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ᐅ Mein Holzbackofen im Garten - ein Wunsch geht in Erfüllung!


Erstellt am: 19.08.20 10:55

C
Climbee
19.08.20 10:55
Mit dem neuen Haus bin ich auch endlich stolze Besitzerin eines Holzbackofens im Garten geworden. Davon habe ich schon so lange geträumt! Das eigene Brot backen und dann eben richtig im Backofen, in dem vorher mit Holz eingeheizt wurde.

Die Umsetzung erfolgte im Zuge der Gartengestaltung, wobei das nicht der Gartenlandschaftsbauer gemacht hat. Fundament hat mein Mann gemauert, den Ofen hat dann ein Ofensetzer gesetzt.

Das gemauerte Fundament:

Außenbereich: hellgraue Terrassenplatten in Stufen, Betonblöcke, rechts Holzhauswand, runder Deckel.


Jetzt dann verputzt:

Gartenbaustelle: Betonblöcke formen eine Wand, Holzplatten liegen daneben, Handschuhe auf dem Rand.


Dann kamen Ziegelstürze drauf:

Garten-Terrasse mit Holzmöbeln, Bauwerkzeugen, grünem Schlauch und Pflanzenbeete.


Und final dann der gesetzte Ofen (war ein Bausatz von Kandern Feuerfest):

Gartenbereich mit weißem Außenofen auf Steinunterbau, Holzbank und Paletten davor.

Oben drauf kamen Granitplatten und auf die Arbeitsfläche neben den Ofen ist mittlerweile auch eine Granitplatte, die wir uns dafür zuschneiden haben lassen, gekommen.

Nach ein paar Tagen wurde der Ofen eingebrannt. Das hieß: langsam und mit wenig Füllung anfangen bis man eben die volle Holzmenge verwenden kann und der Ofen sozusagen betriebsbereit wurde. Das ist ein Prozeß, der sich über ein paar Tage hinzieht:

Außenbackofen aus Beton, offene Feuerkammer mit brennendem Holzfeuer.


Und endlich konnten wir das erste mal den Ofen auch verwenden! Da ich noch keinen Sauerteig hatte, wurde es ein Brot mit fertigem Sauerteig (der aber nicht mehr als Triebmittel verwendet werden kann, sondern nur den Geschmack liefert) und einem Ciabatta:

Rustikales dunkles Brotlaib mit Scheiben und Messer auf Holzbrett.


Da waren wir schon schwer begeistert. Die Nachwärme kann man immer für Schmorgerichte aller Art nutzen:

Im Backofen: weiße Auflaufform mit rotem Tomaten-Gemüse und Kräutern; daneben Brot.


Mittlerweile sind wir da Profis. Ob Rehkeule, Schichtfleisch, Kaninchen oder Goulasch. Irgendwas schieben wir immer nach dem Brotbacken noch in den Ofen und ohne weiteres Zutun haben wir in ein paar Stunden oder über Nacht wunderbar zarte Fleischgerichte.

Außerdem muß man natürlich aufrüsten:

Weißes Reinigungswerkzeug mit Bürstenkopf liegt auf Holztisch; daneben zwei Metallstangen.

Brotschieber und Glutschieber mit Besen, mit dem man den Backraum nach dem Einheizen sauber macht. Das war uns auch klar, daß wir sowas brauchen.
M
Musketier
19.08.20 11:10
Das Brot sieht gut aus. Machst du Sauerteigbrot?
C
Climbee
19.08.20 11:18
Was uns aber kalt erwischt hat: mit meiner Kitchen Aid kommen wir beim Brotbacken nicht wirklich weiter. Das ist ja eigentlich schon eine ganz robuste Küchenmaschine, aber die max. Teigmenge für diese Maschine ist 1kg - das ist gerade mal ein Brot. Für ein Brot heizt man aber so einen Ofen nicht ein, das soll sich schon rentieren und dann kommt sowohl die Kitchen Aid als auch die Bäckerin an ihre Leistungsgrenze.
Die Kitchen Aid darf nämlich max. 10min am Stück laufen - und das braucht man schon für ein Brot. Wenn man 5 oder mehrere Brote backen will, ächzt die Kleine ganz schön. Und die Bäckerin auch. Das bedeutet nämlich, daß der Teig für jedes Brot einzeln hergestellt werden muß.
Ganz schön viel Aufwand. Zeitlich kaum akzeptabel.

Also haben wir uns nach eine Teigknetmaschine (TKM) umgeguckt. Zuerst war ich da sehr optimistisch. Im Zeiten des coronabedingten Pizzeria-Sterbens wird sich wohl eine gebrauchte TKM finden lassen! Naja, schon. Aber nicht unbedingt das, was man will. Irgendwann stand fest: der Teigkessel sollte abnehmbar sein, damit man mit zweien arbeiten kann und so zwei Sorten Brot ohne großen Aufwand machen kann.
Da fallen die meisten Pizzeria-Maschinen schon mal raus. Da ist der Kessel fest.
Dann sollte der Kessel so groß sein, daß der Teig zum Gehen drin bleiben kann. Bei 5 - 6kg Teig braucht man also mindestens eine Maschine für 10 - 12kg Teig.
Es blieb letztendlich nur die Häussler TKM und zwar entweder die mit Kapazität für 14 oder 18kg Teig. Der Unterschied ist preislich nicht gravierend, also die große! Die mit zwei Kesseln und dazu auch gleich die passende Abdeckhaube und dann kann gebacken werden!

Wir hatten das große Glück eine gebrauchte Maschine zu finden, die genau unseren Ansprüchen gerecht wurde. Diese Maschinen sind extrem preisstabil und daher ist mein neues Schätzchen schon volljährig, also 18 Jahre alt. Steht aber noch da wie fast neu:

Großer weißer Küchenmixer mit offenem Deckel; daneben mehrere Teigschüsseln mit Hefeteig.


Das Bild oben war der Einstand der Maschine am letzten Wochenende. Um sie zu testen, hatten wir 10kg Mehl mit gebracht (die angegebene Maximalmenge) und dort mit Wasser verknetet.
Die Maschine lief und wir sind mit ihr und einem vollen Teigkessel in dem dann zwar nur 9kg Mehl mit Wasser verknetet waren, heimgefahren - aber auch das war schon echt viel!
Irgendwie konnte ich den Mehlkloß nicht einfach wegwerfen, also habe ich Hefeteig draus gemacht. Etwas abgezwickt für frische Sonntagssemmeln, böhmische Knödel für's Abendessen und der Rest wurde süßer Hefeteig. Das Ergebnis sieht man oben. Letztendlich sind da wohl so 15kg Hefeteig draus geworden und ich habe gebacken wir blöd (im normalen Ofen, um den Holzofen einzuheizen blieb da keine Zeit).
Ein Blech Streuselkuchen und ca. 150 Hefeschnecken - dann habe ich die Segel gestrichen und der Rest wurde portionsweise eingefroren. Wir haben wohl für die gesamte Großfamilie für die nächsten zwei Jahre schon mal Hefeteig auf Vorrat...

Und dann mußte damit natürlich auch endlich mal Brot gebacken werden. So ein Brotbacktag braucht einen Tag Vorlaufzeit. Mittlerweile bin ich ja auch stolze Besitzerin diverser selbstgezüchteter Sauerteigsorten (mein Mann verscheißert mich schon immer: na, was machen deine Haustiere?) und so ein Sauerteigbrot muß vorbereitet werden. Also Montags vorgearbeitet und gestern dann großer Backtag!
Diesmal sollte es geben: Kürbiskruste und ein Roggenbrot mit Dreistufenführung (macht es besonders bekömmlich).

Endlich kam die neue Maschine zum artgerechten Einsatz!

Das ist schon ein Unterschied, ob man den Teig für jedes Brot einzeln machen muß, oder halt einfach mal 5kg Teig in einem Rutsch! Geht soviel schneller und für die Maschine ein Klacks. Meine arme, kleine Kitchen Aid hätte ächzend aufgegeben.

Bei der Stückgare im Garkorb (bzw. mangels Garkorb in diversen Schüsseln):

Mehrere runde Brote ruhen in Tuchkörben auf einer Küchenzeile; Sonnenblumen in Vase im Hintergrund.


Kurz vor dem Einschießen:

Ein Teigballen liegt auf einem Holzschieber neben Mehlbeuteln auf einer Granitplatte im Freien.


Endlich ist der Ofen mal voll!

Runde Brote mit Mehl bestäubt ruhen in einem Steinofen auf einer Backplatte.


Und nach einer Stunde sind die Brote fertig:

Elf runde Brote mit dunkler, knuspriger Kruste auf grauer Granitplatte vor weißer Wand.

Dunkles Brot auf Holzbrett; Scheibe abgebrochen, Messer daneben, Küchenhintergrund.


Jetzt muß der Ofen noch irgendwann verputzt werden und ist dann fertig.

Pizza geht natürlich auch, aber da braucht man höhere Temperaturen als zum Brotbacken und belässt die Glut auch im Ofenraum. Mein Bruder ist der große Pizzabäcker und von unserer nächsten innerfamilären Pizzasession werde ich dann auch Bilder liefern!
L
Lumpi_LE
19.08.20 11:18
klasse, das ist bei mir als Projekt 73 noch ausstehend.
C
Climbee
19.08.20 11:19
Musketier: wenn's geht nur mit Sauerteig - mag ich viel lieber.

Wobei jetzt bei der Kürbiskruste gestern 20g Hefe dabei waren - auf 4kg Teig.
B
Bookstar
19.08.20 12:46
Cool aber das wäre mir viel zu viel Aufwand ...gehe ich lieber zum Bäcker.

Möchte aber als großer Pizza Fan.
ofenfundamentverputzt