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ᐅ Haus: Anbau, Umbau, Modernisierung sowie Übernahme - Vorgehensweise?


Erstellt am: 29.11.22 23:34

M
mikobokim
29.11.22 23:34
Hallo zusammen,

ich habe schon intensiv die Suche bemüht, allerdings keinen Fall gefunden, der vollumfänglich auf meine Situation passen würde. Deswegen eröffne ich hier einen neuen Thread, in der Hoffnung, dass man mir weiterhelfen kann.

Folgender Sachverhalt:
Meine Frau und ich leben momentan mit unserem Kind im Haus meiner Eltern. Das Haus ist ein Zweifamilienhaus mit 2 identische Wohneinheiten, eine im EG und die andere im OG. Voll unterkellert und mit teilausgebautem Dachgeschoss. Aktueller Wert ca. 300.000-350.000€, je nach dem wen man fragt. Aber die Größenordnung sollte stimmen.
Meine Eltern haben das Haus noch nicht voll abbezahlt, es läuft also noch eine Finanzierung. Aktueller Stand der Finanzierung sind ca. 100.000€, allerdings zu einem sehr günstigen Zinssatz der heute nicht mehr möglich sein wird. Zinsbindung bis 2030.

Der Plan ist jetzt einen Anbau zu machen, bestimmte Teile des Bestands umzubauen (Wände versetzen, Treppenhaus versetzen, etc.) und natürlich auch zu modernisieren. In diesem Zuge sollen Haus und Grundstück durch eine Schenkung in meinen Besitz übergehen um später auch den Verwaltungsaufwand zu minimieren (ich habe keine Geschwister). Die Kosten für An-/Umbau und Modernisierung übernehmen meine Frau und ich. EG, OG und DG wären dann eine Wohneinheit für mich und meine Familie. Meine Eltern würden dann in die neu entstandene Souterrainwohnung ziehen. Beide Wohneinheiten hätten komplett getrennte Eingänge und wären nicht miteinander verbunden.

Mit der Bank haben wir schon gesprochen und dort die Empfehlung bekommen, den laufenden Kredit beizubehalten und weiterhin von meinen Eltern abzahlen zu lassen. Eine Schenkung sei trotzdem kein Problem und auch die baulichen Veränderungen seien in dieser Konstellation möglich.

Was wir bisher erledigt haben:
- Planung vom Architekten erstellt
- Vorprüfung des Statikers durchgeführt
- Aktueller Lageplan erstellt
- Gespräch mit der Bank; Unterlagen zur Prüfung der Finanzierung eingereicht

Was wir machen müssen bzw. noch nicht haben:
- Finanzierungszusicherung der Bank
- Baugesuch einreichen
- Schenkung durchführen

Laut unserem Ansprechpartner bei der Bank, werden aktuell nur Baugesuche mit gesicherter Finanzierung angenommen. Er braucht allerdings auch mehr oder weniger eine Zusage der Stadt, dass das Bauvorhaben genehmigt wird. Ein kleines Henne-Ei-Problem, zumindest nach meiner Interpretation. Die geplante Schenkung bringt hier vermutlich nochmal eine zusätzliche Komplexität mit rein.

Nun zu meinen Fragen...
  • In welcher Reihenfolge sollen wir vorgehen?
  • Gibt es etwas, was man z.B. bei einer Schenkung unter den gegebenen Rahmenbedingungen und Planungen berücksichtigen muss?
  • Wer sind die richtigen Ansprechpartner für solche Themen?
  • Hat jemand schon einen ähnlichen Fall gehabt und kann ein paar Erfahrungen teilen?
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für die Unterstützung.

Viele Grüße

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Hallo mikobokim,

schau mal hier: Haus: Anbau, Umbau, Modernisierung sowie Übernahme - Vorgehensweise?. Da wird jeder fündig!
T
Torti2022neu
30.11.22 16:18
mikobokim schrieb:

Mit der Bank haben wir schon gesprochen und dort die Empfehlung bekommen, den laufenden Kredit beizubehalten und weiterhin von meinen Eltern abzahlen zu lassen. Eine Schenkung sei trotzdem kein Problem und auch die baulichen Veränderungen seien in dieser Konstellation möglich.
Man kann auch den Kredit übernehmen, wenn die Bank mit macht. Aus Sicht der Eltern würde ich nicht das Haus abgeben und die Schulden behalten.
mikobokim schrieb:

Laut unserem Ansprechpartner bei der Bank, werden aktuell nur Baugesuche mit gesicherter Finanzierung angenommen. Er braucht allerdings auch mehr oder weniger eine Zusage der Stadt, dass das Bauvorhaben genehmigt wird. Ein kleines Henne-Ei-Problem, zumindest nach meiner Interpretation. Die geplante Schenkung bringt hier vermutlich nochmal eine zusätzliche Komplexität mit rein.
War Dein Ansprechpartner bei der Bank ein Azubi? Was für ein Unsinn - wenn Baurecht besteht, kannst Du einen Bauantrag stellen und der wird bewilligt. Darüber gibt es keine Diskussionen. Punkt. Basta. Aus.
Und die Bank braucht auch keine Baugenehmigung für einen Kredit. Die braucht eine Planung und eine Kostenkalkulation bzw. Euren Kreditwunsch. Für eine Auszahlung des Darlehens ist natürlich eine Baugenehmigung Pflicht.
==> sprecht mal mit jemandem bei der Bank, der Ahnung hat. Es ist eine ganz normale Variante, dass es keine Baugenehmigung vor dem Kredit gibt. Genauso wenig wie es einen Kaufvertrag für ein fertiges Objekt vor der Finanzierung geben muss. Worst Case ist, dass am Haus gar nicht umgebaut werden kann und Ihr eine sogenannte "Nichtabnahmeentschädigung" an die Bank zahlen müsst, wenn Ihr den Kredit nicht in Anspruch nehmt.
mikobokim schrieb:

Nun zu meinen Fragen...
  • In welcher Reihenfolge sollen wir vorgehen?
  • Gibt es etwas, was man z.B. bei einer Schenkung unter den gegebenen Rahmenbedingungen und Planungen berücksichtigen muss?
  • Wer sind die richtigen Ansprechpartner für solche Themen?
  • Hat jemand schon einen ähnlichen Fall gehabt und kann ein paar Erfahrungen teilen?
1. Bauantrag stellen
1. Finanzierung eintüten und möglichst die Finanzierung der Eltern übernehmen (nennt sich Schuldnerwechsel)
2. Zum Notar gehen und Schenkung besprechen - Schenkung vor Neubau, um den Wert der Schenkung gering zu halten und nicht in irgendwelche Diskussionen zu kommen
3. Weiteres Vorgehen mit Architekt oder Bauleiter usw. besprechen (Ausschreibungen, GU suchen)
4. Bauen, wenn die Baugenehmigung kommt
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