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ᐅ Welcher Massivwandaufbau?


Erstellt am: 26.09.15 17:13

B
Bauexperte
30.09.15 09:52
Hallo Dirk
Doc.Schnaggls schrieb:

naja, ich habe mit meinem Fahradlenker jedenfalls schon einmal eine ordentliche Delle in den Putz am Haus meiner Eltern fabriziert...
Das zweifle ich auch in keinster Weise an. Allerdings glaube ich, daß bei Deinen elterlichen Haus vlt. ein anderer Oberputz - vlt. mineralisch - verwendet wurde. Heutige Kunstharzputze sind nicht so leicht zu Dellen; da braucht es schon mehr.

Anders sieht es aus, wenn Vögel auf die Idee kommen, im WDVS ein Nest bauen zu wollen. Da die Hülle im Anschluss an den Dachüberstand nicht vollkommen hermetisch abgeschlossen ist, haben sie hier beste Zugriffsmöglichkeiten. Auch schafft es ein Specht - durch pure Beharrlichkeit, ein Loch in der Dämmung zu öffnen; wie gesagt: durch pure Beharrlichkeit. Einmaliger Einsatz seines Schnabels wird nicht reichen

Grüße, Bauexperte
B
Bauexperte
30.09.15 10:02
Hallo,
SirSydom schrieb:

- Günstiger bei der Herstellung
Ein Trugschluss - oder auch nettes Pseudoargument etlicher Rohbauer; ein einschaliges Mauerwerk ist im Aufbau preiswerter, als ein gedämmter Wandaufbau; logisch, denn es entfällt ein Arbeitsgang. Da aber der breitere Stein natürlich teurer ist, als ein 17.5er- oder auch 24er-Stein, ist es in Kombi WDVS wieder preisneutral.
SirSydom schrieb:

- Geringere Neigung zu Rissen
Hierin irrst Du ebenfalls.

Setzrisse finden sich auch bei diesem Wandaufbau ... allerdings hinter der Dämmung. Was, btw. der Hauptgrund für die meisten BU ist, diesen Wandaufbau zu wählen. So, wie Du, glauben die meisten BauherrINNEN, sie hätten weniger mit Rissen zu schaffen. Dadurch "ersparen" sich die BU die ein oder andere unangenehme Diskussion

Grüße, Bauexperte
S
SirSydom
30.09.15 22:46
Bauexperte schrieb:
Hallo,


Ein Trugschluss - oder auch nettes Pseudoargument etlicher Rohbauer; ein einschaliges Mauerwerk ist im Aufbau preiswerter, als ein gedämmter Wandaufbau; logisch, denn es entfällt ein Arbeitsgang. Da aber der breitere Stein natürlich teurer ist, als ein 17.5er- oder auch 24er-Stein, ist es in Kombi WDVS wieder preisneutral.
Ich kann nur beurteilen, was ich selbst erlebt habe. Wir haben uns von 3 GÜs unser Haus anbieten lassen, alle drei haben jeweils einen Dämmziegel mit 42 und ein Kalksandstein + WDVS (24+16) angeboten. Bei gleichem U-Wert war bei allen Anbietern der Poroton teurer. Mal mehr (11.000€), mal weniger (5.000€).

Und auch der GÜ, der eine eigene Rohbautruppe hat und auch Putz selbst macht,war beim Poroton teurer.
Mag sein, dass es bei anderen Anbieter und anderen Regionen anders ist, bei uns wäre es teurer geworden!

Bauexperte schrieb:

Hierin irrst Du ebenfalls.

Setzrisse finden sich auch bei diesem Wandaufbau ... allerdings hinter der Dämmung. Was, btw. der Hauptgrund für die meisten BU ist, diesen Wandaufbau zu wählen. So, wie Du, glauben die meisten BauherrINNEN, sie hätten weniger mit Rissen zu schaffen. Dadurch "ersparen" sich die BU die ein oder andere unangenehme Diskussion

Grüße, Bauexperte

Ich hab die Aussage auch von einem (mir) bekannten Architekten, dessen fachliche Meinung ich sehr schätze, bestätigt bekommen.
Egal, selbst wenn das Massivmauerwerk hinter dem WDVS reißt, durch das WDVS hab ich die Risse dann nicht in der Fassade!

Beides war - für mich - am Ende aber nur Nebenkriegsschauplatz. Entscheidend war für mich die Masse, für Schallschutz und thermische Trägheit.
B
Bauexperte
30.09.15 23:04
SirSydom schrieb:
Ich kann nur beurteilen, was ich selbst erlebt habe. Wir haben uns von 3 GÜs unser Haus anbieten lassen, alle drei haben jeweils einen Dämmziegel mit 42 und ein Kalksandstein + WDVS (24+16) angeboten. Bei gleichem U-Wert war bei allen Anbietern der Poroton teurer. Mal mehr (11.000€), mal weniger (5.000€).

Und auch der GÜ, der eine eigene Rohbautruppe hat und auch Putz selbst macht,war beim Poroton teurer.
Mag sein, dass es bei anderen Anbieter und anderen Regionen anders ist, bei uns wäre es teurer geworden!
Das sind echt heftige Aufpreise; aber ich denke, ich habe meinen Denkfehler gefunden.

Alle GU verhandeln meist im letzten Quartal des Jahres ihre Einkaufskonditionen mit ihren Zulieferern für das kommende Jahr. Natürlich erzielen sie bessere Einkaufspreise zu den Wandaufbauten, welche sie überwiegend im Jahr verbauen. Da etliche von ihnen mehrheitlich Stein "x" + WDVS im Programm haben, ist es logisch, daß sie - so eine Anfrage zu einem monolithischen Wandaufbau an sie heran getragen wird - schlechtere Einkaufskonditionen bei ihrem Lieferanten erzielen und diesen Mehrpreis dann an den möglichen Kunden durchreichen.

Ich habe also wieder einmal dazu gelernt. Danke für den interessanten Austausch

Grüße, Bauexperte
porotonwdvswandaufbaudämmungeinkaufskonditionen