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ᐅ Lüftungsanlage mit runden oder flach-ovalen Rohren?


Erstellt am: 17.02.16 18:58

B
Bauherr38
17.02.16 18:58
Hallo zusammen,

bei unserem Bauvorhaben soll die Zehnder Comfoair 350 verbaut werden. Der Katalog gibt zwei verschiedene Rohrleitungssysteme zur Auswahl - zum einen das InFloor-System, wo runde flexible Rohre zum Einsatz kommen, die in die Betondecke integriert werden und zum anderen das OnFloor-System, wo flach-ovale flexible Rohre zum Einsatz kommen, die zwischen Betondecke und Dämmebene integriert werden.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die runden Rohre die bessere Alternative sind, da hier ein optimales Strömungsverhalten erreicht wird und die Luftwiderstände hier am geringsten sind.

Der GÜ hat auch erst die runden Rohre angepriesen, jetzt plötzlich sollen die flach-ovalen Rohre verbaut werden... ein bisschen seltsam.

Hat jemand Erfahrung mit diesem OnFloor-System? Gibt es aufgrund größerer Luftwiderstände hier vermehrt Strömungsgeräusche beim Betrieb der Lüftungsanlage, die vielleicht schon in den Bereich kommen, der als störend empfunden wird? Oder vielleicht hat jemand auch eine andere Lüftungsanlage mit flachen Rohren und kann hierzu etwas sagen?
T
T21150
18.02.16 07:21
Hi! Mit dem von Dir genannten System habe ich keine Erfahrungen.

Wir haben eine Pluggit Avent P310 und es sind die flachen ("ovalen") Rohre im Estrich verbaut.

Im normalen Betriebsbereich der Anlage kann ich keine störenden Strömungsgeräusche feststellen. Lediglich auf höchster Stufe hört man ein leichtes Rauschen, aber an den Aus- und Einlässen direkt.

Jeder Hersteller hat hier seine Systeme und Rohre. Das ist alles erprobt und ich würde fast behaupten, das funktioniert bei jedem Hersteller prima, solange er den berechtigt guten Ruf aufweist (was bei Dir der Fall ist). Hinzu kommt, dass die erforderlichen und real vorhandenen Luftgeschwindigkeiten in den Rohren für den regulären Luftwechsel überhaupt gar nicht hoch sind.

Ich meine noch zu wissen, dass man die runden Rohre gerne nimmt, wenn die Lüftungsauslässe nicht am Fußboden, sondern in der Decke oder Wand sind. Und die ovalen Rohre - schon wegen der FB-Höhe - bei Verlegung unter Estrich.

Viele Grüße
Thorsten
A
andimann
18.02.16 09:22
Moin,

die Auswahl zwischen ovalen oder runden Rohren ist weniger eine Frage des Strömungsverhaltens als der Installationsmethode. Ja, theoretisch hat ein rundes Rohe das beste Verhältnis zwischen Wandfläche und Querschnitt und somit die geringste Wandreibung. Aber wenn mich die Erinnerungen an meine strömungstechnischen Vorlesungen nicht komplett im Stich lassen, kannst du das bei den geringen Geschwindigkeiten und Massenströmen getrost vergessen. Guck mal in den Motorraum deines Autos, da werden auch im Ansaugtrakt runde, ovale, eckige und flache Querschnitte munter gemischt.


Die runden (meist 75er Rohre) nimmst du wenn die Rohre in der Filigrandecke verlegt werden sollen.

Vorteil: du kommst oftmals mit weniger zusätzlichen Fußbodenaufbau aus. Und du hast keinen Durchbruch durch die Decke, dass kann bei der OG Decke, wenn oben ein nicht ausgebauter/isolierter Dachboden ist ein Vorteil sein da die Dampfsperre dann nicht unterbrochen wird.

Nachteil: Die Verlegung der Rohre muss perfekt mit dem Betonieren der Decken koordiniert werden. Und das dann auch bei jeder Decke, d.h. dein „Rohrverleger“ muss ggf.. dreimal anrücken.

Und viele Statiker bekommen die Krise, weil diese Rohre in der Decke bei der Statik berücksichtigt werden müssen. Das ist zwar eigentlich Blödsinn, weil die Rohre in der Deckenmitte liegen und somit im Schub/zugspannungsfreien Bereich. Tragen tun die Außenseiten eines Trägers, nicht die Mitte aber auf dem Bau wird nun mal nicht sonderlich präzise gerechnet, sondern (aus meiner Sicht als Maschinenbauer, also bitte nicht falsch verstehen) nur „grob über den Daumen abgeschätzt und mit Tabellen gearbeitet“. Von daher bekommen die solche Geschichten rechnerisch nicht in den Griff. Wäre vermutlich auch zu aufwendig!


Die ovalen Rohre legst du im Gegensatz dazu auf die fertige Decke, unter den Estrich. Die verschwinden dann in der Estrichdämmung. Und damit die nicht unnötig dick wird, macht man die Rohre halt „etwas platt“.

Vorteil: Man kann erst in Ruhe den Rohbau hinstellen und dann rückt „der Rohrverleger“ nur einmal an, und dann alle Kanäle installieren. Das macht die Baustellenkoordination um einiges einfacher.

Nachteil: Der Fußbodenbau wird dicker, weil du mindestens 60-70 mm Estrichdämmung brauchst.


Bei uns werden es in der Kellerdecke und EG Decke auf jeden Fall die ovalen Rohre im Estrich werden. Es kann sein, dass wir in der OG Decke einige Rundrohre in die Decke einlegen. Daran knobelt gerade der Anlagenplaner.

Nach Aussage von zwei Händlern, die beide Systeme anbieten, nehmen die sich in den Geräuschen nichts. Auf normal niedriger Stufe solltest du nichts hören.


Viele Grüße,


Andreas
S
Sebastian79
19.02.16 14:26
Weiterer Nachteil auf dem Rohfussboden: Du musst Sanitär, Heizung & Elektrik koordinieren, dass sich das nichts kreuzt. Und das kan unheimlich schwierig werden...

Würde die immer in die Betondecken legen, dann hast da keinen Stress...
M
Mycraft
19.02.16 17:10
Es geht auch noch mit Flachkanälen aus Zink auf dem Rohfussboden, wie im Gewerbebau...diese Lösung haben wir eingebaut...
rohreestrichdämmungbetondeckeonfloorströmungsgeräuschelüftungsanlagestufeverlegungrohfussboden