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ᐅ Abstriche in der Objektlage und erste Fragen


Erstellt am: 08.12.2016 10:24

Curly 08.12.2016 14:07
Hallo,
ich bin in einer Großstadt aufgewachsen, allerdings habe ich mich dort nie wohlgefühlt. Hier bei uns muss man schon ziemlich weit entfernt von Frankfurt bauen, sollte es halbwegs bezahlbar sein (also unter 500 Euro pro qm). Für mich sind 10-20 km keine große Strecke, das kann man ja mit dem Rad fahren. Meine Kinder wollte ich schon gar nicht in einer Großstadt aufwachsen sehen. Warum wollt ihr nur 15 Jahre abbezahlen? Miete würdet ihr bis zum Lebensende zahlen.

LG
Sabine

Winniefred 08.12.2016 14:45
Schonmal danke für eure Anregungen!

Das Grundstück ist nicht 10km entfernt, sondern 17km. Aber nochmal 10km weiter draußen als wir derzeit eh schon wohnen. Zwischen der Kleinstadt und der Großstadt gibts schon jetzt keineLücke mehr, die gehen nahtlos ineinander über. Die Kleinstadt ist ja auch mit der Straßenbahn an die Großstadt angebunden, aber da fährt man gut und gerne an die 45min. Aber ja, die Großstadt wächst. Überall wird Acker zu Bauland, jede Lücke wird geschlossen.

15 Jahre, weil wir das einfach irgendwann mal "weg" haben wollen. Mehr als 20 würde ich nie und nimmer planen, mein Mann auch nicht. Das Risiko ist einfach zu groß, dass da mal was passiert und gegen alles kann man sich nicht absichern. Als Mieter kann man in der größten Not in eine günstige 3-Raum-Sozialwohnung ziehen, bis man wieder wirtschaftlich stabilisiert ist. Als Häuslebauer geht man einfach ganz andere Verpflichtungen ein. Wenn meine Kinder dann Auslandsjahre machen wollen oder sonstwo studieren oder was weiß ich, dann will ich nicht dastehen müssen und rechnen, ob ich mir das leisten kann, weil ich ja noch weitere 15 jahre 1200 plus Nebenkosten bezahlen muss. Auch wir selbst wollen es uns gut gehen lassen und nicht den ganzen Verdienst in ein Haus stecken. Wir haben 7 jahre studiert und hatten vorher eher schlecht bezahlte Berufe, sodass wir eben wissen wie es mit wenig Geld ist und das wollen wir einfach nicht wieder haben. Deswegen planen wir lieber so als zu knapp.

Wir haben ja in dieser Kleinstadt schonmal gewohnt. Es ist nicht schlecht dort, nein. Aber ist "nicht schlecht" das Attribut, das auf die Lage des eigenen Hauses passen sollte? Da sind wir uns sehr unsicher. Natürlich liegen die Vorteile klar auf der Hand. Wirtschaftlich wie auch für die Kinder wäre die Kleinstadt besser. Mein Mann ist dort glücklich aufgewachsen und eine so tolle und kurze Finanzierung würden wir ohne dieses Grundstück auch anderweitig nie hinbekommen. Außerdem ist uns auch bewusst, dass das Ganze "jammern auf hohem Niveau" ist. Andere fragen sich sicher wo unser Problem liegt und wären froh eine solche Chance zu haben. Für andere wäre es wohl sowieso eine Traumlage. Für uns als Stadtpflanzen ist es das aber nicht. Je weiter draußen auf dem Land, desto weniger könnten wir uns das für langer Dauer vorstellen. Landurlaub machen wir sehr gerne, aber immer auf dem Land zu wohnen käme uns nicht in den Sinn.

Develloper: Nein das auf keinen Fall. Die Schwiegereltern würden es dann ganz sicher lieber selbst verkaufen. Schenken würden sie es uns, wenn wir es dann auch selbst nutzen. Ansonsten könnten sie das Geld für ihren Ruhestand selbst gut gebrauchen.

Mike29 08.12.2016 14:47
Also wir sind auch weiter weggezogen von der Stadt und leichte Abstriche in der LAge gemacht. Die Frage ist aber eher, um was für Abstriche es sich dabei handelt. Wenn Abstriche machen bedeuten würde, man wohnt an einer Schnellstrasse oder im Nirgendwo, Freundeskreis zu weit weg oder sowas in der Richtung, ist es etwas anderes als wenn es bedeutet, dass man woanders einkaufen muss, ein paar km mehr Arbeitsweg hat.
Im ersteren Fall würde ich diese Abstriche nicht machen, aber im zweiten/unserem Falle haben wir es gemacht. Arbeitsweg meiner Frau ist etwa identisch von den km, nur andere Strecke und meiner ist etwas länger (ca. 10km). Einkaufen geht im Ort (noch) nicht, ist aber geplant, können wir in den Nachbarortschaften/ in den Arbeitsorten. Dafür haben wir eine ruhigere Lage (gut für Kind und Gassigehen mit dem Hund), Nachbarn die man kennt (ist oft in den "besseren Lagen" nicht so, da teilweise anonym), Grundstücksgrößen wo man nicht das Gefühl hat, mit dem Nachbarn eine Terrasse zu teilen (ist in meiner Gegend oft so: Hauptsache Stadt, aber aufs Grundstück passen nur noch die Carports und ne Terrasse) und noch ganz nebenbei den qm-Preis um mehr als die Hälfte reduziert.

neumi1904 08.12.2016 14:58
Winniefred schrieb:
Es ist nicht schlecht dort, nein. Aber ist "nicht schlecht" das Attribut, das auf die Lage des eigenen Hauses passen sollte? Da sind wir uns sehr unsicher. Natürlich liegen die Vorteile klar auf der Hand. Wirtschaftlich wie auch für die Kinder wäre die Kleinstadt besser. Mein Mann ist dort glücklich aufgewachsen und eine so tolle und kurze Finanzierung würden wir ohne dieses Grundstück auch anderweitig nie hinbekommen.
Ich glaube, der Punkt mit den Kindern sollte etwas an Gewichtung gewinnen. Klar, die Kinder ziehen irgendwann aus und ihr wohnt dann vermutlich weiterhin in dem Haus. Die Jahre, die bis dahin ins Land gehen werden, werden euch eure Kinder wohl ihr Leben lang danken. Wenn es euch dann nach einiger kinderlosen Zeit dort in der Kleinstadt "nervt", könnt ihr immer noch wegziehen, das Haus verkaufen/vermieten und zurück in die Stadt. Ist bei uns in der Planung bspw. ebenfalls berücksichtigt. Wir spielen sogar mit dem Gedanken später nochmal ins Ausland zu gehen...
Winniefred schrieb:
Außerdem ist uns auch bewusst, dass das Ganze "jammern auf hohem Niveau" ist. Andere fragen sich sicher wo unser Problem liegt und wären froh eine solche Chance zu haben.
Nö, ist es überhaupt nicht finde ich. Ihr setzt euch mit einer völlig normalen Fragestellung auseinander. Was andere dazu denken oder wie es anderen dabei ergehen könnte, sollte keine Rolle spielen. Auch wenn die Gedanken natürlich sind.
Winniefred schrieb:
Für andere wäre es wohl sowieso eine Traumlage. Für uns als Stadtpflanzen ist es das aber nicht. Je weiter draußen auf dem Land, desto weniger könnten wir uns das für langer Dauer vorstellen. Landurlaub machen wir sehr gerne, aber immer auf dem Land zu wohnen käme uns nicht in den Sinn.
Es ist doch wie immer im Leben: Man muss bereit sein Kompromisse schließen zu können. Ist man das nicht, ist es auch nicht das Richtige.
Am Ende des Tages werdet ihr wohl einen Kompromiss eingehen müssen:
- Kein Haus
- Haus mit nicht gewünschter Finanzierung in gewünschter Lage
- Haus mit gewünschter Finanzierung in nicht gewünschter Lage

Die Entscheidung müsst am Ende schlichtweg ihr treffen.
Ich kann dir nur sagen: Wir haben uns ganz bewusst für einen Hausbau auf dem Land entschieden, da meine Schwiegereltern dort leben und wir Nachwuchs erwarten. Das Setting ist für uns perfekt. Ich selbst habe viel Zeit bei meinen Großeltern verbracht und es weiß Gott nicht geschadet. 😉

Curly 08.12.2016 15:04
man kann sein Haus in Notfällen genauso verkaufen und in eine Wohnung umziehen, wie man auch als Mieter umziehen kann. Als Hausbesitzer bekommt man dabei sogar noch Geld heraus, als Mieter hat man nichts. Als Mieter hat man eine Verpflichtung zur Mietzahlung bis ans Lebensende, als Abzahler eines Hauses ist man irgendwann mal fertig. Meistens steigt das Einkommen auch im Laufe der Jahre und die Rate wird verhältnismäßig immer günstiger.

LG
Sabine

Bieber0815 08.12.2016 15:25
Winniefred schrieb:
Straßenbahn/Bus/S-Bahn vorhanden und auch sonst jede Infrastruktur von Ärzten bis Schulen usw. Es ist aber eben 17km von unserer Großstadt entfernt.
Was fehlt euch denn? Ein Opernhaus? Wenn ihr etwas älter seid und ein Haus bewirtschaften müsst ... ;-). Grundsätzlich ist die Lage sehr wichtig, ich würde möglichst keine Abstriche machen. Aber bei euch scheint es ja eigentlich zu passen. Magst Du Ortsnamen nennen?
Curly schrieb:
man kann sein Haus in Notfällen genauso verkaufen und in eine Wohnung umziehen, wie man auch als Mieter umziehen kann. Als Hausbesitzer bekommt man dabei sogar noch Geld heraus, als Mieter hat man nichts.
Da schwingt die Annahme mit, der Wert von Immobilien würde stetig wachsen. Dem ist nicht so, nicht zwingend. Und die ganzen Nebenkosten, die wir heute so bezahlen, bekommt man beim Verkauf nicht raus und muss sie zudem erneut zahlen, wenn man neu kaufen möchte. Als Mieter hat man das nicht in der Form.
mietergrundstückfinanzierungnebenkostenterrasse