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ᐅ Doppelhaushälfte Bergschadenersatzverzicht / Versicherungsprobleme oder sonst.?


Erstellt am: 08.09.24 16:42

B
bananajohannes
08.09.24 16:42
Hallo,

wir haben uns ein Haus angesehen, das wohl in die engere Auswahl kommt.

BJ 1926, massiv gebaut.in der Nähe eines ehemaligen Bergbaugebiet Grube Reden im Saarland.Seit 1992 wird dort keine Kohle mehr gefördert.Es wird dort immer noch Grubenwasser abgepumpt.

Laut Makler ist ein Bergschadenersatzverzicht in Abteilung II im Grundbuch eingetragen, das schon ewige Jahre drinsteht.

Eine Finanzierung ist mit einer regionalen Bank machbar.Jedoch mache ich mir jetzt Sorgen um die Versicherungsbeiträge für die jeweiligen Versicherungen wie zb einer Elementarversicherung.

Hat da vll jemand Erfahrung mit oder was würdet ihr mir raten?

Danke euch
N
nordanney
08.09.24 17:06
bananajohannes schrieb:

Hat da vll jemand Erfahrung mit oder was würdet ihr mir raten?
Bergschadenverzicht hat nichts mit der Versicherung zu tun. Es geht nur darum, dass du vom Bergbau keine Kohle bekommst, wenn Schäden (bin hin zum Einsturz des Gebäudes) aufgrund des Bergbaus auftreten.
So Häuser sind ganz normal versicherbar.
F
Frechdachs
08.09.24 17:07
Ich glaube hier hilft am ehesten sich bei den Anbietern zu vergewissern: An deiner Stelle würde ich mir Angebote von ein paar Versicherungen rechnen lassen. Explizit im Beratungsgespräch die Eintragung im Grundbuch erwähnen, dann sollten die Berater auch die Konsequenzen erklären. Und mir das Angebot dann schriftlich schicken lassen. Damit "bewaffnet" studiere ich dann die Versicherungsbedingungen.

Mein Bauchgefühl als Laie in diesem Versicherungsgebiet: Entweder könnte z.B. sowas wie Erdsenkung aus der Deckung gestrichen / eingeschränkt werden - oder durch einen Risikoaufschlag eingepreist. Wie es letztlich im konkreten Fall eine Versicherung regelt, kann von Unternehmen zu Unternehmen anders sein. Oder es ist am Ende total Wurst.
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