Hallo in die Runde,
Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. In unserem Baugebiet wird es ein kaltes Nahwärmenetz geben, bei dem der Energieversorger mittels Tiefenbohrungen und einem daran angeschlossen Ringleitungsnetz die Wärmepumpe im Haus versorgt.
Jetzt hatten wir überlegt eine Photovoltaikanlage zu integrieren, um mit dem selbst produzierten Strom auch die Wärmepumpe zu beliefern. Soweit so gut! Heute bekamen wir vom Energieversorger Post, dass es aus abrechnungstechnischen Gründen nicht möglich ist, den selbst produzierten Strom für die Wärmepumpe zu nutzen.
Hier der Originalwortlaut:
„Wie Sie schon richtig erfasst haben ist aus Abrechnungstechnischen Gründen ist der Eintrag von Eigenstrom einer Photovoltaikanlage nicht umsetzbar. Durch die Weitergabe in das System von uns, gäbe es zusätzlich den Nachteil, dass für den gesamten Strom die volle Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage anfallen würden, sodass der Vorteil der Eigenstromproduktion damit nicht mehr vollumfänglich gegeben wäre.“
Hat jemand schon mal etwas ähnliches gehört? Ist dem so, dass das nicht möglich ist?
Dann macht eine Photovoltaikanlage schon fast wieder keinen Sinn mehr. Und in den Vertragsbedingungen steht nirgends, dass man den selbst produzierten Strom nicht für die Wärmepumpe nutzen kann.
Vielen Dank schon mal!
Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. In unserem Baugebiet wird es ein kaltes Nahwärmenetz geben, bei dem der Energieversorger mittels Tiefenbohrungen und einem daran angeschlossen Ringleitungsnetz die Wärmepumpe im Haus versorgt.
Jetzt hatten wir überlegt eine Photovoltaikanlage zu integrieren, um mit dem selbst produzierten Strom auch die Wärmepumpe zu beliefern. Soweit so gut! Heute bekamen wir vom Energieversorger Post, dass es aus abrechnungstechnischen Gründen nicht möglich ist, den selbst produzierten Strom für die Wärmepumpe zu nutzen.
Hier der Originalwortlaut:
„Wie Sie schon richtig erfasst haben ist aus Abrechnungstechnischen Gründen ist der Eintrag von Eigenstrom einer Photovoltaikanlage nicht umsetzbar. Durch die Weitergabe in das System von uns, gäbe es zusätzlich den Nachteil, dass für den gesamten Strom die volle Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage anfallen würden, sodass der Vorteil der Eigenstromproduktion damit nicht mehr vollumfänglich gegeben wäre.“
Hat jemand schon mal etwas ähnliches gehört? Ist dem so, dass das nicht möglich ist?
Dann macht eine Photovoltaikanlage schon fast wieder keinen Sinn mehr. Und in den Vertragsbedingungen steht nirgends, dass man den selbst produzierten Strom nicht für die Wärmepumpe nutzen kann.
Vielen Dank schon mal!
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B
BananaJoe28.02.21 10:17MayrCh schrieb:
Sowas steht häufig auch in Gemeindesatzungen.Oder auch dort. Mir ging es nur darum, herauszufinden, ob es überhaupt eine andere Möglichkeit gibt als mitzumachen. Ansonsten ist die Diskussion „machen oder nicht“, wenn man Photovoltaik nutzen möchte, nicht sehr zielführend.D
DaniMartinez28.02.21 11:07MayrCh schrieb:
Sowas steht häufig auch in Gemeindesatzungen. Weil für solche kalten Netze in Neubaugebieten brauchts ne gewisse (recht hohe) Anschlussquote, dass das Netz wirtschaftlich betreib- und Erreichbar ist. In der Regel wird hier mit Anschlusszwängen gearbeitet. Wer das nicht will, muss im Neubaugebiet kein Grundstück kaufen.
Die Wärmepumpe ist nicht in eurem Eigentum. Damit habt Ihr kein Recht über die Sache bzw. deren Energieversorgung zu verfügen.
Ja.
Eigentum verpflichtet. Wenn du nicht Eigentümer bist, hast du dich um nichts zu kümmern. Das muss halt auch bezahlt werden.Okay ich sehe schon, dann hat das aber nichts mit einem nachhaltigen und innovativem Projekt zu tun, sondern ist einfach nur Produkt um dem Energieversorger die Taschen voll zu machen!!N
nordanney28.02.21 11:10DaniMartinez schrieb:
Okay ich sehe schon, dann hat das aber nichts mit einem nachhaltigen und innovativem Projekt zu tun, sondern ist einfach nur Produkt um dem Energieversorger die Taschen voll zu machen!!Es ist eine Mischung aus beidem ;-)Aber so richtig überteuert ist Euer Angebot nicht. Steigere Dich da nicht rein.
D
DaniMartinez28.02.21 11:27nordanney schrieb:
Es ist eine Mischung aus beidem ;-)
Aber so richtig überteuert ist Euer Angebot nicht. Steigere Dich da nicht rein.Ne will ich auch gar nicht... ärgerlich ist nur das wir Bauherren und die Gemeinde veräppelt wurden, da der Energieversorger bei der Infoveranstaltung sogar auf Nachfrage bestätigt hat, dass man die Wärmepumpe mit eigenem Strom betreiben kann! Als ich dem Leiter vom Bauamt diese Tatsache geschildert habe, dass das nicht möglich ist, war dieser davon ausgegangen das man das kann!
Was kostet mich denn eine eigene Bohrung plus Wärmepumpe und Anschluss? Da bin ich doch mit 17.000-25.000€ dabei oder?
.
Wenn Du Dich drauf einlässt, bist Du an die Konditionen und Preissteigerungen gebunden.
Während andere mit Wärmepumpe+Photovoltaik+Hausstrom+Speicher in die autarke Zukunft blicken und p.m. nur noch 60-70€ Gesamthausverbrauch im Netzbezug haben, bist Du an irgendwelchen willkürlichen Strompreise für die Wärmepumpe die Dir nicht gehört gebunden.
Klär es ab, ob es ein Muss ist. Wenn ja und Ihr das Grundstück wollt, Kröte schlucken. Wenn nein, dann die Unabhängigkeit anstreben.
DaniMartinez schrieb:Dh. die Frage ist immer noch nicht geklärt, ob Du musst oder nicht. Ob der Abnahmevrtrag nun gerecht, günstig oder Halsabschneiderrei ist spielt doch keine Rolle.
Weder im Kaufvertrag noch im Bebauungsplan steht dazu irgendetwas, also kein Zwang das zu machen!!
Ja und das mit den 16% ist echt unprofessionell!!
Wenn Du Dich drauf einlässt, bist Du an die Konditionen und Preissteigerungen gebunden.
Während andere mit Wärmepumpe+Photovoltaik+Hausstrom+Speicher in die autarke Zukunft blicken und p.m. nur noch 60-70€ Gesamthausverbrauch im Netzbezug haben, bist Du an irgendwelchen willkürlichen Strompreise für die Wärmepumpe die Dir nicht gehört gebunden.
Klär es ab, ob es ein Muss ist. Wenn ja und Ihr das Grundstück wollt, Kröte schlucken. Wenn nein, dann die Unabhängigkeit anstreben.
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