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ᐅ Haus mit diesem Einkommen und Nebenkosten realistisch?


Erstellt am: 21.03.16 20:33

R
Rocka66
21.03.16 20:33
Guten Abend liebe Forumsmitglieder,

meine Frau und ich spielen mit dem Gedanken eines Hausbaus. Bevor wir uns aber jetzt in irgendetwas verrennen, wollte ich mal eure Meinung hören, ob es überhaupt sinnvoll realisierbar ist.

Kurz zu unserer Situation:

Ich bin 36 Jahre alt und Geschäftsführer/Gesellschafter eines Optikergeschäftes, meine Frau ist 32 Jahre und aktuell in Elternzeit ( noch bis August 2017). Unsere Tochter ist 7 Monate. Unsere Familienplanung ist aktuell noch nicht abgeschlossen, genaueres wird aber die Zeit zeigen 😀. Meine Frau wird nach Ihrer Elternzeit wieder in der alten Firma in Teilzeit arbeiten.

Unsere aktuelle Situation:

Mein Nettoeinkommen : 3900,00€
Meine Frau ist mit einen Minijob bei mir angestellt: 300,00€
Elterngeld: 522,00€
Kindergeld: 190,00€

Gesamteinkommen: 4912,00€

Das Elterngeld wird 08/2017 wegfallen, aber dafür kommt das Einkommen aus der Teilzeitbeschäftigung meiner Frau. Mein 13. Monatsgehalt ist nicht mit berücksichtigt.

Unser aktuelles Eigenkapital beläuft sich auf 45000,00€

Unsere monatlichen Ausgaben belaufen sich auf:

Miete warm: 740,00€
Strom: 115,00€
Versicherungen (Incl. meiner priv. Krankenversicherung): 676,00€
Lebensmittel ( Haushaltsbuch über die letzten 12 Monate): 600,00€
Geburtstagsgeschenke für Familie/Freunde: 75,00€
Urlaub: 125,00€
Kleidung: 150,00€
Telefon/Handy: 130,00€
Sonstiges: 300,00€

Gesamtausgaben: 2911,00€

Differenz Einnahmen zu Ausgaben: 2000,00€

Das Grundstück ist schon vorhanden (685qm). Schenkung meiner Eltern.
Unser Auto incl. sämtlicher Kosten läuft über die Firma.

Wir denken aktuell an ein Massivhaus mit ca. 130qm plus Nutzkeller. Ob Garage oder Carport steht noch nicht fest.

Ist ein Kredit von 300t machbar, bzw ist es überhaupt machbar für diesen Preis unseren Hauswunsch zu realisieren?
Bevor wir uns in irgendetwas verrennen, wollten wir hier einfach mal eure Meinungen hören.
Wenn ich noch was vergessen habe, bitte einfach mitteilen. Nach diesen ganzen Daten kann es schon passieren, das ich was vergessen habe.

Einen schönen Abend noch und fränkische Grüße
Rocka66
H
HilfeHilfe
22.03.16 06:58
Hallo , ich denke als Gesellschafter ist deine Hausbank erster Ansprechpartner . Deine Frau ist bei dir angestellt ?
R
Rocka66
22.03.16 08:01
Guten Morgen HilfeHilfe,

nein meine Frau ist nicht bei mir angestellt. Nur mit dem Minijob.
Ich habe mit meiner Hausbank gestern schon Kontakt aufgenommen, allerdings erzählen Banken häufig nur das theoretisch Machbare und nicht immer das Sinnvolle. Deshalb habe ich mein Anliegen hier nochmals eingestellt.
Ich habe gerade Mail Antwort meiner Bankberaterin gelesen, welche Sie mir gestern Abend ins Geschäft geschickt hat. Da wir evtl. KFW 55 bauen möchten, sieht das Angebot momentan wie folgt aus:

100t über Kfw Zinskomponente noch unbekannt, angelehnt an jetzigen Stand 0,75% p.a.
Annuität bei 15 Jahres Laufzeit = ca. 600,00€ Zinsbindung 10 Jahre

Sparkassendarlehen über 200t inkl. 10% Sondertilgungsrecht p.a. = 1,15% p.a. 10 Jahre Zinsbindung
Annuität bei Laufzeit ca. 20 Jahre = 825,00€

Ist Kfw 55 oder besser überhaupt sinnvoll zu bauen? Wegen Ersparnis und ähnlichem oder ist es nur gut fürs "grüne Gewissen"?

Fränkische Grüße
Rocka66
E
elVincent
22.03.16 08:14
Da du in Bayern wohnst, ist aus meiner Sicht Kfw55 aktuell das beste, was du machen kannst. Der Mehraufwand ist relativ überschaubar und über das 10.000 Häuser Programm bekommst du bei Erfüllung der Kriterien zusätzlich zum Tilgungszuschuss der KfW (5% der Darlehenssumme) nochmal 4.500€ Energieeffizienzbonus (für 3l Haus, das du mit KfW55 schon fast automatisch erreichst) und einen Technikbonus, der z.B. für eine Wärmepumpe bei 2.000€ liegt oder bei einer Photovoltaikanlage bis zu 8.000€ betragen kann. Außerdem werden ab April von der KfW noch die Hälfte der Baubegleitungskosten des benötigten Energieberaters übernommen.

Als zusätzlichen Bonus bekommst du dann noch die günstigen Zinsen aus dem KfW-Kredit und niedrigere Verbrauchskosten. Ich denke, das wiegt die überschaubaren Mehrkosten für KfW55 ganz gut wieder auf.
H
HilfeHilfe
22.03.16 11:34
Du solltest dir bei dem Zinsniveau auch mal 15 Jahre anbieten lassen . Auch mal bei den gängigen Vermittlern Anfragen
R
Rocka66
22.03.16 12:41
@ HilfeHilfe:
Das mache ich schon noch. Ist ja auch das erste Angebot der Bank. Wollte nur eben hier mal vorfühlen, ob eine monatliche Rate von 1400€-1500€ sinnvoll bewältigbar ist ( bei unserer Kosten/Einnahmen-Situation), oder ob meine Frau und ich uns etwas schön rechnen. Kommt ja ab und zu mal vor;)

Wollte auch mal hören ob ein Haus mit ca. 130qm für einen Gesamtpreis incl. aller Nebenkosten für ca. 325t-335t machbar ist.
kfw55elterngeldeinnahmenkredithausbankannuitätzinsbindung