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ᐅ Drohen mir 30.000EUR Vertragsstrafe... ?


Erstellt am: 12.12.17 18:56

G
goubilas
12.12.17 18:56
Servus Forum,

kurz zu mir, bin durch die Suchmaschine hier gelandet und wollte euch um Rat bitten.

Kurze Vorgeschichte:

Grundstück im Norden erworben, 2 Doppelhaushälften werden gebaut für mich und meiner Mutter.

Mutter wohnt vor Ort kann nächstes Jahr sofort einziehen nachdem Bau. Soweit sogut.


Ich habe einen festen Arbeitsvertrag im Süden, wohne knapp 600km weit weg und habe mir gedacht ich lasse meine Hälfte vorerst vermieten. Da wir uns noch uneinig sind ob wir den Süden verlassen und sofort in den Norden ziehen möchten sobald das Haus fertig ist.

Am einfachsten wäre es für mich und meiner Frau, wir suchen uns vor Ort eine Arbeit und ziehen in das neue Haus ein. Soweit sogut.

Allerdings, sind wir skeptisch da wir zur Zeit beide fest eingestellt sind und gutes Geld im Süden verdienen.

Nun zum Problem,

wir verpflichten uns gegenüber der Stadt im Norden in der wir bauen, in Rahmen eines echten Vertrages, die ersten 5 Jahre nachdem das Haus fertig gebaut ist, das Haus auch selbst zu nutzen und zu bewohnen, sprich bei Vermietung droht eine Vertragsstrafe von 30.000 Eur.

Da ich vor Ort mit meinem Bauunternehmer auch darüber gesprochen habe, meinte er, das diese Klausel in jedem Vertrag stehen und das ich mir dann keine große Gedanken darüber machen soll, denn vor Ort würde niemand kontrollieren kommen. Und da meine Mutter auf dem selben Grundstück wohnt halt nur in Ihrer hälfte wäre das halb so wild.

Nun ist es soweit das wir kurz vorm Notar stehen und dafür natürlich auch unterschreiben müßen !

Vielleicht war schon jemand in der selben Situation.
Würde mich wirklich für jede Information freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Goubilas
N
Nordlys
12.12.17 19:10
Aha, der Bauunternehmer, ein wahrer Philanthrop, ist sich sicher, dass da kein Hahn nach kräht? Aha, der weiss also genau, dass da kein Nachbar mal bei der Kommune anruft, weil ihm die Mieter nicht passen? Aha, die Kommune merkt das gar nicht, hat ja kein Einwohnermeldeamt.....mann, Leute, gehts noch? Karsten
Y
ypg
12.12.17 19:11
Ich möchte Dir nichts unterstellen. Das hört sich auch alles bis auf ein-zwei Sätze plausibel an.
Aber mal ehrlich: ob man nun umzieht, vom Süden in den Norden, macht man ja nicht allein am Stammtisch ab. Das bespricht man, wägt ab, schläft mehrere Wochen darüber, und ist sich dann der Konsequenzen einig.
Dann sucht man sich ein Haus oder kommt auf die Idee, mit Mama ein Doppelhaus zu bauen.

Soweit schön und gut zur Vorgeschichte.

Und nun, während des Hausbaus, habt Ihr einfach mal den Einfall, nicht umzuziehen?!?

Verstehe ich es richtig, dass die Haushälften schon stehen und ihr das fast fertige Haus jetzt erst kaufen wollt?

Mal von der Gemeinde abgesehen: auch Banken wollen wissen, wie das Haus genutzt wird. Entsprechend fällt das Darlehensangebot aus.


Edit: ok, die Zeit, heute Unterschrift und nächstes Jahr einziehen, habe ich verstanden
G
goubilas
12.12.17 19:31
Zugegeben die Infos waren recht grob von meiner Seite, ich werde wohl einiges mehr an Infos dazu schreiben müßen.

Im April 2017 haben wir beschloßen, das wir mit der Mutter die Doppelhaushälften bauen wollen. Damals gab es ja auch schon die Infos darüber, das wir die ersten 5 Jahre das Haus selber nutzen sollen, da Strafe droht.

Wir sind mittlerweile erst soweit das wir den Bauantrag genehmigt bekommen haben, sprich der Bau an sich beginnt im Frühjahr 2018 soll dann auch bis Ende 2018 fertig gebaut sein.

Um auf die Frage nochmal zurück zu kommen, seit Februar gibt es eigentlich nur das Problem das uns beschäftigt, wie wir das jetzt mit dein Einzug machen. Das ganze ist uns natürlich nicht erst gerade eingefallen. Wir haben also c.a 1 Jahr Zeit um uns entweder auf den Umzug vorzubereiten oder es so riskieren.

Sicherlich, alle Gedanken die Karsten im ersten Beitrag schon offen und direkt geschrieben hat, kommen uns täglich.

Wir haben sogar darüber geredet, falls wir wirklich in den Süden bleiben, das wir das Haus erst gar nicht vermieten, sondern es so abfinanzieren das wir auf Nummer sicher gehen keine Strafe zahlen zu müßen.

Nur ist es im Endeffekt egal ob wir vermieten oder nicht, sogar wenn wir nicht direkt einziehen, allein dadurch machen wir uns laut Vertrag strafbar.

Wir sind in den Norden aufgewachsen, haben viele Freunde bekannte dort, dazu kommt das wir nächstes Jahr das Kind "planen". Uns hält hier im Süden wirklich nur die Arbeit. Aber leider kann ich nicht 100% sagen ob wir nicht doch einfach wieder zurück in den Norden ziehen, dann hätte sich das Thema hier erledigt.

Dieses Thema wurde geöffnet, da ich einfach mal vom schlimmsten ausgehen muß. Es ist noch nichts entschieden.
G
goubilas
12.12.17 19:42
Daher meine Frage, um der Strafe zu entgehen, ist es möglich , das ich im Norden einen Zweitwohnsitz anmelde und würde die Stadt es verstehen wenn ich erstmal aus beruflichen Gründen, nicht direkt nach dem Bau einziehen könnte ?

Ich denke mir nur, umso weniger die Behörden darüber Bescheid wissen desto besser ...
7
77.willo
12.12.17 19:59
Was du machen willst, ist vorsätzlicher Vertragsbruch und sich dann irgendwie aus den Konsequenzen rauswinden. Warum soll dir dabei auch noch jemand helfen?
Das richtige und legale Mittel ist, den Vertrag nicht zu unterschreiben.
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