Hallo liebe Community,
ich möchte Euch gerne nochmal um Rat bzw. eine Meinung fragen.
Folgender Sachverhalt:
(1) Wir bauen ein Einfamilienhaus auf einem Hinterliegergrundstück
(2) Dafür wurde ein ursprünglich großes Grundstück mit Bestandsbau (vorne) real geteilt
(3) Das vordere Grundstück bleibt im Eigentum des Verkäufers, das Haus möchte er abreißen aber zunächst für einige Jahre nicht neu bauen, auf dem hinteren Teil bauen wir neu
Daraus ergibt sich nun folgende Situation:
(1) Durch den Abriss des vorderen Hauses wird die bestehende Wasser-Leitung nach ca. 12 Monaten gemäß Betreiber stillgelegt und zurückgebaut (kostenlos); wenn der Eigentümer mal neu baut, braucht er eine komplett neue Leitung inkl. Anbohrung
(2) Wir müssten für unsere eigene Wasserleitung die komplette Straße aufmachen und die Hauptleitung anbohren (Kosten ca. 8-10k€)
(3) Es liegt also entsprechend nahe, dass wir die bestehende Leitung vom Eigentümer übernehmen bzw. abkaufen; Leitungsrechte sind entsprechend vorhanden
Frage:
Zu welchem Preis würdet Ihr diese Leitung nun fairerweise abkaufen?
Für uns ist nach oben der maximale Preis natürlich der für einen Neuanschluss (ca. 8-10k€), nach unten könnte man auch argumentieren, dass wir die Leitung geschenkt bekommen, weil der Eigentümer damit eh nichts anfangen kann. Was haltet Ihr hier für beide Seiten "fair"?
ich möchte Euch gerne nochmal um Rat bzw. eine Meinung fragen.
Folgender Sachverhalt:
(1) Wir bauen ein Einfamilienhaus auf einem Hinterliegergrundstück
(2) Dafür wurde ein ursprünglich großes Grundstück mit Bestandsbau (vorne) real geteilt
(3) Das vordere Grundstück bleibt im Eigentum des Verkäufers, das Haus möchte er abreißen aber zunächst für einige Jahre nicht neu bauen, auf dem hinteren Teil bauen wir neu
Daraus ergibt sich nun folgende Situation:
(1) Durch den Abriss des vorderen Hauses wird die bestehende Wasser-Leitung nach ca. 12 Monaten gemäß Betreiber stillgelegt und zurückgebaut (kostenlos); wenn der Eigentümer mal neu baut, braucht er eine komplett neue Leitung inkl. Anbohrung
(2) Wir müssten für unsere eigene Wasserleitung die komplette Straße aufmachen und die Hauptleitung anbohren (Kosten ca. 8-10k€)
(3) Es liegt also entsprechend nahe, dass wir die bestehende Leitung vom Eigentümer übernehmen bzw. abkaufen; Leitungsrechte sind entsprechend vorhanden
Frage:
Zu welchem Preis würdet Ihr diese Leitung nun fairerweise abkaufen?
Für uns ist nach oben der maximale Preis natürlich der für einen Neuanschluss (ca. 8-10k€), nach unten könnte man auch argumentieren, dass wir die Leitung geschenkt bekommen, weil der Eigentümer damit eh nichts anfangen kann. Was haltet Ihr hier für beide Seiten "fair"?
A
Allthewayup13.02.24 17:36Schnubbihh schrieb:
Entsprechend werden alle Versorger für sich die Einfahrt aufmachen und ihre Leitungen reinlegen.Sowas ist auch eigentlich nur in DE anzutreffen, absoluter Bürokratiequatsch.Wie sieht denn bspw. solch „Pauschale“ für Strom aus? Betrag x und lege dir Leitung/buddel 100m (übertrieben) bis zum Haus?
Bei uns ins Brandenburg gab es glaube Pauschale bis 15m und dann Betrag x/m (bsp Wasser) und da dort Schachten einzeln aufgezeigt war, hätte man wenn nur die Leitung zahlen müssen. Lasst euch nicht so leichtgläubig übers Ohr hauen und die Satzungen/Vorgaben etc. aufzeigen.
So mal die einzelnen Monteure es auch danken werden, wenn sie in einem Schacht alles reinlegen können und nicht 3-4x alles auf- und zu schachten müssen.
Stichwort Internet. Anschluss in den Hauswirtschaftsraum kostet glaube 799€ aber Übergabepunkt an die Hauswand außen ist gratis. Mit den Dingen intensiv auseinandersetzen und nicht alles einfach so hinnehmen. Gilt dann übrigens auch für den Hausbau an sich.
Bei uns ins Brandenburg gab es glaube Pauschale bis 15m und dann Betrag x/m (bsp Wasser) und da dort Schachten einzeln aufgezeigt war, hätte man wenn nur die Leitung zahlen müssen. Lasst euch nicht so leichtgläubig übers Ohr hauen und die Satzungen/Vorgaben etc. aufzeigen.
So mal die einzelnen Monteure es auch danken werden, wenn sie in einem Schacht alles reinlegen können und nicht 3-4x alles auf- und zu schachten müssen.
Stichwort Internet. Anschluss in den Hauswirtschaftsraum kostet glaube 799€ aber Übergabepunkt an die Hauswand außen ist gratis. Mit den Dingen intensiv auseinandersetzen und nicht alles einfach so hinnehmen. Gilt dann übrigens auch für den Hausbau an sich.
S
Schnubbihh13.02.24 21:44Stephan— schrieb:
Wie sieht denn bspw. solch „Pauschale“ für Strom aus? Betrag x und lege dir Leitung/buddel 100m (übertrieben) bis zum Haus?
Bei uns ins Brandenburg gab es glaube Pauschale bis 15m und dann Betrag x/m (bsp Wasser) und da dort Schachten einzeln aufgezeigt war, hätte man wenn nur die Leitung zahlen müssen. Lasst euch nicht so leichtgläubig übers Ohr hauen und die Satzungen/Vorgaben etc. aufzeigen.
So mal die einzelnen Monteure es auch danken werden, wenn sie in einem Schacht alles reinlegen können und nicht 3-4x alles auf- und zu schachten müssen.
Stichwort Internet. Anschluss in den Hauswirtschaftsraum kostet glaube 799€ aber Übergabepunkt an die Hauswand außen ist gratis. Mit den Dingen intensiv auseinandersetzen und nicht alles einfach so hinnehmen. Gilt dann übrigens auch für den Hausbau an sich.Den ganzen Prozess habe ich schon hinter mir und ich habe es aufgegeben. Hatte ursprünglich geplant Leerrohre für Strom und Internet legen zu lassen. Beim Strom ist es aber so, dass die Gutschrift für die nicht benötigten Tiefbauarbeiten deutlich niedriger sind als meine Kosten für die Leerrohre. Hinzu kommt, dass ich die Pauschale zweimal zahle: Einmal für Aufstemmen der gesamten Straße und verlegen in der Einfahrt und dann nochmal um die zwei Meter vom Baustrom zum Haus zu überbrücken. Wohlgemerkt zweimal fast den identischen Betrag...
Beim Internet gibt es überhaupt keine Gutschrift. Die legen mir das Kabel für 799€ bis ins Haus inklusive Tiefbauarbeiten.
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