ᐅ Altbausanierung, Fußbodenheizung, Strom, Wasser, mögliche Fallstricke etc
Erstellt am: 12.02.21 10:38
G
Gille D
Hallo zusammen,
nach jahrelangem Mitlesen ist es endlich soweit, ich werde renovieren.
Es geht um ein Zweifamilienhaus im Ostallgäu (Bayern) mit einigem Renovierungsstau, ausserdem wohnen in der unteren Etage noch die Eltern bzw, ziehen dahin um.
Baujahr ist Anfang der 60er und über die Jahre immer wieder umgebaut und renoviert worden, trotzdem muss ich wohl sehr viel neu machen, zum einen weil es nötig ist, zum anderen weil ich es eben so möchte .
Wasser , Strom, Heizung, Fussböden, so einige Fenster und diverses anderes.
Einen Termin mit einem Heizungs und Sanitärfachmann habe ich bereits , ebenso was die Elektrik angeht.
Tja, da ich gern vorbereitet bin wollte ich hier ein paar Fragen stellen:
Anfangen würde ich im Obergeschoss. Ich wollte sämtliche Kabel und Rohre usw erneuern und auf Fußbodenheizung umstellen.
Die Einschränkungen für das Erdgeschoss wären dann auf Durchbrüche für neue Rohre und Leitungen beschränkt, hoffe ich zumindest. Ist das machbar?
Die Kiesschüttung im Fehlboden würde ich gern durch eine gebundene Schüttung ersetzen und dann ein ebener Bodenaufbau mit einer Fußbodenheizung, aktuell sind noch alte Heizkörper drin, geheizt wird mit Öl, Holzscheit und Solar, kann der Heizungsfachmann das bewerkstelligen, oder sollte ich lieber weiterhin auf Heizkörper setzen? Außerdem würde ich dann gerne gleich Rohre für eine zukünftige Kontrollierte-Wohnraumlüftung im EG verlegen.
Auch für Anregungen auf was ich besonders achten muss, was ich vermeiden muss und was evtl sinnvolle zusätzliche Investitionen und Alternativen angeht bin ich dankbar.
Mir ist bewusst dass im Laufe der Planung und Vorbereitung noch viele Fragen aufkommen und ich hoffe ich darf sie hier stellen.
Vielen Dank.
nach jahrelangem Mitlesen ist es endlich soweit, ich werde renovieren.
Es geht um ein Zweifamilienhaus im Ostallgäu (Bayern) mit einigem Renovierungsstau, ausserdem wohnen in der unteren Etage noch die Eltern bzw, ziehen dahin um.
Baujahr ist Anfang der 60er und über die Jahre immer wieder umgebaut und renoviert worden, trotzdem muss ich wohl sehr viel neu machen, zum einen weil es nötig ist, zum anderen weil ich es eben so möchte .
Wasser , Strom, Heizung, Fussböden, so einige Fenster und diverses anderes.
Einen Termin mit einem Heizungs und Sanitärfachmann habe ich bereits , ebenso was die Elektrik angeht.
Tja, da ich gern vorbereitet bin wollte ich hier ein paar Fragen stellen:
Anfangen würde ich im Obergeschoss. Ich wollte sämtliche Kabel und Rohre usw erneuern und auf Fußbodenheizung umstellen.
Die Einschränkungen für das Erdgeschoss wären dann auf Durchbrüche für neue Rohre und Leitungen beschränkt, hoffe ich zumindest. Ist das machbar?
Die Kiesschüttung im Fehlboden würde ich gern durch eine gebundene Schüttung ersetzen und dann ein ebener Bodenaufbau mit einer Fußbodenheizung, aktuell sind noch alte Heizkörper drin, geheizt wird mit Öl, Holzscheit und Solar, kann der Heizungsfachmann das bewerkstelligen, oder sollte ich lieber weiterhin auf Heizkörper setzen? Außerdem würde ich dann gerne gleich Rohre für eine zukünftige Kontrollierte-Wohnraumlüftung im EG verlegen.
Auch für Anregungen auf was ich besonders achten muss, was ich vermeiden muss und was evtl sinnvolle zusätzliche Investitionen und Alternativen angeht bin ich dankbar.
Mir ist bewusst dass im Laufe der Planung und Vorbereitung noch viele Fragen aufkommen und ich hoffe ich darf sie hier stellen.
Vielen Dank.
Gille D schrieb:
Wir sind gerade dabei das Haus zu vermessenWenn das Haus aus den NEUNZEHNsechzigern ist, gab es dazwischen keinen Krieg und sollten die Akten noch auffindbar sein. Das ist ja noch längst nicht napoleonisch historisch.Gille D schrieb:
und die Reihenfolge wird eben auch von der älteren Fraktion mitbeeinflusst... Altersstarrsinn eben.Hoffen die Senioren auf die Gnade des Sensenmannes, der Streß des zweiten Bauabschnittes werde sie gar nicht mehr ereilen ?https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Fallstricke durch Fußbodenheizung:
Höherer Bodenaufbau durch Fußbodenheizung erfordert an der Treppe möglicherweise extra Stufe, Rampe, Absatz oder ähnliches. Kommt der Boden zuweit hoch verlieren die Innentüren die Standardmaße und werden extra teuer. Also Türhöhe beachten.
Was für ein System soll genutzt werden? Estrich raus, Fußbodenheizung und neuer estrich rein macht ordentlich Dreck.
Wie wird denn unten geheizt? Mischbetrieb Fußbodenheizung und Heizkörper ist sehr ungünstig.
Neue Leitungen, neue Bäder etc. ist auch alles sehr aufwändig.
Lese ich das richtig heraus, dass die untere Etage währendessen bewohnt bleiben sollen? Wenn ja wird das kein Spaß für Wochen und Monate...
Höherer Bodenaufbau durch Fußbodenheizung erfordert an der Treppe möglicherweise extra Stufe, Rampe, Absatz oder ähnliches. Kommt der Boden zuweit hoch verlieren die Innentüren die Standardmaße und werden extra teuer. Also Türhöhe beachten.
Was für ein System soll genutzt werden? Estrich raus, Fußbodenheizung und neuer estrich rein macht ordentlich Dreck.
Wie wird denn unten geheizt? Mischbetrieb Fußbodenheizung und Heizkörper ist sehr ungünstig.
Neue Leitungen, neue Bäder etc. ist auch alles sehr aufwändig.
Lese ich das richtig heraus, dass die untere Etage währendessen bewohnt bleiben sollen? Wenn ja wird das kein Spaß für Wochen und Monate...
Tassimat schrieb:
Lese ich das richtig heraus, dass die untere Etage währendessen bewohnt bleiben sollen?Ich las es so, als wohnten beide Genarationen noch woanders, aber die Senioren wollten nach dem Tapezieren gleich die Tür abschließen und ihren Frieden haben, solchen Firlefanz wie moderne Heizung und neue Lichtschalter sollen die jungen Leute doch bitte nur für sich machen.https://www.instagram.com/11antgmxde/
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Ich verstehe es tatsächlich so, dass die Eltern aktuell oben wohnen und dann nach unten ziehen, damit oben saniert werden kann.
Wie auch immer... sobald das Haus bewohnt bleibt empfehle ich unbedingt einen Architekten zu beauftragen, damit alle Maßnahmen ordentlich und vor allem zeitlich sauber durchgetaktet sind. Nur so wird die Baustelle schnell fertig und die Eingriffe im EG minimiert.
Sollte das EG aber auch noch gemacht werden, dann besser alles gleichzeitig und mal ein paar Monate ein Ferienhaus mieten. Das bekommt man in Zeiten von Corona recht günstig.
Wie auch immer... sobald das Haus bewohnt bleibt empfehle ich unbedingt einen Architekten zu beauftragen, damit alle Maßnahmen ordentlich und vor allem zeitlich sauber durchgetaktet sind. Nur so wird die Baustelle schnell fertig und die Eingriffe im EG minimiert.
Sollte das EG aber auch noch gemacht werden, dann besser alles gleichzeitig und mal ein paar Monate ein Ferienhaus mieten. Das bekommt man in Zeiten von Corona recht günstig.
Da ja scheinbar die familiäre Situation so unglaublich wichtig ist: Ja, ich wollte zuerst (das Grundstück wäre gross genug) neu bauen und dann den Altbau komplett entkernen und ganzheitlich sanieren. Aber aus logistischen , finanziellen und diversen anderen Gründen habe ich mich nach langer und gründlicher Überlegung dagegen entschieden.
Ich denke, so richtig klarer wird es hier erst, wenn Du die Pläne und Bilder in die Diskussion einführst. Verfolgst Du eigentlich den Thread von @LordNibbler: https://www.hausbau-forum.de/threads/sanierung-bestandsimmobilie-unser-weg-zum-haus.31363/ ?
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