ᐅ 80er Jahre Wandaufbau energetisch verbessern
Erstellt am: 04.05.26 21:55
S
SchroediHallo Forum,
wir beziehen gerade ein Split-Level-Haus aus 1981 und möchten es im Zuge direkt energetisch optimieren. Bei meiner Frage hier geht es um die Giebelwände des Hauses welche folgendermaßen aufgebaut sind:

Holzfachwerk. Die Fenster sind direkt im Fachwerk verschraubt. Der Aufbau des Gefachs von außen nach innen:
6mm Eternit Faserzementplatte > 80mm Mineralwolle > 12,5mm Rigipsplatte
Laut Ubakus hätte die Wand aktuell diesen Stand:

Im Zuge der Renovierung und teils Sanierung würde sich die Möglichkeit ergeben die Gefache mit relativ wenig Aufwand energetisch zu verbessern. Ich würde die innere Rigipsplatte entfernen, die 80mm Mineralwolle gegen 160mm WLG032 Wolle ersetzen und nach innen entsprechend auskoffern und wieder mit Rigips verschließen. Hier ergeben sich jetzt zwei Fragen:
Das Holzfachwerk hat aktuell die Dicke der Wand. Ich vermute die aktuelle Rigips-Schicht ist direkt auf dem Fachwerk verschraubt. Wenn ich auskoffere entsteht ja zwischen dem Fachwerk und der Innewand ein Abstand. Diesen müsste ich statt mit WLG032 mit sowas wie 022 abdämmen um eine Kältebrücke zu vermeiden korrekt?
Die zweite Frage bezieht sich auf den Plan allgemein. Was ich natürlich vermeiden möchte ist, mir Feuchtigkeit in die Wand zu holen. Die Eternitplatten sind relativ Diffusionsdicht. Hinterlüftet wird da auch nichts. Vielleicht macht es auch Sinn die 80mm Mineralwolle aus den 80ern durch 80mm statt 160mm WLG032 zu ersetzen?
Vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Vorschläge.
Danke vorab.
wir beziehen gerade ein Split-Level-Haus aus 1981 und möchten es im Zuge direkt energetisch optimieren. Bei meiner Frage hier geht es um die Giebelwände des Hauses welche folgendermaßen aufgebaut sind:
Holzfachwerk. Die Fenster sind direkt im Fachwerk verschraubt. Der Aufbau des Gefachs von außen nach innen:
6mm Eternit Faserzementplatte > 80mm Mineralwolle > 12,5mm Rigipsplatte
Laut Ubakus hätte die Wand aktuell diesen Stand:
Im Zuge der Renovierung und teils Sanierung würde sich die Möglichkeit ergeben die Gefache mit relativ wenig Aufwand energetisch zu verbessern. Ich würde die innere Rigipsplatte entfernen, die 80mm Mineralwolle gegen 160mm WLG032 Wolle ersetzen und nach innen entsprechend auskoffern und wieder mit Rigips verschließen. Hier ergeben sich jetzt zwei Fragen:
Das Holzfachwerk hat aktuell die Dicke der Wand. Ich vermute die aktuelle Rigips-Schicht ist direkt auf dem Fachwerk verschraubt. Wenn ich auskoffere entsteht ja zwischen dem Fachwerk und der Innewand ein Abstand. Diesen müsste ich statt mit WLG032 mit sowas wie 022 abdämmen um eine Kältebrücke zu vermeiden korrekt?
Die zweite Frage bezieht sich auf den Plan allgemein. Was ich natürlich vermeiden möchte ist, mir Feuchtigkeit in die Wand zu holen. Die Eternitplatten sind relativ Diffusionsdicht. Hinterlüftet wird da auch nichts. Vielleicht macht es auch Sinn die 80mm Mineralwolle aus den 80ern durch 80mm statt 160mm WLG032 zu ersetzen?
Vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Vorschläge.
Danke vorab.
Moin,
wie wäre es wenn du die Rigipsplatten einfach gegen Holzfaserplatten ersetzt? 80 mm Putzträgerplatte Holzfaser Nut und Feder. Hat aber leider nur WLG 041 (zumindest das Produkt, welches ich gesehen hab. Ich selbst verarbeite das gerade in der 40 mm Variante und bin ziemlich begeistert. Ich weiß nicht wie das mit Dampfbremse im Fachwerk aussieht. Vielleicht weiß da jemand anderes mehr.
wie wäre es wenn du die Rigipsplatten einfach gegen Holzfaserplatten ersetzt? 80 mm Putzträgerplatte Holzfaser Nut und Feder. Hat aber leider nur WLG 041 (zumindest das Produkt, welches ich gesehen hab. Ich selbst verarbeite das gerade in der 40 mm Variante und bin ziemlich begeistert. Ich weiß nicht wie das mit Dampfbremse im Fachwerk aussieht. Vielleicht weiß da jemand anderes mehr.
@Cronos86
Du meinst also die Rigipsplatte entfernen, die 80mm Mineralwolle durch neue 80mm WLG 032 ersetzen und dann mit bspw. 80mm Holzfaser aufbauen?
@Grundaus
In den Eternitplatten ist wahrscheinlich Asbest. Diese würden wir aber nicht anrühren. Die Mineralwolle käme neu.
Wenn ich eine Dampfbremse einbaue geht doch die kapillaraktive Eigenschaft der Holzfaserplatten verloren, oder? Da auch Wandanschlüsse etc. existieren bezweifle ich, dass wir das dicht bekommen. Von dem was ich bisher so gelesen habe scheint es besser zu sein, wenn die Feuchtigkeit nach innen hin austrocknen kann.
Die Fenster werden alle durch Kunststoff mit 3-fach Verglasung erneuert.
Du meinst also die Rigipsplatte entfernen, die 80mm Mineralwolle durch neue 80mm WLG 032 ersetzen und dann mit bspw. 80mm Holzfaser aufbauen?
@Grundaus
In den Eternitplatten ist wahrscheinlich Asbest. Diese würden wir aber nicht anrühren. Die Mineralwolle käme neu.
Wenn ich eine Dampfbremse einbaue geht doch die kapillaraktive Eigenschaft der Holzfaserplatten verloren, oder? Da auch Wandanschlüsse etc. existieren bezweifle ich, dass wir das dicht bekommen. Von dem was ich bisher so gelesen habe scheint es besser zu sein, wenn die Feuchtigkeit nach innen hin austrocknen kann.
Die Fenster werden alle durch Kunststoff mit 3-fach Verglasung erneuert.