. Steht schwarz auf weiß.

Übrigens ist Misstrauen ein ganz schlechter Verhandlungspartner!
grundstückgrunderwerbsteuerkfw55