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ᐅ Wohnriester Bausparmodell - Zinsbindung und Tilgung


Erstellt am: 14.05.16 17:52

8
86bibo
14.05.16 17:52
Wir ziehen gerade die Finanzierung unseres Hauskaufs fest. Im Grunde sind wir bei einer 3% Tilgung mit 15 Jahren Zinsbindung. Die bausparmodell eins entweder von den Räten zu hoch, zu unflexibel oder der Zinssatz einfach zu teuer. Da aber nach 15 Jahren noch ca. 50% der Summe steht, überlegen wir, ob wir nicht zumindest einen Teil davon absichern. Ein klassischer Bausparer ist natürlich immer drin, allerdings haben uns noch schon 2 Bankvertreter versucht einen Wohnriester schmackhaft zu machen. Ich werde meinen existieren Riester-Vertrag keinesfalls "opfern", der von meiner Frau wäre allerdings eine Überlegung wert. Allerdings scheint das Wissen über Wohnriester bei den Bankberatern eher begrenzt zu sein.

Nun zur eigentlichen Frage:
Ein Anbieter hat uns nun den Verschlag gemacht für mich und meine Frau einfach jeweils einen zusätzlichen wohnriester zu machen. Für diesen würde dann keine stattliche Förderung in Anspruch genommen. Hintergrund ist, das die Bank einen wohnriesterBSV niedriger verzinst wie einen klassischen Bausparvertrag. Die Frage ist aber:
- Geht das überhaupt so einfach?
- komme ich ohne staatliche Förderung und Steuerrückerstattung tatsächlich um die nachgelagerte Versteuerung herum?

Irgendwie hört sich das zu einfach und zu gut an um erstens mich da rechtlich nicht auf dünnes Eis zu begeben (betrüge ich da dann nicht die Bank) und zum anderen einer der ersten zu sein, den so etwas auffällt. Wenn das wirklich so einfach wäre, würden das doch viele machen.
7
77.willo
14.05.16 18:12
Wenn Du bei den heutigen Zinsen etwas absichern willst, empfehle ich eine höhere Tilgung. Alles andere lohnt sich hauptsächlich für die Bank.
E
Elina
15.05.16 01:59
Ein Wohnriester Bausparvertrag würde ich nicht machen, lieber ein Wohnriester Darlehen, wenn euch die Nachteile nicht stören. Dann können die Zulagen direkt zur Tilgung verwendet werden. Aber auch sonst würde ich keinen Bausparvertrag machen. Der größte Nachteil dabei neben der Abschlussprämie ist einfach, daß die Sparraten bei niedrigem Zins jahrelang vergammeln und kein Cent damit getilgt wird. Irgendwann wird er zur Tilgung verwendet, aber dann hat man jahrelang Sollzinsen auf einen Betrag gezahlt, der nicht hätte sein müssen. Mit anderen Worten: es wäre besser, jeden verfügbaren Euro direkt in die Tilgung zu stecken, zb über Sondertilgungen.Was man da an tausenden Euro an Zinsen spart, ist mit der miesen Bausparverzinsung nicht annähernd zu vergleichen.
8
86bibo
15.05.16 07:50
Ein reiner Bausparer kommt für uns ohnehin nicht in Frage. Wir werden auf jeden Fall mit annuitäten arbeiten. Der Bausparvertrag würde dazu genutzt, für einen Großteil der Restsumme günstige Zinsen zu sichern. D.h. Ein klein wenig niedriger tilgen (Ca. 2,7-2,8%) und den Differenzbetrag in einen Bausparvertrag der nach 15 Jahren zuteilungsreif ist packen. Dann bleiben nach 15 Jahren zwar ein wenig mehr Restschuld (die Zuteilung des Bausparvertrag kann dann ja zur Tilgung verwendet werden, sodass "nur" die etwas höheren Zinszahlungen ins Gewicht fallen). Dann hätten wir ca. 150000€ Restschuld von denen wir 80000 € über günstige festgeschriebene Zinsen des Bausparvertrag abgesichert haben, sodass die Zinsunsicherheit nach 15 Jahren nur noch für 70000€ besteht. Mir ist klar, dass ich das mit etwas höheren Gesamtzinsen bezahle, aber es erscheint mir bisher als netter Kompromiss zwischen Zinssicherheit und Zinshöhe. Ein Riester-Darlehen ist also derzeit nicht interessant.

Weiterhin ist jedoch meine Frage:
Muss ein Riester-Vertrag ohne staatlichen Zuschuss und ohne Steuerrückerstattung in der lohnsteuererklärung zum Renteneintritt nachgelagert besteuert werden?

Unser Bankberatern meinte, wenn man keine Förderung in Anspruch nimmt, muss man auch nichts besteuern, ich bin mir da aber nicht so sicher, bzw. weiß nicht, ob es dann überhaupt noch als Riester-Vertrag tituliert werden darf.
S
Sascha aus H
15.05.16 12:02
Elina schrieb:
Aber auch sonst würde ich keinen Bausparvertrag machen. Der größte Nachteil dabei neben der Abschlussprämie ist einfach, daß die Sparraten bei niedrigem Zins jahrelang vergammeln und kein Cent damit getilgt wird.
Ich möchte an dieser Stelle einfach zu raten, euch alle Modelle durchzurechnen. Der Unterschied liegt nämlich in den Konditionen, die euch die Banken so anbieten.
Dazu einfach mal unser reales Beispiel für eine 400k€ Finanzierung, welche immer mit KfW153 kombiniert ist.

Tilgungsaussetzer (2.02% Zins) + Bausparvertrag (2,5% Zins): 1536€ mtl. Rate = Gesamte Schuld ist Zinsrisikofrei. In Summe werden mit allen Kosten 552.426€ gezahlt.

Um die gleiche Risikofreiheit zu haben vergleiche ich also mal ein 30 Jahres Volltiger:
Dieser hat bei uns einen Zinssatz von 3.06% und somit eine mtl. Belastung von 1.616€. In Summe werden mit allen Kosten 579.231€ gezahlt.

Also mein Tipp. Rechnet euch einfach mal alle Modelle für eure individuelle Situation mit realen Angeboten der Banken durch und Vergleicht sowohl mtl. Belastung als auch die Gesamtkosten über die Gesamtlaufzeit.

Natürlich ist das günstigste immer sich nur 10 Jahre zu sichern. Aber somit sind wir wieder im Glaskugel lesen und das muss jeder selbst entscheiden.

LG
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