ᐅ Estrich Aufheizprotokoll mit externen Geräten oder Wärmepumpe?
Erstellt am: 08.01.26 08:42
F
Felix111708.01.26 08:42Hi zusammen,
mal eine eher generelle Frage zu eurer Meinung.
Bei mir steht der Estrich bevor und ich habe zwei Möglichkeiten mit dem Trocknungsprogramm ab KW 6 (also zumindest mal auf dem Papier tiefer Winter):
1. Aufheizen mit der Luft Wärmepumpe iPUMP ALM 2-8
2. Aufheizen mit externen Geräten (675€ netto extra Kosten)
Es geht um ca 270m2 (Keller, EG, OG)
Für was würdet ihr euch entscheiden unter Berücksichtigung der Jahreszeit, Fläche und Leistung der Wärmepumpe?
Danke und Grüße
mal eine eher generelle Frage zu eurer Meinung.
Bei mir steht der Estrich bevor und ich habe zwei Möglichkeiten mit dem Trocknungsprogramm ab KW 6 (also zumindest mal auf dem Papier tiefer Winter):
1. Aufheizen mit der Luft Wärmepumpe iPUMP ALM 2-8
2. Aufheizen mit externen Geräten (675€ netto extra Kosten)
Es geht um ca 270m2 (Keller, EG, OG)
Für was würdet ihr euch entscheiden unter Berücksichtigung der Jahreszeit, Fläche und Leistung der Wärmepumpe?
Danke und Grüße
M
Molybdean08.01.26 09:52Bei Wärmepumpen mit Erdsonde oder Ringrabenkollektor kann es zu Problemen mit Bodenvereisung kommen.
Bei einer Luft Wärmepumpe passiert sowas nicht, das Teil kann dann Taktungsarm einfach durchpowern um ordentlich Wärme ins Haus zu kriegen.
Effizienz ist möglicherweise nicht Top bei den bedingungen ABER immer noch deutlich besser als die von einen Trocknungsgerät. Zu den 675€ würden noch ein paar MWh Strom kommen.
Bei einer Luft Wärmepumpe passiert sowas nicht, das Teil kann dann Taktungsarm einfach durchpowern um ordentlich Wärme ins Haus zu kriegen.
Effizienz ist möglicherweise nicht Top bei den bedingungen ABER immer noch deutlich besser als die von einen Trocknungsgerät. Zu den 675€ würden noch ein paar MWh Strom kommen.
N
nordanney08.01.26 10:49Felix1117 schrieb:
Für was würdet ihr euch entscheiden unter Berücksichtigung der Jahreszeit, Fläche und Leistung der Wärmepumpe?Für mich ganz klar die Trocknung mit WP. Wüsste keinen Grund, bei einer funktionstüchtigen Luft-Wasser-Wärmepumpe auf externe Geräte zurückgreifen zu müssen. Lüften sollte auch super funktionieren, da die Luftfeuchtigkeit im Winter idR sehr niedrig ist (draußen).T
Tolentino08.01.26 11:02Wenn der HB mitmacht, dann mit WP. Manche HBs möchten das nicht, weil sie Angst haben, dass die WP das nicht aushält - was natürlich Quatsch ist, aber was soll man da machen.
Meiner hätte es gemacht, aber damals war die WP monatelang nicht lieferbar.
Waren dann über 8 MWh. mit Wärmepumpe wäre es vermutlich nur die Hälfte gewesen.
Meiner hätte es gemacht, aber damals war die WP monatelang nicht lieferbar.
Waren dann über 8 MWh. mit Wärmepumpe wäre es vermutlich nur die Hälfte gewesen.
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Felix111708.01.26 11:26Ok ja er würde es schon machen sagt halt, dass die Wärmepumpe tendenziell Lebensdauer damit verliert
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nordanney08.01.26 11:53Felix1117 schrieb:
Ok ja er würde es schon machen sagt halt, dass die Wärmepumpe tendenziell Lebensdauer damit verliertWelchen Verlust genau, wenn Sie ein längere Zeit mal läuft? Ist auch eine Frage der Vorlauftemperatur und damit der Last der WP.Würde mich mal mit dem Estrichleger und Heizungsbauer abstimmen, welchen Aufheizprotokoll verwendet werden soll. Viele sind - wie beim Bau der WP nach Pi mal Daumen und machen wir immer so - noch auf alte Neubauten und Gasheizungen mit hohen Vorlauftemperaturen ausgelegt (also auch mal 45-50 Grad fürs Funktionsheizen). Heute im Neubau sollte es schon eine Besonderheit sein, dass die WP an die 35 Grad kommt (ich liege bei mir für 22 Grad Innenraumtemperatur bei 29-30 Grad im Vorlauf für -5 bis -10 Grad Außentemperatur). Insofern setzt sich so langsam durch, dass das Funktionsheizen nur noch die tatsächlichen Gegebenheiten abbildet. Was ja auch Sinn eines Funktionsheizens ist. Also deutlich niedrigere Leistung der WP.
Mein eigenes Protokoll sah nur 35 Grad Maximaltemperatur für kurze Zeit vor. Insofern damit gar kein Verlust an Lebensdauer.
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