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ᐅ Abriss und Neubau oder Renovierung?


Erstellt am: 14.12.2021 09:26

Heiko_W 14.12.2021 09:26
Hi,
ich bin neu hier und habe das Forum erst vor kurzem entdeckt. Prima Beiträge!

Zu meinem Problem:

Wir haben vor 2 Jahren ein Grundstück kaufen können und jetzt mit unserem Traumhaus (incl. Einliegerwohnung) bebaut.
Im Süden unseres Grundstücks grenzt ein langes (21m breites) Grundstück mit 1580m² und einem alten Haus von 1952, das an der südlichsten Position des Grundstücks steht, also zwischen unserem Grundstück und dem alten Haus ca. 50m Platz, perfekt.
Das Grundstück mit Bestandshaus konnten wir jetzt ebenfalls kaufen, da der Besitzer verstorben ist. Ansatz war: Im Süden soll uns keiner einen Klotz vor die Nase setzten. Das Grundstück könnte auch mit etwas Fantasie in 3 Grundstücke geteilt werden und dort hätten wir dann einen direkten Nachbarn statt freier Sicht gehabt. Also: Glück gehabt, Grundstück gekauft.

Doch was kommt jetzt?

Das Haus ist in den letzten 70 Jahren so gut wie nicht renoviert worden, klar, 2-fach-verglaste Fenster (Holz, ca 40 Jahre alt) und eine Gasheizung (>30 Jahre) und das Bad (zu dem man durch die Küche muss - reden wir nicht drüber...).

Unsere Ansätze:

1. Vermieten im aktuellen Zustand:
Pro: Kredit könnte 1:1 bedient werden
Contra: Reserven für Reparaturen können nicht angespart werden

2. Vermieten und vorher renovieren:
Pro: Kredit könnte nicht 1:1 bedient werden
Contra: niedrige Miete für die Kreditbelastung, daher kein Zuwachs

3. Grundstück teilen und ca 1/3 mit dem alten Haus wieder verkaufen
Pro: keine Belastung mehr
Contra: weg ist weg

4. Mehrfamilienhaus bauen (Angebote liegen vor)
Pro: Wert wird geschaffen
Contra: wir sind zu alt (um die 50), um die Erträge ernten zu können

5. Haus abreißen und Grundstück ruhen lassen
Pro: keine Arbeit außer Gartenpflege
Contra: Niedrige Zinsen für einen Neubau/Umbau nicht genutzt

Vielleicht habe ich eine Möglichkeit übersehen oder ihr schreibt mir mal eure Meinung zu den aufgeführten Punkten?

Danke und viele Grüße,
Heiko

haydee 14.12.2021 09:50
3 und 4 entspricht doch eigentlich dem Gegenteil von dem was ihr wollt. Ihr wollt im Garten eure Ruhe und keine Nachbarn.
Bei 4 baut ihr selber einen Klotz
bei 3 habt ihr es nicht mehr in der Hand.

Zu 1 und 2 wollt ihr wirklich in die Vermietung?

Ich fände 5 optimal, wenn es finanziell machbar ist. Es geht ja primär um euren Wohnkomfort.

Myrna_Loy 14.12.2021 09:57
Je nach Region und Standort des Gebäudes muss man innerhalb einer gewissen Zeit nach Abriss neu bauen oder man verwirkt das Baurecht bzw. muss sich einem neuen Bebauungsplan anpassen. Stichwort Bauzwang. Ich würde mich bei einem Fachanwalt beraten lassen, welche Folgen ein Leerstand bzw. ein Abriss haben könnte.

Heiko_W 14.12.2021 10:14
haydee schrieb:

3 und 4 entspricht doch eigentlich dem Gegenteil von dem was ihr wollt. Ihr wollt im Garten eure Ruhe und keine Nachbarn.
Bei 4 baut ihr selber einen Klotz
bei 3 habt ihr es nicht mehr in der Hand.

Zu 1 und 2 wollt ihr wirklich in die Vermietung?

Ich fände 5 optimal, wenn es finanziell machbar ist. Es geht ja primär um euren Wohnkomfort.

Optimal wäre die Vermietung, wenn uns das Objekt im Alter eine Möglichkeit gibt, uns zu verkleinern, jetzt wohnen wir auf 190m², davon 3 Kinderzimmer, das jüngste Kind ist schon 14... Also ja, Vermietung schon, aber nicht um jeden Preis, muss sich eigentlich selbst tragen, was aber bei den aktuellen Baupreisen schwer bis unmöglich schein...

zu 5: Da hast du natürlich Recht, aber leider haben wir dann die monatliche Belastung und anschließend über 2500m² Garten - vielleicht etwas übertrieben 🙂

Heiko_W 14.12.2021 10:15
Myrna_Loy schrieb:

Je nach Region und Standort des Gebäudes muss man innerhalb einer gewissen Zeit nach Abriss neu bauen oder man verwirkt das Baurecht bzw. muss sich einem neuen Bebauungsplan anpassen. Stichwort Bauzwang. Ich würde mich bei einem Fachanwalt beraten lassen, welche Folgen ein Leerstand bzw. ein Abriss haben könnte.

Guter Einwand, das werde ich prüfen! Einen Bebauungsplan gibt es meines Wissens nach nicht, ist ja alles Altbestand.

Nida35a 14.12.2021 10:30
Vielleicht das Grundstück Dritteln,
das Drittel an eurem Zaun behalten und die anderen beiden verkaufen.
Ihr habt damit Abstand erkauft, und ein Enkelgrundstück,
und macht 2 andere Familien glücklich.
Gehe mal davon aus, dass mindestens einer von euch 96 Jahre alt wird, da möchtest du keine Erträge ernten, sondern gesund und sorgenfrei das Leben genießen.
Und die Zahl auf dem Papier bei einer Bank ist dir egal, solange die Tendenz positiv ist.
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