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ᐅ Klassizistische Fassade nachbauen. Wie wurde das damals gemacht?


Erstellt am: 06.05.18 11:37

P
Pianist
06.05.18 11:37
Schönen guten Tag!

Mir gefällt ein bestimmter (dem Klassizismus zuzurechnender) Baustil sehr gut: Strenge Symmetrien, aufrecht stehende Sprossenfenster, die mit Stuckelementen eingefasst sind, und die Flächen zwischen den Fenstern und Gesimsen sind mit Backsteinklinkern versehen.

Nun frage ich mich: Wie wurde damals sowas realisiert? Handelt es sich dabei immer um zweischaliges Mauerwerk? Wurden erst die Fenstereinfassungen an- oder eingebaut, zum Beispiel durch Einschieben in die Fensterlaibung, und dann die Zwischenräume ausgemauert? Oder ruhen diese (sicher auch zum Teil sehr schweren) Elemente auf den Steinen?

Und wie würde man sowas heute nachbauen, wenn man aktuelle bautechnische Standards berücksichtigt? Also wenn der Rohbau zum Beispiel aus vorgefertigten Liapor-Massivwandelementen besteht, würde man dann solche profilierten Einfassungen aus irgendeinem stabilen Material ebenfalls vorfertigen, in die Laibungen einschieben, und dann die Zwischenräume mit Riemchen bekleben und verfugen? Man kann ja aus jedem Strangpress- oder Handformklinker Riemchen schneiden lassen...

Hat das schon mal jemand gemacht? Klassizistische (oder von mir aus auch barocke) Fassade an einem heute gebauten Haus? Beim Neubau des Berliner Stadtschlosses ist in dieser Richtung einiges passiert, aber da habe ich leider nicht genau mitbekommen, wie das im Detail gemacht wurde.

Matthias
P
Pianist
07.05.18 21:56
Kennt sich niemand damit aus? Wie steht Ihr denn generell zu meiner Idee, ein modernes Haus mit historischer Außenoptik zu bauen? Oder ist das "bäh"? Ich finde, dass sich hier in den vorhandenen Bestand sowas fein Gegliedertes besser einfügt als ein moderner Klotz mit begrüntem Flachdach.

Matthias
T
Traumfaenger
07.05.18 23:06
Vorneweg eine Vermutung: Egal wie es gemacht wurde, für den privaten Bauherren dürfte es unbezahlbar sein. Dann kannst Du genauso gut Deine Fassaden mit Muschelkalk verputzen oder einen gläsernen Pool aus dem Dach auskragend bauen... Aber losgelöst von solch unwichtigen pekuniären Bedenken, schau Dich mal in Dresden in der Altstadt Nähe Frauenkirche um. Da gibt es das eine oder andere neu gebaute Gebäude in diesem Stil, u.a. ein kleines Fünf-Sterne-Luxushotel. Müsstest nur erfragen welcher Architekt dahinter steckt.
M
Müllerin
07.05.18 23:38
Ich finds ne tolle Idee und optisch sehr ansprechend. Da ich aber null Ahnung habe, hatte ich die Klappe gehalten 😉
P
Pianist
08.05.18 07:48
Genau so geht es mir auch: Ich finde das einfach optisch total super. Früher haben sich sogar Bauern sowas bauen lassen. Also der größte Bauer im Dorf hatte ein solches Haus. Das sieht man heute noch in vielen brandenburgischen Dörfern. So könnte man ein Haus bauen, von dem man meint, dass es da schon immer stünde. Allerdings habe ich wirklich keine Ahnung, wie man die Ausführung so gestalten kann, dass die Kosten sich in Grenzen halten.

Mir gefallen auch reine klassizistische Putzfassaden mit Zierelementen, aber da dürfte der langfristige Instandhaltungsaufwand größer sein. An einer Fassade aus Klinkern und Sandstein- oder was auch immer für Elementen muss man 100 Jahre nichts machen...

Es ist eben nur die grundsätzliche Frage, ob sowas eher als "Disneyland" abgetan wird oder ob das als Versuch honoriert wird, ein regionaltypisches Gebäude zu errichten. Die gleiche Diskussion gibt es ja in Potsdam ständig...

Matthias
einschiebenzwischenräumefassadegebäude