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ᐅ Baugrundgutachten nicht korrekt - und nun?


Erstellt am: 02.07.15 19:59

C
crazycube81
02.07.15 19:59
Hallo zusammen,

Für unser Bauvorhaben haben wir privat im Januar ein Baugrundgutachten durchführen lassen, um Klarheit zu haben, ob wir eine Weisse Wanne benötigen oder nicht. Dabei wurden drei kleinkalibrige Bohrungen und zwei Rammsondierungen vorgenommen. Ergebnis war, keine weisse Wanne (Empfehlung: Abdichtung nach DIN 18196-4 und Dränierungsmaßnahme gemäß DIN 4095), aber zusätzliche Gründungsmassnahmen aufgrund fehlender Tragfähigkeit notwendig . Diese haben wir dann vor 4 Wochen ausführen lassen (Brunnengründung), als der Bau unseres Doppelhauses gestartet ist. Diese Woche sollten dann die Arbeiten an der Bodenplatte begonnen werden. Heute Mittag habe ich dann einen Anruf vom Bauleiter erhalten, dass Wasser aus dem Boden sickert. An der unteren Doppelhaushälfte, die 50cm tiefer liegt, läuft ein kleines Rinnsal, welches eine Grube in der Größe einer Badewanne gefüllt hat. Laut unserem Bauleiter ist eine weisse Wanne wohl nicht mehr zu Umgehen, morgen findet nun ein Vororttermin mit Bauleiter, Architekt, Geologe, Statiker und Gemeinde statt, um das weitere Vorgehen zu klären.

Wir dachten natürlich, dass wir aufgrund des Gutachtens auf der sicheren Seite sind, und wir neben den nicht unerheblichen Kosten für die Brunnengründung die Weiße Wanne einsparen. Jetzt steht neben den wahrscheinlichen Kosten für die weiße Wanne auch eine Verzögerung im Raum, da natürlich nicht sofort eine ausführende Firma zur Hand steht. Ich hoffe, man kann meinen dicken Hals nachvollziehen.

Wir sehen natürlich erst mal den Baugrundgutachter in der Verantwortung, aber wie ist hier die Sachlage? Unseren externen Bausachverständigen werden wir auch einschalten, ich würde aber gerne schon mal Meinungen hören, wie das Thema hiergesehen wird. Fehlende Informationen reiche ich gerne nach.

Danke vorab,
Crazy
B
Bauexperte
03.07.15 00:56
Guten Abend,
crazycube81 schrieb:

(Empfehlung: Abdichtung nach DIN 18196-4 und Dränierungsmaßnahme gemäß DIN 4095), aber zusätzliche Gründungsmassnahmen aufgrund fehlender Tragfähigkeit notwendig .
Wenn ich es richtig erinnere, ist das nicht die DIN, nach welcher eine weiße Wanne hergestellt werden muß, sondern nach der eine spezielle Abklebung in Sachen aufstauendes Wasser geregelt wird.
crazycube81 schrieb:

Wir sehen natürlich erst mal den Baugrundgutachter in der Verantwortung, aber wie ist hier die Sachlage? Unseren externen Bausachverständigen werden wir auch einschalten, ich würde aber gerne schon mal Meinungen hören, wie das Thema hiergesehen wird.
Ich kann Deinen Ärger gut verstehen, aber ich darf keine Rechtsberatung betreiben; dies ist in Deutschland ausschließlich den beratenden Berufen vorbehalten.

Ich würde zunächst das Gespräch auf der Baustelle abwarten und dann hören, wie dein Sachverständiger die Ergebnisse wertet. Er wird Dir schon die richtigen Schritte vorschlagen.

Bis dahin solltest Du versuchen zu schlafen; was bei diesen Temperaturen schon schwierig genug ist, ohne, daß Sorgen Dir den Schlaf rauben

Berichte aber bitte weiter!

Grüße, Bauexperte
C
crazycube81
03.07.15 08:27
Guten Morgen Bauexperte,

Danke für Deine Rückmeldung. Richtig, das ist nicht die DIN für die weiße Wanne, sondern lt. Gutachten die Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser auf Bodenplatten und Wänden, wie wir es ausführen sollten. Rechtsberatung ist klar, war auch nicht meine Intention, ich würde nur gern ein Gefühl bekommen, in welche Richtung das gehen kann - redet sich der Gutachter raus, dass man sowas nicht vorhersehen kann oder inwieweit ist er durch sein Gutachten verantwortlich. Schließlich macht man ja genau aus dem Grund ein Gutachten...

Ich werde nun mal auf den Termin warten und sehen, inwiefern sich unser Sachverständige äußert. Geschlafen hab ich trotz allem gut ☺

Danke und viele Grüße,
Crazy
B
Bauexperte
03.07.15 10:39
crazycube81 schrieb:

.... ich würde nur gern ein Gefühl bekommen, in welche Richtung das gehen kann ...
Das läßt sich nicht vorhersehen, denn es kommt auf die Charaktere der beteiligten Personen an. Haben sie (auch Du) verinnerlicht, daß Menschen nun mal Fehler unterlaufen, werden sie nach einer umsetzbaren Lösung - Einbindung der Haftpflichtversicherung des Gutachters vlt. - suchen. Es kommt dabei auch entscheidend auf Dich selbst an - willst Du eine Lösung und/oder auch partout "Schmerzensgeld"
crazycube81 schrieb:

Geschlafen hab ich trotz allem gut ☺
Das ist doch eine gute Voraussetzung, die anstehenden Gespräche anzugehen!

Grüße, Bauexperte
F
f-pNo
03.07.15 10:51
@Bauexperte
Ist es nicht so, dass ein Baugrundgutachten zwar grundsätzlich die Sicherheit für die weitere Bauplanung deutlich erhöht, aber aufgrund der punktuellen Bohrungen man nie ausschließen kann, dass an einer anderen Stelle des Grundstückes (wo die Bohrung nicht stattfand) eine Wasserader durchläuft?

Ich hoffe, dass meine BauLaien-Erinnerung mich nicht trügt .
Wenn dem so ist, kann doch nie endgültig ausgeschlossen werden, dass man nicht doch auf eine Wasserader stößt.
B
Bauexperte
03.07.15 11:16
Ja Frank. Deshalb halte ich mich zurück mit Schuldzuweisungen, möchte den TE aber nicht gleichermaßen desillusionieren


Grüße, Bauexperte
Bauexperte
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