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ᐅ Höhenunterschiede in unterschiedlichen Räumen


Erstellt am: 14.02.21 10:46

P
Piotr1981
14.02.21 10:46
Hallo Ihr Lieben,

übernächste Woche startet der Estrichleger mit der Arbeit im Haus.
Ich bekomme in allen Räumen (bis auf Schlafräume/Kinderzimmer) Fliesen, soweit so gut.

Frage an Euch:

Mit welchem Bodenbelägen habt ihr in Schlafräumen Eure Erfahrungen gemacht? Was könnt ihr empfehlen? Gerade im Kinderzimmer tue ich mich schwer.

In wie weit muss ich einen Fußbodenbelag beim Estrich beachten?
Fliesen inkl. Fliesenkleber bin ich bei ca. 13/14mm, Vinyl je nach Hersteller 8-9 mm, könnte natürlich hier aufdicken lassen, aber:
Was ist, wenn ich mal einen anderen Bodenbelag nutzen möchte in den Schlafräumen?
Macht es überhaupt Sinn den Estrich bei diesen 5-6mm überhaupt anzupassen?

Danke Euch.
viele Grüße

ps. Fußbodenheizung vorhanden.
H
hampshire
14.02.21 14:50
Schön, dass es bei Dir vorangeht. Es ist absolut sinnvoll bei der Estrichstärke den Bodenbelag zu berücksichtigen um im Zweifel keine Stüfchen zu bekommen. Neu anpassen kann bei späterer Änderung nötig sein - aber deshalb gleich zu Beginn auf eine Anpassung zu verzichten fände ich eigenartig.
F
Fuchur
14.02.21 16:50
Wir haben auf die Anpassung verzichtet und den Unterschied mit dickerer Trittschalldämmung ausgeglichen.
K
KlaRa
14.02.21 18:02
Hallo Fragesteller.
Bei keramischen Fliesen als geplanter Bodenbelag sollte die größere Einbaudicke tatsächlich bereits bei der Estrichherstellung mit berücksichtigt werden.
In den restlichen Räumen (die nun aufgrund eines anderen Belages niedriger liegen) wird der Estrich ohnehin vor der Bodenbelagverlegung standardmäßig gespachtelt.
Die von Dir aufgeführten 5-6mm sind zwar nun nicht exorbitant und ein gutes Übergangsprofil würde das rein technisch gesehen problemlos überbrücken, aber es gilt die Regel, dass ab 4mm Höhenversatz die Gefahr des Stolperns eintreten kann.
Beachte aber bitte (um Dich zu beruhigen), dass an- oder aufgespachtelte Flächen niemals "in Stein gemeißelt" sind!!
Wenn also in dem niedriger liegenden Raum auf ca. 50cm Länge vor der Tür rampenförmig angespachtelt würde, wäre das technisch absolut in Ordnung.
Wird der Oberbelag in Zukunft gewechselt und die "Rampe" entpuppte sich als störend, würde der "Überstand" einfach abgeschliffen und insofern an die erforderliche Übergangshöhe angeglichen werden.
Diese Vorgehensweise ist regelkonform - und daher für einen Bodenleger wirklich kein ernsthaftes Problem!
-------------
Viele Erfolg bei der Maßnahme: KlaRa
P
Piotr1981
14.02.21 20:52
KlaRa schrieb:

Hallo Fragesteller.
Bei keramischen Fliesen als geplanter Bodenbelag sollte die größere Einbaudicke tatsächlich bereits bei der Estrichherstellung mit berücksichtigt werden.
In den restlichen Räumen (die nun aufgrund eines anderen Belages niedriger liegen) wird der Estrich ohnehin vor der Bodenbelagverlegung standardmäßig gespachtelt.
Die von Dir aufgeführten 5-6mm sind zwar nun nicht exorbitant und ein gutes Übergangsprofil würde das rein technisch gesehen problemlos überbrücken, aber es gilt die Regel, dass ab 4mm Höhenversatz die Gefahr des Stolperns eintreten kann.
Beachte aber bitte (um Dich zu beruhigen), dass an- oder aufgespachtelte Flächen niemals "in Stein gemeißelt" sind!!
Wenn also in dem niedriger liegenden Raum auf ca. 50cm Länge vor der Tür rampenförmig angespachtelt würde, wäre das technisch absolut in Ordnung.
Wird der Oberbelag in Zukunft gewechselt und die "Rampe" entpuppte sich als störend, würde der "Überstand" einfach abgeschliffen und insofern an die erforderliche Übergangshöhe angeglichen werden.
Diese Vorgehensweise ist regelkonform - und daher für einen Bodenleger wirklich kein ernsthaftes Problem!
-------------
Viele Erfolg bei der Maßnahme: KlaRa

Hey Klara,

herzlichen Dank für die wertvollen Hinweise.
Muss/Sollte ich dem Estrichleger etwas sagen? Viele Grüße und Danke
Piotr
K
KlaRa
15.02.21 13:48
Piotr1981 schrieb:

Muss/Sollte ich dem Estrichleger etwas sagen?
Gut, Estrichleger sind hervorragende Handwerker. Die meisten, die ich beruflich kenne, jedenfalls.
Aber kein einziger unter denen ist Hellseher.
Insofern ist es ratsam, dass der Estrichleger bereits in der Planungsphase (bevor er damit sein Angebot schreibt) weiß, dass er die Flächen höhenmäßig abstellen muss.
Und dann auch erkennen kann, wieviel Mehraufwand er für den dickeren Estrich benötigt, ob die Türen dann noch höhenmäßig stimmen werden usw.
Da hängt noch ein "Rattenschwanz" notwendiger Planungen d´ran.
Einfach den Estrich (wo Fliesen verlegt werden sollen) dünner machen, das wäre zwar eine einfache Logik, die jedoch gedanklich zu kurz springt.
Die Mindestdicke (damit die Tragfähigkeit) muss ja gewährleistet sein.
Und wenn er einfach dicker einbauen würde, stimmten die Höhenmaße (bezogen auf den verbindlichen Meterriss) nicht mehr, was auf die Folgegewerke durchschlägt.
Der einfachste Weg ist tatsächlich der, alles auf einer Höhe einzubauen und dann (in Räumen ohne Fliesenbelag) zum Türbereich anzuspachteln!
Gruß: KlaRa
estrichlegerfliesenbodenbelagkinderzimmer