ᐅ Entwässerung Sockelrinne
Erstellt am: 13.07.25 11:56
S
Sockeldichtung13.07.25 11:56Guten Morgen,
bei uns werden demnächst die Außenanlagen gemacht und dabei wird an den Stellen, an denen bis an das Haus gepflastert wird, eine Sockelrinne (ACO Profiline) gesetzt. Wir stellen uns nun die Frage, ob wir die Sockelrinne besser über die Kanalisation oder über eine Sickergrube entwässern sollen.
Grundsätzlich würden wir den Anschluss an die Kanalisation bevorzugen. Allerdings liegt die Unterkante der Sockelrinne unterhalb der Rückstauebene. Im Rückstaufall würde das Abwasser ggf. in die Sockelrinne gedrückt werden.
Der Boden ist sandig, das Grundwasser steht relativ hoch (ca. 1-2 m Tiefe).
Was meint ihr?
bei uns werden demnächst die Außenanlagen gemacht und dabei wird an den Stellen, an denen bis an das Haus gepflastert wird, eine Sockelrinne (ACO Profiline) gesetzt. Wir stellen uns nun die Frage, ob wir die Sockelrinne besser über die Kanalisation oder über eine Sickergrube entwässern sollen.
Grundsätzlich würden wir den Anschluss an die Kanalisation bevorzugen. Allerdings liegt die Unterkante der Sockelrinne unterhalb der Rückstauebene. Im Rückstaufall würde das Abwasser ggf. in die Sockelrinne gedrückt werden.
Der Boden ist sandig, das Grundwasser steht relativ hoch (ca. 1-2 m Tiefe).
Was meint ihr?
W
wiltshire13.07.25 12:16Erster Gedanke: Ein eigener Rücklaufschutz für den Anschluss der Sockelrinne.
Sockeldichtung schrieb:
Der Boden ist sandig, das Grundwasser steht relativ hoch (ca. 1-2 m Tiefe).Wohin entwässert ihr denn die Regenrinnen?Dahin würde ich die Sockelrinnen auch entwässern.
Sickergrube nur als Überlauf hinter eine Zisterne, dann hast die Gießwasser und die Umwelt freut sich.
Hast du einen Keller?
T
Tolentino13.07.25 17:25In manchen Gemeinden darf man auch gar nicht Niederschlagswasser in den Kanal leiten. Weist du da schon Bescheid, ob das bei euch überhaupt erlaubt ist?
A
Allthewayup13.07.25 19:49Wie stark schwankt der Grundwasserstand bei euch? Wir haben die Rinnen an den Sickerschacht für das Regenwasser angeschlossen. Die Rückstauebene ist bei uns ebenfalls die Geländeoberkante. Das Grundwasser war hier aber noch nie an der GOK angestanden - sogar weit davon entfernt, deshalb war klar es wird im Sickerschacht versickert. Wenn ihr im Überschwemmungsgebiet wohnt und die Chance besteht, dass das Regenwasser oder das Grundwasser jemals die GOK erreicht oder gar übersteigt ist es eh Jacke wie Hose. Dann läuft entweder nix mehr ab oder drückt raus. Eine Rückstausicherung hilft in letztem Fall auch nur kurzzeitig, denn es drückt dann durch die Kanäle der Straße/Nachbarn, etc. raus.
S
Sockeldichtung13.07.25 20:50Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Regenrinnen werden in die Kanalisation entwässert, das ist bei uns auch so erlaubt. Einen Keller haben wir nicht. Im Rückstaufall würde das Abwasser in den Regenfallrohren ggf. ein paar cm hochsteigen, sollte aber nicht austreten. Der Boden der Rinne liegt aber min. 9 cm unter der RSE (ermittelt als nächsthöherer Austrittspunkt aus der Kanalisation über unserem Anschlusspunkt). D. h. ohne die vorgeschlagene zusätzliche Rückstausicherung würde sich das Abwasser in der Rinne verteilen und an den Gebäudesockel gelangen.
Ein Anschluss an die Kanalisation mit zusätzlicher Rückstausicherung wäre sicherlich die Premiumvariante, würde aber auch noch mal einige Zusatzkosten bedeuten.
Das Grundwasser tritt nicht an die Oberfäche. Auch bevor wir aufgeschüttet haben, ist das Grundwasser nicht an die Oberfläche getreten. Die Nachbargrundstücke liegen teilweise 20 - 40 cm tiefer. D. h. bevor bei uns das Wasser nicht mehr versickert aufgrund des Grundwasserpegels, sind diese Grundstücke bereits überflutet. Im Fall eines Jahrhundertregens der das ganze Baugebiet überflutet haben wir wie Allthewayup schrieb sowieso ein Problem.
Wir haben auch einen recht großen Dachüberstand, sodass eigentlich nicht viel Wasser in der Sockelrinne anfallen sollte.
Gibt es mit diesen Zusatzinfos größere Bedenken, wie von Allthewayup beschrieben per Sickerschacht zu entwässern?
Regenrinnen werden in die Kanalisation entwässert, das ist bei uns auch so erlaubt. Einen Keller haben wir nicht. Im Rückstaufall würde das Abwasser in den Regenfallrohren ggf. ein paar cm hochsteigen, sollte aber nicht austreten. Der Boden der Rinne liegt aber min. 9 cm unter der RSE (ermittelt als nächsthöherer Austrittspunkt aus der Kanalisation über unserem Anschlusspunkt). D. h. ohne die vorgeschlagene zusätzliche Rückstausicherung würde sich das Abwasser in der Rinne verteilen und an den Gebäudesockel gelangen.
Ein Anschluss an die Kanalisation mit zusätzlicher Rückstausicherung wäre sicherlich die Premiumvariante, würde aber auch noch mal einige Zusatzkosten bedeuten.
Das Grundwasser tritt nicht an die Oberfäche. Auch bevor wir aufgeschüttet haben, ist das Grundwasser nicht an die Oberfläche getreten. Die Nachbargrundstücke liegen teilweise 20 - 40 cm tiefer. D. h. bevor bei uns das Wasser nicht mehr versickert aufgrund des Grundwasserpegels, sind diese Grundstücke bereits überflutet. Im Fall eines Jahrhundertregens der das ganze Baugebiet überflutet haben wir wie Allthewayup schrieb sowieso ein Problem.
Wir haben auch einen recht großen Dachüberstand, sodass eigentlich nicht viel Wasser in der Sockelrinne anfallen sollte.
Gibt es mit diesen Zusatzinfos größere Bedenken, wie von Allthewayup beschrieben per Sickerschacht zu entwässern?
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