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ᐅ Finanzierungsrahmen realistisch & vernünftig ?


Erstellt am: 11.09.18 10:48

D
Doccorzorz
11.09.18 10:48
Hallo zusammen,
zu beginn möchte ich unsere aktuelle Rahmensituation erläutern, so dass ihr diese auch bewerten könnt.
Wir hegen den Wunsch aufgrund horrender Miete möglichst schnell in ein Eigenheim zu ziehen.

Allgemeines:
- Wir: 33M & 29W
- 2 Kinder in den nächsten 5 Jahren
- Einkommen
W: 3150 netto (vollzeit Beamtin / PKV schon abgezogen, Gehalt steigt jährlich um ca 50 €, Zuschläge pro Kind 50 €))
M: 3100 netto (unbefristet vollzeit, IT Manager, Gehalt sollte weiter anwachsen)
Jährliche Sonderzahlungen: 5000 €

Summe: 6250 € netto mtl.

Geplant ist, dass während der Elternzeit jeweils 1 Elternteil für 900 € Elterngeld zu hause bleibt. Durch Anpassung der Steuererklärungsklasse + Kindergeld kommen wir in diesem Fall auf ein Einkommen von ca 4500 netto mtl


Ausgaben Situation mtl.:
- Miete: 950 €
- Nebenkosten 200 €
- Strom, Telefon, GEZ: 100 €
-Versicherungen 2x KFZ, 1xLeben: 145 €
-Vereinsbeiträge: 185€
-Sprit: 250€
- Nahrungsmittel: 600€

Summe: 2430 €

Es bleibt daher ein theoretischer mtl. Überschuss von 3820 € (2070 € Elternzeit)

Eigenkapital:
Aufgrund von Hochzeit + Ausgiebigen Reisen haben wir bisher nur ca. 50.000 € Eigenkapital angespart. Unser Einkommen ist auch erst seit knapp 2 Jahren vorhanden, da sie bis dahin Studentin war.

Bauvorhaben:
Grundstück: Eine Größe von ca 350m² wäre für uns Ausreichend, geplant sind für diese Position 200.000 - 250.000 €

Hausbau: Uns liegen Angebote von verschiedenen Hausbaufirmen vor. Wir möchten ein Einfamilienhaus mit ca 160-170m2 inkl. Vollkeller bauen. Der Preisrahmen der Angebote liegt bei Rund 400.000 € inkl. Baunebenkosten.

Wir kommen damit auf einen Kapitalbedarf von 650.000 €. Wenn wir davon ausgehen, dass ich dies vollfinanziere, wäre dies bei einer Laufzeit von 20 Jahren ein Zins von 2,1 % + Tilgung 2 % mit einer mtl. Belastung von 2235 €

Entsprechend würden sich die mtl. Ausgaben um 1500 € erhöhen.
Dies würde ein frei verfügbares Kapital pro Monat von 2460 € respektive 494 € in der Elternzeit bedeuten. (Ggf. verringerte Tilgung während der Elternzeit)

Nun zu der eigentlichen Frage an euch:
Seht ihr dieses Vorhaben als realistisch an ? Ich tue mich aktuell sehr schwer, die Grenze der sinnvoll möglichen Belastung auszuloten und würde mich über euer Feedback freuen.

Viele Grüße,
Dennis
A
apokolok
11.09.18 12:02
Sieht grundsätzlich schonmal nicht so schlecht aus.
Schön finde ich den 'theoretischen' monatlichen Überschuss.
Dass der nicht der Praxis entspricht zeigt ja das vorhandene Eigenkapital. Wenn das ausschließlich in den letzten zwei Jahren gespart wurde, liegt der praktische Überschuss etwas über 2k, das ist immer noch sehr ordentlich.

Dennoch sollten die Grundlagen für die Kalkulation realistisch sein.
Meiner Erfahrung nach dreht sich der Lebensstil nicht um 180° nur weil man Immobilienbesitzer wird.
In der Konstellation Elternzeit ist die Rate einfach zu hoch wenn du mit realistischen Ausgaben rechnest.
Kinder sind auch nicht umsonst, gerade am Anfang kommen einige teure Anschaffungen auf einen zu.
Euer Vorteil ist natürlich, dass es im Moment noch keine Kinder gibt, ihr könnt bei der Bank also mit den vollen Gehältern rechnen.

Bei vielen Anbietern lässt sich der Tilgungssatz während der Laufzeit ändern. Ihr müsstet dann evt. für die paar Jahre mit kleinen Kindern auf 1% runter gehen. Da schreien jetzt viele NEEEIIIIN zu wenig, aber für einen absehbaren Zeitraum wäre das schon zu vertreten.

Ansonsten stellt sich noch die Frage nach dem passenden Grundstück. Ein freistehendes Haus mit 160-170m² Wohnfläche passt nicht auf 350m² Grundstück. Doppelhaushälfte könnte gehen. Die 400k all inkl. sind auch zu wenig, rechne da mal 50k drauf.
Resümee: Verdienst gut, Eigenkapital zu wenig, Vorstellungen zu großzügig. Das sind die Variablen, an denen muss man drehen bis aus dem Traum Realität wird.
H
HilfeHilfe
11.09.18 17:39
4500 netto mit Kindern , 2230€ Annuität plus mindestens 300€ Nebenkosten plus Rückstellungen . Das heißt wenn Kinder da sind gehen mehr als 50% für das Darlehen weg . Übrigens sind 2% Tilgung und 20 Jahre fest kein Volltilger. Das heißt Rest Sondertilgung . Wo soll das herkommen mit 2 Kindern ? Essen , Betreuung , Urlaub , neues Auto muss alles finanziert werden . Ich finde euer Vorhaben stand jetzt ok , mit Kindern müsst ihr euch in die Augen schauen und fragen ob es realistisch ist . Ich sag nein
B
Bookstar
11.09.18 17:59
Nein ist überhaupt nicht realistisch. Das Netto ist gut, das Eigenkapital deutlich zu gering.

Grundstück ist sehr teuer geplant. Ist doch in NW? warum soll es da so teuer sein?

Das Haus baut ihr auch niemals mit Nebenkosten für 400.000 Euro. Da fehlen mind. 100.000 Euro eher 150.000 Euro (Garten, Küche, Ausstattung, Puffer).

Ich sage mal ihr braucht ca. 200.000 Euro mehr Eigenkapital. Also entweder sparen oder abspecken.
S
sco0ter
12.09.18 23:45
Einerseits sehe ich es ähnlich wie Bookstar, andererseits wäre es traurig, wenn man sich bei solch guten Gehältern kein Haus leisten könnte.

Zu den Zahlen an sich kann ich sonst wenig sagen.
Eigenkapital ist halt wirklich zu wenig.

Wir haben die Rate so angesetzt, dass sie einem Drittel eines Gehaltes entspricht, falls mal einer ausfällt wegen längerer Krankheit oder Kindern.
Maximal ein Drittel Gehalt für Wohnen/Miete auszugeben, habe ich auch sonst immer schon als vernünftigen Wert gehört/gelesen.
H
HilfeHilfe
13.09.18 05:26
sco0ter schrieb:
Einerseits sehe ich es ähnlich wie Bookstar, andererseits wäre es traurig, wenn man sich bei solch guten Gehältern kein Haus leisten könnte.

Zu den Zahlen an sich kann ich sonst wenig sagen.
Eigenkapital ist halt wirklich zu wenig.

Wir haben die Rate so angesetzt, dass sie einem Drittel eines Gehaltes entspricht, falls mal einer ausfällt wegen längerer Krankheit oder Kindern.
Maximal ein Drittel Gehalt für Wohnen/Miete auszugeben, habe ich auch sonst immer schon als vernünftigen Wert gehört/gelesen.
Kann man schon . Aber eben kein Grundstück für 250k plus Haus 400k ( was nicht ausreicht für die Größe )
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