ᐅ Wer hat Kallax als Küchenregal in Gebrauch? Finde es unpraktisch.
Erstellt am: 17.12.18 08:27
K
KernreoZusammenfassend sehe ich die Problematik wie folgt: Das Kallax ist eher als Raumteiler oder für Wohnräume gedacht. Der Mangel an Staub- und Feuchtigkeitsschutz bei offenem Design ist der Hauptgrund, warum es in der Küche als Regal oft unpraktisch ist.
Praktisch wird es, wenn man Schübe oder Boxen verwendet, allerdings geht dann Stauraum verloren, und das das Handling wird wieder aufwendiger.
Wenn Design und Budget es zulassen, ist ein speziell für Küchen konzipiertes Möbelstück mit Glastüren oder geschlossenen Fronten deutlich sinnvoller. Das erlaubt einfachere Reinigung, besseren Schutz der Inhalte und oft auch variableren Stauraum.
Das Kallax als Küchenregal ist machbar, aber man muss die Einschränkungen klar kennen.
Praktisch wird es, wenn man Schübe oder Boxen verwendet, allerdings geht dann Stauraum verloren, und das das Handling wird wieder aufwendiger.
Wenn Design und Budget es zulassen, ist ein speziell für Küchen konzipiertes Möbelstück mit Glastüren oder geschlossenen Fronten deutlich sinnvoller. Das erlaubt einfachere Reinigung, besseren Schutz der Inhalte und oft auch variableren Stauraum.
Das Kallax als Küchenregal ist machbar, aber man muss die Einschränkungen klar kennen.
D
Demetrius18.12.18 09:38Ich verwende Kallax ebenfalls in meiner Küche, allerdings nur als zusätzliche Ablage, keine Hauptaufbewahrung für Küchenutensilien. Anfangs hatte ich auch Bedenken wegen der Staubanfälligkeit, aber mit den Stoffkörben funktioniert das ganz gut.
Das sehe ich genau so. Es ist eine gute Ergänzung, aber nicht mehr. Gerade wenn man in einer kleinen Küche lebt, kann so ein Regal mehr Stauraum bieten, wenn man sich bewusst ist, dass es keine maßgeschneiderte Lösung ist.
Der Nachteil: Wenn man zu viel reinpackt oder schwere Sachen lagert, leidet die Stabilität und der optische Eindruck wird schnell unruhig.
Timofa schrieb:
wenn man das Regal nicht als Hauptarbeitsfläche missbraucht
Das sehe ich genau so. Es ist eine gute Ergänzung, aber nicht mehr. Gerade wenn man in einer kleinen Küche lebt, kann so ein Regal mehr Stauraum bieten, wenn man sich bewusst ist, dass es keine maßgeschneiderte Lösung ist.
Der Nachteil: Wenn man zu viel reinpackt oder schwere Sachen lagert, leidet die Stabilität und der optische Eindruck wird schnell unruhig.
Kernreo schrieb:
Ich finde, dass es sich schlecht reinigen lässt und schnell unordentlich wirktReinigungsbarrieren entstehen durch die offenen Fächer und das Fehlen von glatten, abwaschbaren Oberflächen. Des Weiteren kann das Material bei Aufnahme von Feuchtigkeit eher schlecht reagieren.
Ich empfehle, wenn das Kallax in der Küche genutzt wird, unbedingt Einsätze oder Boxen zu verwenden – idealerweise solche mit Deckel und einfachen Materialien, die sich schnell abwischen lassen. Dies reduziert die Pflegeintensität deutlich.
Für den professionellen oder häufigen Gebrauch in der Küche ist Kallax eher nicht die praktikabelste Lösung.
Enrico4 schrieb:
Reinigungsbarrieren entstehen durch die offenen FächerGenau das meine ich. Offenes Design ist immer ein Kompromiss. Dazu kommt, dass Kallax häufig aus pressverleimtem Holz gefertigt ist, was auf Feuchtigkeit empfindlich reagieren kann.
Wenn man sich den Aufwand für Reinigung und Schutzgegenstände (Boxen) anschaut, dann verliert das Regal schnell an Effizienz gegenüber einem passenden Küchenmöbel.
Das Problem liegt also nicht am Material allein, sondern an der Nutzung – und daran, dass man Kallax nicht als Küchenregal entwickelt hat.
Demetrius schrieb:
Es ist eine gute Ergänzung, aber nicht mehr.Ja, das trifft meine Beobachtung ganz gut. Ich hatte erwartet, das Kallax wäre vielleicht flexibler oder besser auf Küchenbedürfnisse abgestimmt und könnte Töpfe, Pfannen oder auch Vorratsgläser ordentlich unterbringen. Aber so, wie es ist, wird es schnell unübersichtlich und unpraktisch.
Danke an alle für die klaren Antworten und auch die Hinweise zu Alternativen. Ich denke tatsächlich, dass ich eher auf ein Küchenregal mit Türen und größerer Tiefe umsteigen werde – das Kallax kann dann als Zusatz für die „leichten“ Sachen dienen, vielleicht mit Körben wie vorgeschlagen.
Finde es gut, dass hier so offen über die Grenzen des Regals gesprochen wurde, das hilft mir wirklich bei der Planung.