ᐅ Fertighaus von 1973 - Modernisierungskosten
Erstellt am: 02.02.26 08:52
Hallo Gemeinde,
vorab, ich bin absoluter Neuling in dem Thema. Ggf. vielleicht ein paar komische Fragen. Wir sehen uns ein Haus an, 124qm, Keller. Laut Makler wurde das Haus zuletzt 2023 saniert und modernisiert. Gibt es Dinge auf die man besonders achten sollte. An wen wendet man sich wenn man den Wert des Hauses nochmal gegenprüfen will, speziell ob die Moderniserungen fachgerecht durchgeführt wurden? Laut Immobilienscout24 würde eine weitere Modernisierung mit Photovoltaik, Wärmepumpe, Keller-, Fassaden- und Dachdämmung ohne Förderung ca. € 65.000 kosten. Ist das ein annähernd realistischer Wert?
Ist das überhaupt eine gute Idee oder sollte man von so einem Objekt besser die Finger lassen?
Danke für jeden Tipp
SW
vorab, ich bin absoluter Neuling in dem Thema. Ggf. vielleicht ein paar komische Fragen. Wir sehen uns ein Haus an, 124qm, Keller. Laut Makler wurde das Haus zuletzt 2023 saniert und modernisiert. Gibt es Dinge auf die man besonders achten sollte. An wen wendet man sich wenn man den Wert des Hauses nochmal gegenprüfen will, speziell ob die Moderniserungen fachgerecht durchgeführt wurden? Laut Immobilienscout24 würde eine weitere Modernisierung mit Photovoltaik, Wärmepumpe, Keller-, Fassaden- und Dachdämmung ohne Förderung ca. € 65.000 kosten. Ist das ein annähernd realistischer Wert?
Ist das überhaupt eine gute Idee oder sollte man von so einem Objekt besser die Finger lassen?
Danke für jeden Tipp
SW
N
nordanney02.02.26 10:54Legolas schrieb:
Laut Immobilienscout24 würde eine weitere Modernisierung mit Photovoltaik, Wärmepumpe, Keller-, Fassaden- und Dachdämmung ohne Förderung ca. € 65.000 kosten. Ist das ein annähernd realistischer Wert?LOL...
Erst einmal schauen, was gemacht werden muss. Photovoltaik 25k (möglich, wenn groß), Wärmepumpe 20k (ohne neue Fußbodenheizung/Heizkörper), Kellerdämmung 20-40k (wenn ausgebuddelt werden soll) - Kellerdeckendämmung geht auch für 1k in EL, WDVS 20-40k, Dachdämmung bis zu 40k (was muss für eine Dämmung gemacht werden? Aufdachdämmung = komplett abdecken und neu aufbauen...).
Nimm Dir einen Sachverständigen. Den "Wert" des Hauses kann man nicht einfach gegenprüfen. Der ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Es gibt nur Indikationen oder Anhaltspunkte.
H
hanghaus202302.02.26 12:00nordanney schrieb:
Den "Wert" des Hauses kann man nicht einfach gegenprüfen.und schon gar nicht ohne das Haus zumindest auf Fotos und Plänen gesehen zu haben.
Sanierung 2023 ohne die teuren Gewerke. Sehr fraglich.
Einen Mann vom Fach in die Beurteilung einbeziehen ist immer hilfreich.
Das kann kein Forum leisten.
Legolas schrieb:
Laut Immobilienscout24 würde eine weitere Modernisierung mit Photovoltaik, Wärmepumpe, Keller-, Fassaden- und Dachdämmung ohne Förderung ca. € 65.000 kosten. Ist das ein annähernd realistischer Wert?Wer in is24 sagt das ? - ein realistischer Wert ist, daß man ein Haus bis zur Preisgleiche mit "demselben in neu" auf sein halbes Alter verjüngen kann, für 1973 also auf den Stand von 2000. Zehn Jahre jünger waren die beiden Bauweisen annähernd auf Augenhöhe miteinander (bzw. die "Fertig"häuser im damals noch "k" genannten U-Wert um etwa zwei Jahrzehnte voraus), aber 1973 war der Barackenstandard des Images noch längst nicht in der Realität aller Hersteller vergessen. Das muß man also sehr individuell betrachten, und dazu einen Fachmann mitnehmen. Ich habe mich hier ibs. in Threads zu Kampa sowie Okal Haus Häusern ausführlich zur Thematik Wohngifte geäußert (was aber nicht spezieller diese Anbieter als deren Mitbewerber oder gar die Bauweise betrifft).
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das wichtigste wird sein, zu überprüfen ob die Heizung bisher nur mit Ausnahmegenehmigung gelaufen ist und bei Eigentümerwechsel getauscht werden muss.
Ich bin zwar in der Minderheit, aber ich würde nie und nimmer ein so altes Haus auf den aktuellen Stand bringen. Sowohl bei Gesetzgebung als auch Technologie ist so viel in Bewegung, dass es am besten ist das derzeitige Heizsystem (über das du nichts geschrieben hast)zu behalten.
Ich bin zwar in der Minderheit, aber ich würde nie und nimmer ein so altes Haus auf den aktuellen Stand bringen. Sowohl bei Gesetzgebung als auch Technologie ist so viel in Bewegung, dass es am besten ist das derzeitige Heizsystem (über das du nichts geschrieben hast)zu behalten.
Grundaus schrieb:
Ich [...] würde nie und nimmer ein so altes Haus auf den aktuellen Stand bringen.Das wäre wie gesagt ökonomisch auch Luxus. Wesentlich mehr als fünfzehn Jahre sollte ein Haus nicht auf dem Buckel haben, wenn man im aktuellen Standard wohnen will.
Grundaus schrieb:
Sowohl bei Gesetzgebung als auch Technologie ist so viel in Bewegung, dass es am besten ist das derzeitige Heizsystem [...] zu behalten.Die Politik wechselt ihre Überzeugungen *LOL* wie die Unterhosen. So lange kann niemand frieren, bis sich die Herrschaften des hohen Hauses zwischen den Steinen der Weisen und Eiern des Kolumbus entschieden haben, welcher denn nun der wahre Jakob sei. Also baut jeder nach seiner Facon das ein, was er für das geringste Übel hält und läßt sich überraschen, wie lange das von der jeweils aktuellen Obrigkeit wohlgelitten sein wird. Die Amortisation energietechnischer Anlagen dauert nun einmal mehrere Legislaturperioden, und da sind Warmzeiten (= Parlamente und Regierungen vernünftiger Zusammensetzung) aktuell auf ungewisse Zeit nicht in Sicht. Schauen wir ´mal, wann das Tief Uschi über Europa hinweggezogen ist - unbeheizt abwarten wird man es nicht können.
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