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ᐅ Ärger mit Bauleiter - Baustrom/Wasser

Erstellt am: 04.06.19 19:11
B
Bauherrin0304
B
Bauherrin0304
04.06.19 19:11
Hallo,

wir stecken gerade mitten im Rohbau und sind am Verzweifeln mit unserem Bauleiter.

Gemäß Bauleistungsbeschreibung sind wir dafür zuständig, Baustrom und Wasser zur Verfügung zu stellen. Nun wurden bei uns KG Leerrohre verbaut in der Bodenplatte und die Stadtwerke meinten, das wäre seit 2017 nicht mehr zulässig. Wir benötigen entweder eine Einsparteneinführung oder müssen einen EWE-Schacht setzen lassen.

Unser Bauleiter wälzte das auf uns ab. Meinte wir hätten uns erkundigen müssen. Doch man kann ja wohl davon ausgehen, dass das, was in der Bauleistungsbeschreibung steht, auch den aktuellen Vorschriften gerecht wird oder?

Er schlug dann vor, eine Kernbohrung durchzuführen und eine EinspartenEinführung zu setzen. Die Bohrung erfolgte leicht schräg durch die Bodenplatte, um die nicht zu untergraben. Heute war wieder eine Dame der Stadtwerke vor Ort und meinte, das funktioniere so nicht. Die Bohrung sei zu klein. Da passe die Einsparte nicht hinein. Wir sollen das Loch schließen und einen EWE-Schacht von deren Firma einbauen lassen.

Nun ist unser Bauleiter nicht erreichbar. Hat das Handy aus. Und nun?

Bereits beim Baustrom hat er versäumt den Kontakt zum Elektriker herzustellen, welcher uns beim Antrag der Baustroms helfen sollte. Dies verzögert sich auch immer weiter. Momentan wird mit Notstrom gearbeitet.

Die Deckenplatte verzögert sich um 4 Wochen wegen Lieferengpässen. Alles schiebt sich hinaus. Wir sind papp satt. Was können wir tun? Mein Mann ist kurz davor den Vertrag zu kündigen und alles selbst zu managen. Der Bauleiter ist eine Null.
B
Bookstar
04.06.19 19:28
Macht das unbedingt. Bei uns war es das gleiche, nachdem die Niete rausgeschmissen hatten lief alles wie am Schnürchen. Mehr Aufwand ist es, aber wesentlich weniger Stress und Ärger als mit Bauleiter!

Do it yourself plus Gutachter.
G
guckuck2
04.06.19 19:33
Mal ganz langsam mit den jungen Pferden!
Es wird von Bauleistungsbeschreibung gesprochen. Ich nehme an, es ist ein GU/GÜ mit dessen Bauleiter am Werk.
Den kann man weder so einfach weg jagen noch den Vertrag kündigen!
Zumindest dann nicht, wenn man kein Goldesel ist, denn das wird _richtig_ teuer.

Mängel meldet ihr ordnungsgemäß an.
Eskalationen über den Bauleiter hinaus sind sicherlich auch möglich.
Aber davon ab, besinnt euch auf euren Vertrag! Bloß nicht ordentlich kündigen, wenn dann nur mit anwaltlicher Hilfe außerordentlich!

Ich bin auch der Ansicht, noch ist nicht viel schlimmes passiert. Willkommen im Bauboom. Die Einzel/Mehrsparte kann man nachrüsten und an Terminverschiebungen darf man sich heutzutage gewöhnen, egal in welchem Baumodus.
T
Tassimat
04.06.19 20:45
Bauherrin0304 schrieb:

Unser Bauleiter wälzte das auf uns ab. Meinte wir hätten uns erkundigen müssen. Doch man kann ja wohl davon ausgehen, dass das, was in der Bauleistungsbeschreibung steht, auch den aktuellen Vorschriften gerecht wird oder?

Ok, ich verstehe die Situation ist bei euch sehr angespannt und ja, es wird so weitergehen. Bauen ist stressig. 4 Wochen Verzug ist aber noch echt wenig. Das kann noch massiv mehr werden.

Aber wie sind denn nun die Fakten:
Was steht konkret in der Bauleistungsbeschreibung?
Aus welcher Region stammt denn das Bauunternehmen, und wie lokal ist welche Vorschrift genau? Ist es was lokales vom Versorger, was der überregionale Bauleiter einfach nicht wissen kann?

Materialengpässe kann man ihm auch nicht unbedingt anlasten.

Ich weiß ihr ärgert euch über den Bauleiter, aber vielleicht hilft es ihn mehr zu unterstützen. Der ist wahrscheinlich für x Bauten gleichzeitig zuständig. Wir hatten es die Tage in einem anderen Thread schon, der Bauleiter arbeitet für den GU/GÜ, nicht für euch! Fangt nicht an gegen ihn zu arbeiten.
Y
ypg
04.06.19 21:10
Bauherrin0304 schrieb:

Die Deckenplatte verzögert sich um 4 Wochen wegen Lieferengpässen. Alles schiebt sich hinaus.

Das ist nichts außergewöhnliches.
Das mit dem Durchgang und Strom ist tatsächlich ärgerlich - anscheinend arbeitet er nicht mit und für Euch. Das geht anders, aber es gibt eben auch schwarze Schafe.
Bauherrin0304 schrieb:

Mein Mann ist kurz davor den Vertrag zu kündigen und alles selbst zu managen. Der Bauleiter ist eine Null.

Nicht machen. Das kostet. Aber nehmt Euch einen Sachverständigen und mahnt ggf nach den Regeln des Gesetzes an.

Tipp: das Forum nicht nur zum Dampflassen gebrauchen, sondern vorher informieren, also belesen. Nicht erst hinterher.
B
Bookstar
04.06.19 21:38
Interessant wo ihr her wisst, dass er nicht mit Einzelvergabe baut? Schlaut mich auf..
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