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ᐅ Bezahlung der Entwässerungspläne


Erstellt am: 22.10.12 15:48

B
Bauinteressent1
22.10.12 15:48
Wir haben ein Grundstück gekauft, die Bedingung für den Kauf war, die Eingabeplanung über die Schwesterfirma des Maklers vorzunehmen. Den entsprechenden Vertrag mussten wir noch vor dem Notartermin unterschreiben. Nach dem Vertrag hat dieses Unternehmen die "Erstellung einer Eingabeplanung und der erforderlichen Planungsarbeiten durch Architekten zur Einholung einer Baugenehmigung und Übernahme der damit verbunden Kosten und einschließlich Genehmigungsgebühren und die Erstellung des baurechtlich notwendigen Entwässerungsplanes und Übernahme der damit verbundenen Kosten und Gebühren" zu übernehmen.
Zum Inhalt des Entwässerungsplanes wurde uns von der in der Planungsfirma beschäftigten Architektin nichts weiter erklärt. Uns wurde eine Vollmacht für das Ingenieurbüro vorgelegt, mit dem Ingenieur hatten wir nie Kontakt. Als dann die Pläne kamen war der Raum, den wir als Gästezimmer vorgesehen hatten, mit Leitungen zugepflastert, alle Leitungen liefen durchs Haus durch, der Raum quasi nicht mehr als Gästezimmer nutzbar. Eine Änderung der Räume im Keller wollen wir nicht vornehmen, da sonst Bad und Gästezimmer einfach zu weit voneinander entfernt sind. Was wir übersehen hatten, war, dass die Architektin irgendwann diesen Kellerraum in "Heizung/Hauswirtschaftsraum" umbenannt hatte. In der begleitenden Email schreibt sie, dass sie "die Pläne weiter ausgearbeitet hätte". Es wurde uns aber immer versichert, dass wir innen im Haus auch nach Baugenehmigung immer flexibel seien! Dass an dieser Änderung einmal der Entwässerungsplan hängt, hätten wir nie vermutet und wurde nie thematisiert.
Die Planungsfirma weigert sich, die Tektur zu bezahlen, die nun aufgrund dieser Änderung und der weiteren Tatsache, dass wir die Leitungen immer sofort aus dem Haus hinaus und ums Haus herum führen (auch wenns teurer ist), notwendig geworden ist. Sie hat uns "um guten Willen zu zeigen", die Hälfte des Rechnungsbetrages angeboten.
Haben wir Chancen, den gesamten Rechnungsbetrag zu bekommen, weil die Planungsfirma irgendwelche - nur nicht die von uns gewollten - Entwässerungspläne erstellt hat?
E
E.Curb
22.10.12 16:11
Moin,

bist Du Bauherr ? Dann musstest Du die Pläne doch unterschreiben.
B
Bauinteressent1
22.10.12 16:20
Ja, wir sind Bauherren. Die Planungsfirma hat uns aber eine Vollmacht für das Ingenieurbüro unterschreiben lassen, dieses hat die Pläne erstellt und direkt bei der Stadtentwässerung eingereicht.
E
E.Curb
22.10.12 16:37
Bauinteressent1 schrieb:
Ja, wir sind Bauherren. Die Planungsfirma hat uns aber eine Vollmacht für das Ingenieurbüro unterschreiben lassen, dieses hat die Pläne erstellt und direkt bei der Stadtentwässerung eingereicht.

reicht denen das ? Eine Vollmacht ? Auch beim Bauantrag ?
Gab es denn nie vernünftige Planungsgespräche ?
B
Bauinteressent1
22.10.12 16:58
Ja, das hat der Stadtentwässerung ausgereicht. Zum Grundriss des Hauses gab es natürlich Planungsgespräche (zumeist telefonisch oder per Email), bei vielen weitergehenden Fragen endeten wir dann immer an dem Satz "Das ist Sache der Werkplanung" (und die Herrschaften dieser Firma machten ja "nur" die Eingabeplanung).

Den Antrag auf Baugenehmigung haben wir selbst unterschrieben, daraufhin hat die Architektin nur gesagt, dass sie nun die Entwässerungspläne in Auftrag gibt - mit unserer Vollmacht. Auf Fragen unsererseits hat sie gefragt, ob wir denn irgendwann noch mal bauen wollen... (Aber das sind mündliche Aussagen, die wir - wenns hart auf hart kommt - nicht nachweisen können). Sie hat kurz darauf bei der Planungsfirma gekündigt und sich nicht von uns verabschiedet, mehrere Emails von uns blieben unbeantwortet. Die Entwässerungspläne haben wir dann irgendwann mit der Post zugesandt bekommen und ich musste mich nach Erhalt der Baugenehmigung (ohne Entwässerungspläne) erst mühsam durchfragen, dass die Entwässerungspläne in einer ganz anderen Behörde liegen und separat genehmigt werden.

Die Planungsfirma stellt sich dennoch auf den Standpunkt, dass "eine Tektur nicht zu ihren Leistungen gehört". Aber die Entwässerungspläne, die die Planungsfirma nach dem Vertrag zu erstellen hatte, können doch nicht irgendwelche sein, sondern müssen nach meinem Rechtsempfinden schon unseren Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Oder sehe ich das falsch?
E
E.Curb
22.10.12 17:30
Bauinteressent1 schrieb:
Aber die Entwässerungspläne, die die Planungsfirma nach dem Vertrag zu erstellen hatte, können doch nicht irgendwelche sein, sondern müssen nach meinem Rechtsempfinden schon unseren Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Oder sehe ich das falsch?

Die gesamte Planung sollte Deinen Vorstellungen entsprechen. Aber wenn Du den Bauantrag unterschrieben hast und für den Entwässerungsantrag eine Vollmacht, sieht's schlecht aus (so ausm Bauch heraus).

Gruß
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