Hallo,
ich frage mich gerade wie es praktisch möglich wäre die ideale Reihenfolge für den Bau eines Hauses einhalten zu können um eine möglichst genaue Wirtschaftlichkeit für die verschiedenen Komponenten im vereinbarten Budget einhalten zu können.
Viele Bauherren stellen sich immer die Frage "Lohnt sich das denn?". Aber leider gibt es die Antwort sehr viel später wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Für mich ist die Heizlastberechnung(HLB) eine zentrale Antwort für die Wirtschaftlichkeit eines Hauses bzw der Komponenten. Diese wird aber erst gemacht wenn schon alle Komponenten festgelegt bzw sogar gebaut sind. Beim Fertighausanbieter/GU/GÜ kommt es wahrscheinlich noch teurer diese Flexibilität zu haben.
Wir haben etwa 10.000€ übrig, die wir nun sinnvoll investieren wollen. 1. Gedanke war das Mauerwerk zu verbessern. Von T9 (ungefüllt) auf einen T7 (gefüllt). Das soll später bares Geld sparen.
Angenommen wir haben ein Angebot vom Maurer . .. 4000€ Aufpreis gegenüber dem T9. Kann mir doch eigentlich nur die HLB in etwa sagen in wieviel Jahren die gesparten Heizkosten den Aufpreis neutralisiert hat. Mir ist bewusst, daß es auch davon abhängig ist wie effizient meine Heizungsanlage arbeitet Strom->Wärme, wie kalt es in den nächsten Jahren wird usw. Aber ne grobe Hausnummer bekommt man trotzdem. nicht zu vergessen, daß die Investition auch Zinsen kosten wird, die über die nächsten Jahre des Abbezahlens einen Zinseszinseffekt hat. Das kann man aber alles berechnen ... theoretisch.
Also würde es helfen die HLB vorab zu machen und mit versch. Werten und den entsprechenden Kosten auszuwerten? Was ja wiederum auch nicht ganz billig ist sowas in Auftrag zu geben ... und ich glaube das ist der Hauptgrund warum das so in der Praxis nicht gemacht wird, oder?
ich frage mich gerade wie es praktisch möglich wäre die ideale Reihenfolge für den Bau eines Hauses einhalten zu können um eine möglichst genaue Wirtschaftlichkeit für die verschiedenen Komponenten im vereinbarten Budget einhalten zu können.
Viele Bauherren stellen sich immer die Frage "Lohnt sich das denn?". Aber leider gibt es die Antwort sehr viel später wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Für mich ist die Heizlastberechnung(HLB) eine zentrale Antwort für die Wirtschaftlichkeit eines Hauses bzw der Komponenten. Diese wird aber erst gemacht wenn schon alle Komponenten festgelegt bzw sogar gebaut sind. Beim Fertighausanbieter/GU/GÜ kommt es wahrscheinlich noch teurer diese Flexibilität zu haben.
Wir haben etwa 10.000€ übrig, die wir nun sinnvoll investieren wollen. 1. Gedanke war das Mauerwerk zu verbessern. Von T9 (ungefüllt) auf einen T7 (gefüllt). Das soll später bares Geld sparen.
Angenommen wir haben ein Angebot vom Maurer . .. 4000€ Aufpreis gegenüber dem T9. Kann mir doch eigentlich nur die HLB in etwa sagen in wieviel Jahren die gesparten Heizkosten den Aufpreis neutralisiert hat. Mir ist bewusst, daß es auch davon abhängig ist wie effizient meine Heizungsanlage arbeitet Strom->Wärme, wie kalt es in den nächsten Jahren wird usw. Aber ne grobe Hausnummer bekommt man trotzdem. nicht zu vergessen, daß die Investition auch Zinsen kosten wird, die über die nächsten Jahre des Abbezahlens einen Zinseszinseffekt hat. Das kann man aber alles berechnen ... theoretisch.
Also würde es helfen die HLB vorab zu machen und mit versch. Werten und den entsprechenden Kosten auszuwerten? Was ja wiederum auch nicht ganz billig ist sowas in Auftrag zu geben ... und ich glaube das ist der Hauptgrund warum das so in der Praxis nicht gemacht wird, oder?
Vielleicht sind die ja vor Puffern übrig. Aber da so das eine oder andere im Verlauf mehr kostet (oder kosten kann, hier ein bisschen Edelstahl mehr... etc pp)
Ansonsten macht es Prinzipiell insgesamt Sinn, in Dämmung oder Solar zu investieren, da dass die Betriebskosten senkt und eventuell Wiederverkaufswert fördert. Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist auch nicht schlecht für den erhöhten Komfort.
Ansonsten macht es Prinzipiell insgesamt Sinn, in Dämmung oder Solar zu investieren, da dass die Betriebskosten senkt und eventuell Wiederverkaufswert fördert. Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist auch nicht schlecht für den erhöhten Komfort.
Wie gesagt es geht hier nur um die Heizung.
Für die anderen "Gewerke" ist noch genügend Puffer vorhanden. Und unsere Finanzierung ist auch sehr sicher gewählt worden. Wir können jedes Jahr einiges wegsparen oder halt investieren. Photovoltaik, Außenanlage, Außenputz, Carport, Gartenhaus, Ausbau DG, etc. alles etwas später machbar. Trotzdem haben wir so geplant und finanziert, daß alles fertig werden könnte.
Abwarten ist nicht, wenn die Mauer steht steht sie 😉 Alles andere kann man ja immer noch beeinflussen.
Wir haben auch schon beim Rohbau ein kleines Guthaben obwohl die Gründung 3000€ teurer ist als erwartet.
Mir ist aber auch bewusst, daß sich das schnell ändern kann. Wenn dem so ist liegt das aber an uns, denn wir entscheiden welche Materialien verwendet werden sollen. Ist also eine Frage der Disziplin.
Für die anderen "Gewerke" ist noch genügend Puffer vorhanden. Und unsere Finanzierung ist auch sehr sicher gewählt worden. Wir können jedes Jahr einiges wegsparen oder halt investieren. Photovoltaik, Außenanlage, Außenputz, Carport, Gartenhaus, Ausbau DG, etc. alles etwas später machbar. Trotzdem haben wir so geplant und finanziert, daß alles fertig werden könnte.
Abwarten ist nicht, wenn die Mauer steht steht sie 😉 Alles andere kann man ja immer noch beeinflussen.
Wir haben auch schon beim Rohbau ein kleines Guthaben obwohl die Gründung 3000€ teurer ist als erwartet.
Mir ist aber auch bewusst, daß sich das schnell ändern kann. Wenn dem so ist liegt das aber an uns, denn wir entscheiden welche Materialien verwendet werden sollen. Ist also eine Frage der Disziplin.
Wie gesagt... schnapp dir deine Gebäudegeometrie und rechne mit U-Wert hin und her.
Glaube generell kannst du dir sicher sein, dass die Preisgestaltung der BTs, GÜs und GUs so ist, dass sich die Mehrinvestition eher spät lohnen - bzw. tendenziell gar nicht - die haben halt keine Lust von ihrem Standard abzuweichen oder wollen Gewinn abschöpfen (ist ja ganz ähnlich bie Elektrogeräten - von A++ auf A+++ lohnt es sich selten)
Wenn du Einzelvergabe machst mag das allerdings etwas anders aussehen.
Glaube generell kannst du dir sicher sein, dass die Preisgestaltung der BTs, GÜs und GUs so ist, dass sich die Mehrinvestition eher spät lohnen - bzw. tendenziell gar nicht - die haben halt keine Lust von ihrem Standard abzuweichen oder wollen Gewinn abschöpfen (ist ja ganz ähnlich bie Elektrogeräten - von A++ auf A+++ lohnt es sich selten)
Wenn du Einzelvergabe machst mag das allerdings etwas anders aussehen.
Auch das Ergebnis all meiner Recherchen war, dass sich bei unserem BV jegliche Investitionen in die Zukunft nicht lohnen. Ich habe daher das gemacht, was ich wollte und sich nicht rechnen muss.
Gas --> Weils einfach zu installieren ist, kein Krach macht und unkompliziert günstig ist.
Kontrollierte-Wohnraumlüftung--> Richtig lüften kann in der Realität keiner und stickige Luft macht Kopfschmerzen
Fenster--> 3 Fachverglast, weils sein musste wegen der HLB und etwas besser den Schall dämmt
Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpe, bessere Dämmung --> hätte alles mehr gekostet was mir aber in der Wohnqualität nix bringt.
Gas --> Weils einfach zu installieren ist, kein Krach macht und unkompliziert günstig ist.
Kontrollierte-Wohnraumlüftung--> Richtig lüften kann in der Realität keiner und stickige Luft macht Kopfschmerzen
Fenster--> 3 Fachverglast, weils sein musste wegen der HLB und etwas besser den Schall dämmt
Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpe, bessere Dämmung --> hätte alles mehr gekostet was mir aber in der Wohnqualität nix bringt.
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