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ᐅ Beratung für Photovoltaikanlage

Erstellt am: 13.09.21 14:52
P
Pacc666
Hallo

wir planen einen Neubau Doppelhaushälfte

wir wollen später eine Photovoltaikanlage nachrüsten.
Wir werden die rechte Hälfte auf dem Foto bekommen. Ausrichtung Süd-West

Die Photovoltaikanlage wird natürlich auf die Süd-West Hälfte kommen zum Garten

Das Schwarze ist die 3x5m Terrasse und die soll später noch mit einer festen Terrassenüberdachung 4m Tief 5,5m Breit überdacht werden.


Meine Frage ist es denn überhaupt dann noch möglich eine Photovoltaikanlage auf das Dach zu setzten wenn wir die feste Terrassenüberdachung da haben?

Wenn man auf der Süd-West Seite im Garten die Terrassenüberdachung steht kann man kein Gerüst mehr aufstellen
Man muss später zur Wartung oder bei Problemen auch noch an die Photovoltaikanlage drankommen (ohne gerüst geht das nicht oder)

oder können die die Photovoltaikanlage auch ohne Gerüst Installieren?

Das Haus bekommt ein Satteldach und hat 2,5 Vollgeschosse.

Architektonischer Grundrissplan mit grünem Liniennetz und rotem Gebäudeteil im Zentrum.
Hangman16.09.21 12:27
Ich vermute, man muß den "Entladen"-Wert durch die Kapazität teilen (nicht den "Geladen"-Wert)
D
Deliverer
16.09.21 12:39
hampshire schrieb:

Bei einem Bezugspreis von 27ct abzüglich 11ct Einspeisevergütung entspricht das 693 * 0,16 rund 110€.
Minus 130 x 0,11€ = 14,3 € Verlust wegen Speicherverlusten. Macht nicht ganz 300,- € Ersparnis pro Jahr durch den 8 kWh Akku (wenn Du ihn auch im Winter füllen kannst). Wenn er fehlerfrei 20 Jahre läuft sind das 7200,- € (wenn man Degradation und Inflation vernachlässigt). Das wäre ein sehr, sehr guter Wert.
Was hat er inkl. Installation gekostet?
H
hampshire
16.09.21 12:47
Hangman schrieb:

Ich vermute, man muß den "Entladen"-Wert durch die Kapazität teilen (nicht den "Geladen"-Wert)
Warum?
hampshire schrieb:

Nachtrag:
In den oben genannten 4 Monaten entnahm ich den Akkus 693kWh.
Bei einem Bezugspreis von 27ct abzüglich 11ct Einspeisevergütung entspricht das 693 * 0,16 rund 110€. Bei einer Einspeisevergütung einer neuen Anlage mit heutiger Anmeldung von 7,25ct wären das 693 * 0,1975 rund 137€
Da ist ein kleiner Rechenfehler drin, die entgangene Einspeisevergütung muss natürlich von dem Geladen Wert aus gerechnet werden. Daher neu:
Bezogenen Strom durch eigenen ersetzt: 693 kWh je 27ct = 187,11€
Entgangene Einspeisevergütung aus geladenem Strom: 920 kWh je 11ct = 101,20€
Bleiben also 85,91€

Bei Neuanmeldung heute wäre die Einspeisevergütung 7,25 ct - entsprächen 66,7€
Blieben also 120,41ct.

Fazit: Die Rentabilität hängt noch fest an der Förderung.
H
hampshire
16.09.21 12:50
Deliverer schrieb:

Minus 130 x 0,11€ = 14,3 € Verlust wegen Speicherverlusten. Macht nicht ganz 300,- € Ersparnis pro Jahr durch den 8 kWh Akku (wenn Du ihn auch im Winter füllen kannst). Wenn er fehlerfrei 20 Jahre läuft sind das 7200,- € (wenn man Degradation und Inflation vernachlässigt). Das wäre ein sehr, sehr guter Wert.
Was hat er inkl. Installation gekostet?
Da ich eine Art Kompensationsgeschäft gemacht habe, lässt sich das nicht so sagen. Das System ist Premium und kostet am ca. 9000€ brutto und kann mehr als es bei mir macht, hab aber noch ein paar dumme Dinge damit vor.
Hangman16.09.21 13:04
hampshire schrieb:

Warum?

Zum einen weil Du sonst, wie @halmi richtig bemerkte, mehr Vollzyklen als Tage hast. Das würde theoretisch zwar gehen indem Du den Akku auch tagsüber entleerst, aber daran kann ich nicht so recht glauben. Zum anderen fallen die Systemverluste ja zum größten Teil außerhalb des Akku an (Wechselrichter), d.h. Strom den Du im Wechselrichter verlierst kommt ja gar nicht erst im Akku an und hat damit auch nichts mit dessen Lade/Entladezyklus zu tun. Vermute zumindest ich als Nicht-Profi 😉

Ansonsten mal mit meine Zahlen aus Post #38 gerechnet(Zeitraum 1.1. bis 15.9.):

Batterieladung = 1.181 kWh
Batterieentladung = 943 kWh
Batteriekapazität brutto = 9,8 kWh
Batteriekapazität netto = 9,3 kWh (laut Datenblatt)

Ergibt 943 / 9,3 = 101 Vollzyklen im genannten Zeitraum. Da die nächtliche Entladetiefe zum Winter hin steigt, prognostiziere ich bei uns 160-170 Zyklen im Jahr.
Wir erhalten knapp unter 9 Cent Einspeisevergütung, die Differenz zum Bezugspreis kann man also recht gut mit 20 Cent ansetzen. Das ergibt € 189 "Ersparnis" bis Mitte September, und € 260-280 Prognose für das gesamte Jahr. Ganz korrekt müsste man hier noch die MwSt auf den Eigenverbrauch berücksichtigen, also € 153 bis Mitte September und € 210-225 Prognose für das Gesamtjahr. Und nun noch die entgangenen 20% Systemverlust berücksichtigen bleiben ungefähr € 130 bis Mitte September und € 180-200 für das Gesamtjahr.

Gezahlt haben wir € 6.500, abzüglich € 2.000 direkter Förderung also ´netto´ € 4.500. Mit Glück und ohne Reparaturen wird das in 20 Jahren also ein Nullsummenspiel...
H
hampshire
16.09.21 14:07
Hangman schrieb:

Das würde theoretisch zwar gehen indem Du den Akku auch tagsüber entleerst, aber daran kann ich nicht so recht glauben.
Es gibt viele Tage an denen der Akku zwischenzeitlich entladen wird. In der Übergangszeit im Frühjahr dürfte das noch ausgeprägter sein.

Grafik: PV-Leistung (gelb), Batterie-Leistung (blau) und Ladezustand (grün) über den Tag.

Diagramm: PV-Leistung gelb, Batterieleistung blau, Eigenverbrauch orange, Eins/Bezug rot, Ladezustand grün.

Tagesdiagramm: PV-Leistung, Batterie, Eigenverbrauch, Einspeisung/Bezug, Ladezustand (Grün)

Energie-Diagramm: PV-Leistung (Gelb), Batterie (Blau), Eigenverbrauch, Ladezustand (Grün).

Tagesübersicht: PV-Leistung (gelb), Batterie (blau) und Ladezustand (grün).
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