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ᐅ Frage nach Abrisskosten einer riesigen Scheune


Erstellt am: 14.03.16 22:04

B
bavablue
14.03.16 22:04
Hallo!
auf einem Grundstück innerhalb eines sehr ländlichen Ortes, für das ich mich interessiere, steht noch eine sehr große, einfache alte und schon etwas schiefe Holzscheune im Ausmaß eines doppelstöckigen Zweifamilienhauses. Ich mach viel selber, aber das Ding ist mir schlicht zu hoch und mächtig. Gebaut mit dicken Balken, gedeckt mit ebenso alten Biberschwanz. Teilweise ist die Grundfläche einfach betoniert, es gibt aber auch massivere Betonbauten im Bodenbereich, wo früher die landwirtschaftlichen Geräte standen. Altlasten wie Diesel sind nicht bekannt, aber stets im Bereich des Möglichen.
Die Entsorgungsfrage des durch Abbruch anfallenden Holzes entfiele durch die spätere Verwendung als Brennholz oder teilweise durch Wiederverwendung.
Es ist natürlich aus der Ferne nicht exakt einschätzbar, aber wäre dennoch die Nennung eines ungefähren Kostenrahmens möglich?

Gruß
Peter (alias Bavaria blue)
W
wpic
15.03.16 01:44
Die Höhe der Abbruchkosten hängt von den besagten, noch nicht näher bekannten Details der Bauwerkskonstruktion ab. Je massiver die Bauteile sind, desto kostenaufwendiger. Professionelle Abbruchbetriebe sind preisgünstiger als Baufirmen, die u. a. auch den Abriss anbieten, da sie mit günstigeren Entsorgungskostrn kalkulieren oder den Bauschutt gleich selbst recyceln und wiederverwerten.

Für den Abriss kannst du die Kosten grob schätzen mit brutto € 35-50/m3 Bruttorauminhalt (BRI) = Außenmaße des Gebäudes. Der Abriss ab einer bestimmten Größenordnung - in NRW sind es 300m3 BRI- macht einen Abrissantrag eines Architekten notwendig, je nach Objekt auch eine Abrisstatik. Selbst abbrechen ist für Dich def. keine Option.

Es stellt sich auch die Frage, was Du auf dem Grundstück nach dem Abriss der Scheune wirklich als Neubau realisieren darfst, wenn der Bestandsschutz der Scheune erst einmal durch den Abriss hinfällig geworden ist. Ein NEubau muss Bau- und planunsgrechtlcih genehmigungsfähig sein. Das solltest Du prüfen, bevor Du weiter über einen Kauf und einen Abriss nachdenkst.

Der gerne zitierte Scheunenausbau scheitert in der Realität an vielen, meist auch sehr kostspieligen Hindernissen. Besprich die Situation mit einem erfahrenen Architekten. Er kann auch Deine Eigenleistungen realistisch einschätzen und koordinieren.
B
bavablue
16.03.16 21:19
Es ist eine großvolumige einfache Holzbalkenkonstruktion mit drei Holzbretterbodenebenen, verbunden mit Holzleitern, einfach eingedeckt und außen verbrettert. Manche zentrale Standbalken stehen schon nicht mehr senkrecht; das ganze folgt wohl schon der Hangabtriebskraft durch den etwas steileren Hang. Selbst wenn die Scheune bleiben würde, müsste man hier also was machen. Ein Ausbau kommt keinesfalls in Frage.

Die Scheune soll schlicht weg, um die freiwerdende Grundfläche als Gartenfläche nutzen zu können. Daher müssen auch die Betonelemente im Bodenbereich soweit abgetragen werden, bis die Reste genügend mit Erde überdeckt werden können.

Niemals werden wir eine solche große Scheune in Eigenregie abbrechen. Manche trommeln ja zu solchen Anlässen Freunde und Kumpels zusammen. Aber hier müssen schon in jeder Hinsicht abgesicherte Fachmänner ran. Für die Betonelemente brauchts schweres Gerät.

Mindestens brutto 35Euro/m3 kann ich also als Minimumkosten betrachten?
D
Doc.Schnaggls
18.03.16 14:01
Hallo Peter,

wir haben ein altes Haus abgerissen um Platz für unseren Neubau zu schaffen.

Sehr überrascht waren wir über die enormen Preisspannen, die zwischen den eingeholten Angeboten lagen.

Das günstigste Angebot eines professionellen Abbruchunternehmen lag bei EUR 10.500,00 - der teuerste Anbieter verlangte EUR 34.000,00.

Ich würde Dir daher empfehlen einfach mal ein paar Angebote einzuholen und auch nach Referenzen zu fragen.

Den Auftrag hat bei uns nicht der günstigste Anbieter bekommen, sondern derjenige, der sowohl gute Referenzen als auch einen annehmbaren Preis hatte.

Vorsichtig wäre ich an Deiner Stelle auch mit dem Plan, das Holz der alten Scheune als Brennholz zu verwenden. Falls dieses gestrichen oder lasiert sein sollte - wovon ich stark ausgehe - kannst Du Dir beim Verbrennen von massivem Ärger mit den Behörden bis hin zum Kaminbrand (Stichwort Glanzruß) einige Überraschungen einhandeln.

Grüße,

Dirk
A
andimann
18.03.16 14:12
Hi,

da kann ich Dirk nur zustimmen.
Doc.Schnaggls schrieb:

Vorsichtig wäre ich an Deiner Stelle auch mit dem Plan, das Holz der alten Scheune als Brennholz zu verwenden. Falls dieses gestrichen oder lasiert sein sollte - wovon ich stark ausgehe - kannst Du Dir beim Verbrennen von massivem Ärger mit den Behörden bis hin zum Kaminbrand (Stichwort Glanzruß) einige Überraschungen einhandeln.

Keine Ahnung, wie das hier in Bayern gemacht wurde, bin ja "zugereister". Aber im Münsterland war es bis vor 20 Jahren unter Bauern durchaus üblich, die Scheune mit dem alten Motoröl aus dem Trecker zu streichen. Wirkt perfekt, da gammelt nichts mehr und das Holz ist auch schön gleichmäßig dunkel...

Möchte gar nicht wissen, was passiert, wenn du die Balken dann in den Ofen schiebst!

Viele Grüße,

Andreas
L
Legurit
18.03.16 14:13
Preisspannen kann ich ebenso bestätigen - bei uns ging es um ein massives Gewächshaus, einen Anbau und Bäume... von 5 T€ bis 20 T€ war alles dabei.
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