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ᐅ Weiße Wanne, Drainage, wann brauchts was?


Erstellt am: 01.10.11 19:01

S
speer
01.10.11 19:01
Hallo zusammen,
kann mir jemand erklären wann es eine "weiße Wanne" braucht? Wir hatten vor einigen Tagen einen Vertreter da. Dieser meinte es abhängig von vielen Faktoren wäre, ob diese Maßnahme notwendig sei. Nach seiner Meinung wäre es unnötig, wenn die Drainage ins Abwassernetz eingespeist werden kann.

Wann braucht es nun konkret und kann ich dies vor dem Hauskauf abklären lassen? Kann mir das jemand erklären?
P
perlenmann
02.10.11 08:57
Dafür gibt es ein Bodengutachten. Da entscheidet nicht die Hausfirma sondern ein Geologe was bei deinem Grundstücks und den vorliegenden Bodenverhältnissen nötig ist.
B
Bauexperte
02.10.11 10:49
Hallo,

speer schrieb:
Wann braucht es nun konkret und kann ich dies vor dem Hauskauf abklären lassen? Kann mir das jemand erklären?

Wasser kann in Form von Bodenfeuchte, als nicht stauendes Sickerwasser, als zeitweise aufstauendes Sickerwasser, als drückendes oder nichtdrückendes Wasser auf die Außenflächen von Bauwerken einwirken. Die Wahl der Abdichtung ist abhängig von der Angriffsart des Wassers, von der Art des Baugrunds, der Art der Beanspruchung und der geplanten Nutzung.
Zwei Grundtypen der Bauwerksabdichtung sind die „schwarze Wanne“ und die „weiße Wanne“.

Schwarze Wanne

Die abzudichtenden Gebäudeteile erhalten bei der schwarzen Wanne auf allen Seiten eine flächige Dichtungshaut nach DIN 18195. Dichtungsbahnen aus Bitumen oder Kunststoff werden dabei an den Außenseiten des Gebäudes angebracht (Außendichtung) und vom angreifenden Wasser an die Gebäudewände oder –sohle gedrückt.

Weiße Wanne

Bei der weißen Wanne sind aufgrund ihrer Konstruktion keine zusätzlichen Dichtungsbahnen erforderlich. Bodenplatte und Außenwände werden als geschlossene Wanne aus Beton mit hohem Wassereindringwiderstand nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 hergestellt. Diesen Beton nennt man auch wasserundurchlässigen Beton oder WU-Beton. Für die Herstellung der Bauwerke wird auf die Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“ des DAfStb verwiesen. Errichtet wird die Weiße Wanne üblicherweise Geschosshoch, entweder aus Ortbeton mit Systemschalung oder aus vorgefertigten Elementwänden (Dreifachwänden).

Ob Deine Bodenverhältnisse eine besondere Abdichtung des Kellers erfordern, steht im Bodengutachten, welches Du in jedem Fall vor Baubeginn von einem Bodengutachter erstellen lassen solltest!

speer schrieb:
...Nach seiner Meinung wäre es unnötig, wenn die Drainage ins Abwassernetz eingespeist werden kann.

Eine Meinung zu haben, ist wie glauben in der Kirche Der Verkäufer kann - sofern er im Baugebiet schon gebaut hat, eine Vermutung anstellen; mehr aber auch nicht. Ich habe es schon häufiger erlebt, dass bei einem DH-Grundstück die Bodenverhältnisse in Ordnung waren, beim anderen - nur einige Meter weiter - aber Probleme auftraten; das kann im Zweifelsfall ziemlich teuer werden, in jedem Fall aber die veranschlagten Nebenkosten sprengen

Freundliche Grüße
S
speer
03.10.11 15:56
Hallo zusammen,
meine Erfahrung mit BUs sind wirklich erschreckend. Wir führten mit 6 Firmen Gespräche. Nur 2 Firmen wiesen uns darauf hin, im Vorfeld ein Bodengutachten erstellen zu lassen!
Ein Vertreter äußerte die Aussage, erstmals den Boden abtragen und dann sieht man schon ob eine WW notwendig ist. Da fühlt man sich doch richtig gut beraten
S
Stefanlein
04.10.11 20:13
speer schrieb:
Hallo zusammen,
Nach seiner Meinung wäre es unnötig, wenn die Drainage ins Abwassernetz eingespeist werden kann.

Dann frag mal, ob sie das nicht nur KANN sondern
auch DARF
C
Christian AHS
14.07.13 16:06
Servus,

musste aufgrund anstehenden Wassers mit WU-Keller planen.
Kommende Woche wird die Kellerdecke bzw. die Wände verfüllt.

Danach werde ich in Eigenleistung die Perimeter-Dämmung anbringen.
Hier habe ich jedoch bzw. Verklebung extrem unterschiedliche Meinungen.

Der Keller steht halb im Hang, also die Front wird ebenerdig offen sein.
Dass ich hier zwei Sorten von Dämmplatten (mit und ohne Waben für Putz) brauche, habe ich schon herausgefunden.

Aber die Verklebung selber - der Keller ist sauber und Popo-glatt (letzten Freitag mit Stellung begonnen).

Mein Bauträger meint, Bitumen mit Zahnspachtel aufbringen und gut.
Mein Baustoffhändler meint, spezieller Schaum wäre sparsamer, weniger Sauerei und hält auf sauberem Beton genau so.

Ein Kunde meinte noch im Sichtbereich (wegen Putz) die Platten mittels Dübel am Keller sichern (wegen Gewicht).
Aber Dübel in einen WU-Keller? Ich bohre doch nicht meinen Schiffsrumpf an.

im grossen und ganzen habe ich i.d.R. die Variante mit Bitumen gefunden - braucht das Zeug´nen Aktivator oder sowas?

Macht das mit dem Schaum Sinn? Wäre vermutlich einfacher.

Aber ist das auch wirklich so ein Problem mit den Platten im Sichtbereich und dem später daran ziehenden Gewicht vom Putz?
Wenn die Platten sauber an der Wand verklebt und unten auf dem Schotterbett anstehen, SOLLTE da nichts absacken (betrifft übrigens Nordseite).

Danke für Tipps
Grüsse
Chris
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