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ᐅ Wärmepumpe für 6-Familienhaus unterdimensioniert?


Erstellt am: 07.10.17 16:17

B
Bembe
07.10.17 16:17
Wir haben aktuell in einem 12/2014 fertiggestellten 6-Familienhaus eine Bestands-Eigentumswohnung gekauft.
Das Haus hat einen umbauten Raum von 3.114 cbm, die Gesamtwohnfläche liegt bei knapp 640 qm. Installiert ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Stiebel Eltron WPL 33 HT mit dem Warmwasserspeicher SBB 1000 Wärmepumpe SOL. Die Wärmeleistung wird in der Beschreibung bei A -7/W35 mit 12,38 kW, bei A2/W35 Teillast mit 7,45 kW angegeben. Bin kein Fachmann, kann mit diesen Angaben wenig anfangen und habe auch im Internet bislang wenig Erhellendes gefunden.

Der Stromverbrauch des gesamten Hauses war im Jahr 2016 mit 30.360 kWh (= 7.650 Euro) extrem hoch. Könnte es sein, dass die Anlage deutlich zu klein gewählt worden ist und deshalb ständig zugeheizt werden muss? Nach Verkäuferangaben musste das Bauunternehmen nachträglich mit sechsstelligem Aufwand eine Hangbefestigung einbauen. Würde mich nicht wundern, wenn an anderer Stelle gespart worden wäre...

Gibt man auf der Homepage von Stiebel Eltron in der Produktauswahl die Suchoptionen für Neubau > 240 qm ein, wird die o. e. Pumpe nicht vorgeschlagen. Möglicherweise ein erster Hinweis auf eine nicht ideale Konfiguration?

Unverhältnismäßig teuer sind m. E. auch die Mieten für diverse Wärmemengenzähler. Kann man sie durch eigene Zähler ersetzen und was kostet so etwas? Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe soll sehr wartungsarm sein. Sind die Wartungskosten von 672 Euro angemessen?

Herzlichen Dank im voraus für kompetente Antworten.
R
ruppsn
07.10.17 16:40
Ich kann nur vergleichen mit einem Luft-Wasser-Wärmepumpe-Angebot, das wir von Alpha Innotec für unser Einfamilienhaus mit ca. 200qm beheizte Fläche bekommen haben. Auch wenn das keine Heizlastberechnung ersetzt, hat ait grob überschlägig mit 45 W/qm gerechnet, spricht 9000W bzw. 9kW. Angesichts dieser überschlägigen Rechnung würde ich die 12kW bei mehr als der dreifachen Fläche schon merkwürdig wenig finden. Andere rechnen überschlägig auch mal mit 35W/qm, aber auch 50W/qm. Aber selbst da fallen die 12kW recht wenig aus. Könntest Du nicht mal um die Heizlastberechnung bitten? Da müsste es doch schwarz auf weiß drinstehen...
M
merlin83
07.10.17 17:30
Reicht bei 1.000 Liter Speicher - brauchst bloß rechnen. Bei alten Heizungen ist es für den Verbrauch eher nachteilig, wenn die zu groß dimensioniert sind.
J
Joedreck
07.10.17 17:41
Man man man.. Es könnte auch einfach sein, dass auf Grund zu hoher Vorlauftemperaturen die Wärmepumpe ineffizient läuft.
Das ist oft bedingt durch falsches Heizverhalten.
Und dieses Überschlägige kann man komplett knicken und einfach vergessen. Für eine Wärmepumpe ist es einfach Pflicht eine Heizlastberechnung zu haben. Und zwar Raumweise. Wenn das nämlich nicht gemacht wird, ist in einem Raum zu wenig Fußbodenheizung verlegt und bei effizient niedrigen Vorlauftemperaturen wird der Raum nicht ausreichend warm.
R
ruppsn
07.10.17 20:13
Joedreck schrieb:
Man man man..
Warum so genervt?

Es hat doch niemand behauptet, dass eine Heizlastberechnung unsinnig oder überflüssig wäre. Ganz im Gegenteil, die einzige Wahrheit wird wenn dann daraus abzulesen sein.

Bis die vorliegt, kann man halt nur Abschätzungen machen. Was ist so verkehrt daran?

Und nachdem ein Hersteller von Luft-Wasser-Wärmepumpen ebenfalls zur groben Orientierung abschätzt bis die Heizlastberechnung vorliegt, wurde dessen Vorgehen hier erläutert, um dem TO einen ersten, wenn auch sehr groben Hinweis zu geben.

Für eine genaue Überprüfung der Dimensionierung ist die Heizlastberechnung zwingend. Was Gegenteiliges wurde nicht behauptet.

Joedreck, bist Du vom Fach und daher auch vielleicht verständlicherweise genervt von groben Abschätzungen, weil aus Deiner beruflichen Praxis dadurch vielfältig Probleme ergeben? Falls ja, wäre das für auch für mich eine wichtige Info, denn ich bin es nicht, könnte dann aber dem Luft-Wasser-Wärmepumpe-Hersteller mal damit konfrontieren...
J
Joedreck
07.10.17 20:23
Hi,
nein vom Fach bin ich nicht. Interessiere mich aber Hobbymäßig seit über 7 Jahre dafür und bin da für einen Amateur relativ gut im Thema.
Und genervt bin ich nicht von den Leuten hier, sondern von den Heizungsbauern die nicht rechnen wollen und dadurch viel vermurksen und von Vermieter/Bauunternehmer etc, welchen es immer egal ist was passiert, weil die nicht die kosten tragen.

Oft ist in Mehrparteienhäusern eben alles auf "Hauptsache es wird warm" gestellt. Bei Gas und Öl geht das noch halbwegs, aber Wärmepumpen sind absolute Niedrigtemperatursysteme. Da kostet jedes Grad mehr im Vorlauf Effizienz, also bares Geld
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